Beiträge von l'eau

    Sie meinte ja, das sei in Ordnung so, damit es ihn nicht drückt und nirgends zwickt. Versteh ich, dass es das nicht soll, aber irgendwie sieht es seltsam aus, wenn ihm das Geschirr so halb schief an der Seite hängt und die Leine am Geschirr dann natürlich auch.

    Nein, dieses Geschirr sitzt nicht gut. Ein Geschirr sollte nicht verrutschen, weil es durch schiefen Sitz auch den Körper einseitig belastet.

    Wichtig ist, dass das Geschirr vorne auf dem Brustbein sitzt - sitzt es zu hoch, drückt es auf die Luftröhre. Die Schultern müssen frei sein. Der Ellebogen muss sich ungehindert bewegen können. Das Geschirr sollte nicht verrutschen.

    Das Material des Geschirrs ist auch wichtig: je nachdem kann es das Fell schädigen oder dem Hund unangenehm sein. Das hängt vom Felltyp und vom Individuum ab - manche Hunde finden Fleece angenehmer, andre Neopren wieder andre Gurtband. Und manches ist das Material egal .

    Auch wichtig ist, dass Ösen, Schnallen etc. so sitzen, dass sie nicht auf Rippen/Knochen drücken.

    Ein Geschirr hat relativ viele Punkte, an denen Schwachstellen sein können (jede Naht, jede Schnalle), daher ist es wichtig, dass das Geschirr hochwertig verarbeitet ist.

    Wie war das? Sookie ist so schön brav, obwohl's derzeit so fad ist?

    Wir latschen den Weg entlang linker Hand ist ein schmales Gebüsch und dahinter eine Bank. Dort ist eine Familie. Sookie glotzt durch das Gebüsch und will durch kriechen, ich zitiere sie zurück und nehm sie sicherheitshalber drei Meter am Halsband, bis wir am Gebüsch vorbei sind und etwas Abstand haben. Was macht Sookie, als ich sie los lasse? Springt vor, dreht auf'm Absatz um und gibt Gas in Richtung Familie :ugly: Glücklicherweise funktionierte immerhin der Rückruf. Nein, dafür gab's dann mal keine Belohnung. Das wäre eine verdammt doofe Verhaltenskette :xface:

    Glaube aber die Whippet sind bisschen robuster, oder? Informiere ich mich mal genauer.

    Nach allem, was ich bislang gelesen habe, sind Whippets robuster als die langhaarigen Whippets (egal ob Silken oder andere). Der Whippet als ursprünglicher Grey-Terrier-Mix ist halt durchaus ein bisschen kerniger (also für einen englischen Windhund). Die Whippets, die ich kenne, spielen alle gerne körperbetont - zumindest mit Hunden, die sie kennen und mögen - und sind auch relativ Gelände- und wetterfest. Klar, bei Regen muss man nicht raus. Wenn der Regen nicht zu heftig ist (und es nicht gleichzeitig auch noch kalt ist), hat man trotzdem Spaß. Darf man im Windhundsport unterwegs sein, ist das Wetter absolut egal.

    Bei Nässe oder Kälte brauchen sie freilich Kleidung - das kennst du vom RR eh, aber der Whippet ist schon a weng empfindlicher (jedenfalls im Vergleich zu meinen ehemaligen Sitter-RRs).

    Nun denke ich aber, dass er einem kleinen Zweithund gegenüber sehr beschützend sein wird (unabhängig vom Geschlecht), weil das einfach sein Charakter ist. Für die, die er liebt, wird er durchs Feuer gehen. Das macht mir am meisten Sorge. Es könnte also gehäuft zu solchen heiklen Situationen kommen, dass er in Streit gerät. Oder aber, wenn der Kleine merkt, er hat nen großen Beschützer, dass er übermütig wird und selbst provoziert. Aber das sind wirklich arge Zukunftsgedanken. Oder?

    Ja, das könnte passieren. Da du das aber vorab weißt, hast du von Anfang an ein Auge drauf und kannst Gegenlenken. Ich bin grad an dem Punkt, dass Sookie ausprobieren möchte, ob sie auch pöbeln darf. Also, ich konzentriere mich auf Jin, Jin bleibt stumm - und Sookie kläfft los |) Ja, ich bin nur ein Mensch, sowas passiert. Jetzt achte ich auf beide Hunde und bin sicher, dass die Phase bald vorüber ist.


    Ansonsten spielt Eros selten mit Hunden, nur noch mit wenigen ausgewählten. Und im Haus sowieso nie. Er braucht das definitiv nicht.

    Das kann sich mit einem Zweithund ändern. Also, dass er dann mit dem zweiten gerne spielt.


    Ich werf mal den Whippet ein. Mit Sichtjägern kennst du dich ja aus ;)

    Whippet und RR sind eine hübsche Kombi, find ich.

    Ein zu locker sitzendes Halsband ist genauso unnütz, wie ein schlecht sitzendes Geschirr.

    Aber ein zu lockeres HB richtet keinen (unmittelbaren) Schaden an. Ein suboptimal sitzendes Geschirr hingegen schon und auch ein optimal sitzendes Geschirr wirkt auf den Körper ein.

    Prinzipiell sind bei HB nur zwei Sachen unmittelbar gesundheitsschädigend:

    - zu schmales HB am schlecht leinenführigen Hund

    - zu enge HB

    Zu enge HB dürften hierzulande ziemlich selten sein. Zu schmale HB sieht man hingegen häufiger - allerdings sind die meisten Hunde, die ich im Alltag sehe, ausreichend bis gut leinenführig, so dass das zu schmale HB keine Auswirkungen hat.

