Beiträge von l'eau

    Ich würde erst einmal klären, ob Du überhaupt den Hund in Hinblick der Leinenführigkeit erziehen darfst.

    Es könnte durchaus sein, daß die Leute das nicht wollen.

    Ich seh keinen Grund, hier um Erlaubnis zu fragen. Wenn ich meine Hunde zu Freunden in Betreuung gebe, dann ist mir bewusst, dass diese auf die Hunde erzieherisch einwirken, wenn es in deren Alltag nötig ist. Ich kann nicht erwarten, dass meine Hunde dort Narrenfreiheit haben.

    Leinenführigkeitstraining ist auch nichts, was sich auf den Alltag der Eigentümer auswirkt (allerhöchstens positiv).

    Liegt leider nicht allein an den zarten, dünnen Öhrchen, sondern bei uns z.b. auch an der Ernährung.

    Denk ich auch nicht. Whippets haben ja nun auch nicht die dicksten Löffel, ich kenne bei ihnen aber Ohrrandnekrose nicht als häufiges Problem. Ad hock wüsste ich keinen Whippet, der das hat(te). Was natürlich nicht heißt, dass das gar nicht vor kommt. Aber vmtl. auch nicht häufiger als bei andren Rassen.

    Ich könnte mit ihr "lockere Leine" üben, habe ich schon mal versucht, wir kommen dabei allerdings mehr oder weniger kaum vom Fleck,

    Ja, das ist bei Leinenzerrern am Anfang so.

    und Pipimachen und kacken soll/muss sie ja auch noch.

    Erstmal den Hund seine Geschäfte erledigen lassen - sonst ist er eh nicht so aufnahmefähig -, dann kurz (!) trainieren, möglichst positiv abschließen. Anschließend weiter Gassi. Mit der Zeit wirst du die Trainingszeiträume ausweiten können.

    Um dem Hund den Unterschied zwischen Gassi und Training klar zu machen, kannst du z.B. fürs Training die Leine ins HB einhängen (das ist mMn am einfachsten für den Hund zu verstehen). Oder du nimmst eine extra Leine mit, die sich in der Länge von der normalen Leine unterscheidet und hängst zum Training den Hund explizit an diese Leine. Manche arbeiten auch mit einem Anfangs- und Endsignal.

    Aber ich muss mir wirklich mal genau überlegen, wie ich vorgehen soll, denn mich von ihr durch die Gegend zerren zu lassen ist nicht angenehm und für sie könnte Gassigehen auch schöner sein.

    Vor allem ist's halt auch ein gesundheitliches Risiko für dich (und den Hund).

    Mit normaler Leine meine ich halt Halsband und Leine, ohne Geschirr.

    Aber am Geschirr ist doch auch eine normale Leine dran ;)

    Denn, was du noch machen kannst: einen Ruckdämpfer zwischen Leine und Geschirr hängen - damit werden immerhin plötzliche Zerraktionen abgemildert.

    Ja, ich gehe öfters mit ihm Gassi, aber nicht regelmäßig

    Je nachdem, wie oft öfters ist (einmal pro Woche oder öfter? nur alle paar Wochen?), könntest du schon mit der Hündin trainieren.

    Ich kann versuchen, mit dem Hund zu üben, allerdings hört er nicht auf mich, ich bin ja nicht sein Frauchen.

    Das ist egal, wenn du öfters mit dem Hund unterwegs bist, baut er auch eine Beziehung zu dir auf.

    Ich mag die Hündin, aber was soll ich bei ein paar Gassigehrunden schon bewirken können?

    Es wird länger dauern und anstrengender sein, als wenn die Besitzer auch an der Leinenführigkeit arbeiten, aber mit viel Geduld kann der Hund lernen, dass er zumindest bei dir ordentlich an der Leine geht - auf die generelle Leinenführigkeit hat das zwar nicht unbedingt Auswirkungen, aber das kann dir auch egal sein.

    Mh, ich könnte mir eher vorstellen, dass die Familie einfach wahnsinnig interessant war und sie deswegen hinwollte. Vielleicht hat auch irgendwas besonders gut gerochen?

    Ja, Sookie fand die Familie interessant. Ich vermute, dass grad Essen ausgepackt/an die Kinder verteilt wurde. Allerdings keine Situation, die Sookie nicht kennen würde. Jin hat mich in den letzten 9 Jahren viel zur Intelligenz des Whippets gelehrt. Und ich kenn ja Sookie. Sie lief auf Freigabe erstmal vor (wenn es auch nur ein Galoppsprung war) und entschied sich dann um und rannte in die Gegenrichtung (so im Nachhinein: die Wendigkeit hätte ich ansich loben sollen - die vermisse ich bei ihr sonst durchaus). Es war sicher eine Abwägung von ihr: entweder sie schafft es zur Familie und bekommt dort Kekse oder ich ruf sie zurück und sie bekommt bei mir Kekse. Also egal wie - sie hätte immer "gewonnen".

    So oder so: eine Bestätigung des Rückrufs könnte Ungehorsam in ähnlichen befeuern. Whippets sind bei sowas sau-gut in Verhaltensketten. Nachdem der Rückruf aber eh positiv aufgebaut ist und sie im Anschluss den Weg vor gerannt ist (und rennen für sie toll ist), besteht die Gefahr, dass Sookie das in einer weiteren ähnlichen Situation nochmal so reagieren wird. Da muss ich in Zukunft also besonders aufmerksam sein.

    Der Hund ist ein Labbimix und hat ganz schön Kraft, wenn er in die Vollen geht und losprescht. Nach einer Stunde "Spazierengehen" tun einem die Arme weh und die Schulter ist verkrampft. Mit einer normalen Leine wäre das Tierquälerei und auch gar nicht machbar. Mit dem Geschirr kann man ihn zwar halten, aber angenehm ist es nicht und der Hund dampft auch volle Pulle los. Bergab könnte ich ihn gar nicht abbremsen, sondern würde voll nach vorn hinfliegen.

    Gehst du regelmäßig mit dem Hund? Dann übe Leinenführigkeit mit ihm. So ist das nicht nur für den Hund, sondern auch für dich ungesund und gefährlich.

    Was meinst du mit normaler Leine? Was für eine Leine hat der Hund?

    Super, dass sie so gut abrufbar ist.

    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob sie schon vorher wusste, dass ich rufen würde - also, dass sie den Rückruf ganz bewusst provoziert hat, damit es Kekse gibt. Daher hab ich das auch nicht belohnt. Ansich wäre der Abbruch besser gewesen, aber ich hatte keine Zeit nachzudenken...

    hat mir beim warten erstmal ganz unbemerkt die schleppe durchgekaut :zany_face:

    Braver Hund :klugscheisser: So lange Leinen sind mega-gefährlich: da kann man sich drinnen verwickeln. Und unpraktisch sind sie auch: hängen dauernd im Matsch und alles wird dreckig.