    Natürlich, wenn ein HB so locker ist, dass der Hund sich daraus befreien kann, kann er u.U. sich und anderen Schaden zufügen. Außerdem steigt beim Spielen das Risiko, im zu lockeren HB hängen zu bleiben. Aber unmittelbar hat ein zu lockeres HB keine Auswirkungen auf den Hundekörper.

    Leinenführigkeit lernt der Hund nicht durch Würgen des Halsbands sondern durch Erziehung.

    Ein ausreichend breites Halsband würgt den Hund nicht (außer dieser zerrt extrem stark). Meine Hunde tragen von Welpe an Halsband. Sookie hat als Welpe für die Flexileine ein Geschirr gehabt, weil ich da plötzliche Rennflashs an der Flexi natürlich noch nicht unterbinden konnte.

    Meine Hunde dürfen auch situativ mal kurz (!) am Halsband ziehen - Zugunterstützung im schwierigen Terrain bergauf kann praktisch sein. Die Hunde spannen dabei die Halsmuskulatur an - da passiert also nix.

    Ansonsten tragen meine Hunde Zuggeschirr, wenn Ziehen erlaubt ist. Sie müssen nicht ziehen, dürfen aber.


    Was man mMn bedenken muss: ein Geschirr wirkt immer auf den Körper und Bewegungsapparat (Bindegewebe, Haut, Muskeln, Sehnen, Knochen) ein, auch wenn keine Leine am Hund ist. Das Halsband freilich auch - hat aber viel weniger Auflagefläche und schränkt mMn weniger ein. Zudem ist der korrekte Sitz eines Halsbandes weniger wichtig und einfacher zu beurteilen, als bei einem Geschirr.

    Wenn Geschirr, dann würde ich dieses zumindest für den Freilauf ausziehen. Auf jeden Fall sollte man das Geschirr für Kontakt mit andren Hunden ausziehen, weil sonst beim Spielen und Toben eine größere Gefahr des Verhedderns besteht (also, dass der Spielpartner am Geschirr hängen bleibt).

    Ich finde es aber sowieso unverständlich, wie sehr man an der Reinzucht festhält. Teilweise fühlt sich das wirklich nach „ohne Sinn und Verstand“ an.

    ach, beim Whippet gibt's den Antrag, dass Registerhunde nicht mehr zur Zucht zugelassen werden dürfen (passiert mWn eh extrem selten). Also... wir sind zwar im Jahr 2024, aber selbst grundlegende Kenntnisse der Genetik und die Wichtigkeit eines großen Genpools scheinen immer noch vielerorts unbekannt zu sein. Man kann nur hoffen, dass der Antrag keine Mehrheit bekommt.

    Noch ist der Whippet - trotz eher kleinen Genpools - eine relativ gesunde Rasse. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich ausreichend Züchter dafür einsetzen, dass die Rasse dies auch bleibt.

    Ich muss kurz was fragen. Ich koche ja jetzt für Milo. Seit dem Tag trinkt der Hund nichts mehr. Wirklich null, der Napf wird nicht mal angeschaut. Jetzt füge ich schon immer etwas Flüssigkeit zum Futter.

    Davor hat er Trockenfutter bekommen und hat immer gut getrunken.

    Reicht das wirklich aus was im normalen Essen an Flüssigkeit enthalten ist oder soll ich ihn zusätzlich zum Trinken animieren?

    Da ich meinen Mädels immer (ordentlich) Wasser übers Trockenfutter gebe oder sie gekocht bekomme, trinken die beiden idR auch nicht viel. An manchen Tagen gar nicht. Wenn wir viel trainieren und es dadurch viel Kekse gab, trinken sie eher mal. Ebenso an warmen Tagen. Ich bin da gelassen. Die meisten gesunden Lebewesen nehmen instinktiv ausreichend Flüssigkeit zu sich.

    Ich mochte Jins Geruch beim Einzug auch nicht und hab sie daher recht fix geduscht, ab dann ging's :ka:

    Aber Whippets - gerade Welpen - nehmen auch schnell Umgebungsgerüche an. Da reicht es schon, wenn wir in einem Haushalt, welcher Weichspüler verwendet, zu Besuch waren (und die Hunde dort aufs Sofa durften/unter den Decken lagen). Dann stinken die Mädels nach Weichspüler.

    ich finde eher die form der Welpen/Hunde Erziehung Suspekt, wo angeblich nie was stibitzt oder kaputt gemacht wurde. Meinetwegen gibt es solche Welpen, aber das muss Menschen doch klar sein, dass es die absoluten Ausnahmen sind.
    Bei Tiny hab ich sogar richtig gut aufgepasst. Eigentlich. Es sind aber schon einige Dinge den Hundezähnen zum Opfer gefallen. Ist halt ein Lebewesen und keine Plüsch Deko :ka: .

    Zudem auch kein erwachsenes Lebewesen, sondern ein Welpe, Jungtier. Die wollen die Welt erkunden, ausprobieren und entdecken. Dem Forscherdrang fällt halt das ein oder andre zum Opfer. Zumal, wenn die Menschen nicht ausreichend Ordnung halten xD

    Der kleine Hund hatte heute lustige Ideen

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    Langsam wird's mit krankem Frauchen wohl doch fad und man muss mal schauen, wozu Frauchen sonst so zu gebrauchen ist

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