Beiträge von l'eau

    Ansich kennt dein Welpe Nein schon: von seinen Geschwistern, seiner Mutter und ggf. anderer im Züchterhaushalt lebender Hunde. Du musst dem Welpen ansich nur beibringen, dass Nein das menschliche äquivalent zum hündischen Knurren ist.

    Hier ist eine Erklärung dazu, wie man das dem Welpen relativ fix erklären kann:

    flying-paws
    1. Dezember 2020 um 19:23

    Allerdings würde ich schauen, dass die Wohnung möglichst welpensicher mache, so dass der Welpe möglichst wenig unerlaubte Verhaltensweisen zeigen kann. Das macht das Leben viel leichter.

    Ob Jin nach dem Wildsau-Zusammenstoß eine Aufwachspritze bekommen hat, weiß ich nicht. Aber nach der Kastration hat sie eine bekommen. Allerdings ziemlich sicher auch, als der Knubbel im Genick entfernt wurde - da hat sie trotzdem nicht gesungen. Also ich denke schon, dass es bei ihr am Narkosemittel und/oder Länge/Tiefe der Narkose liegt.

    Nach allen drei OPs war sie wackelig und müde. Am schlimmsten nach dem Wildsau-Zusammenstoß - aber das war auch einfach eine wirklich schwere Verletzung, da wäre es eher verwunderlich gewesen, wenn sie hinterher fit gewesen wäre...

    Ne, wie und ob auf ein Narkosemittel/die Tiefe/Länge einer Narkose reagiert wird ist ganz individuell. Wie beim Menschen auch.

    Ja, das Singen ist wirklich nicht so schön. Allerdings kein Zeichen von Schmerzen - mit Schmerzmitteln sind sie zu dem Zeitpunkt noch gut versorgt -, die Hunde sind halt ein bisschen im Delirium :ka:

    Ignorieren bringt nichts. Der Hund weiß ja nicht, dass du sein Verhalten ignorierst. Da du nichts dazu sagst, denkt er, es sei ok.

    Ich verbiete Anknabbern von Möbeln nicht direkt. Ich lenke den Welpen auf - bei mir überall rumliegenden - Spielzeug um. Also: Welpe kauf Tischbein an. Ich nehm ein Spieli (im Fall vom Tischbein eher was hartes), geh zum Welpen und sag ihm, dass das Tischbein kein Hundespielzeug ist, lenke seine Aufmerksamkeit auf das Spieli und sage ihm, dass das Hundespielzeug ist. Freilich muss man das Spielzeug ein bisschen interessant machen, kurz damit rumwedeln etc. Und oft auch 100x hintereinander. Es sind Welpen. Die haben a) viel Blödsinn im Kopf und wissen b) bei manchen Sachen halt noch nicht, dass das Blödsinn ist.

    Die meisten Welpen finden es toll, Sachen kaputt zu machen. Stell dem Welpen Kartons zur Verfügung (gerne große und festere, mit denen z.B. Hundefutter angeliefert wurden). Ja, die Wohnung sieht dann ein bisschen chaotisch aus. Aber es schont Möbel und Nerven.

    Der Tagesablauf eures Welpen beim Züchter sah bislang so aus:

    Aufstehen, mit Geschwistern spielen, Unsinn anstellen, fressen/trinken, mit Geschwistern spielen, Unsinn anstellen, mit Menschen interagieren, Besuch auffressen, mit Geschwistern spielen, Unsinn anstellen; ggf. Ausflüge/Training mit dem Züchter. Wenn der Welpe zwischendurch mal müde war, hat er sich von sich aus hingelegt und gepennt.

    So. Jetzt kommt ihr und taktet dem Welpen einen Tagesablauf hin, der nach seiner bisherigen Welt relativ öde ist ;)

    Lasst den Welpen in der Wohnung einfach Welpen sein. Der schläft schon, wenn er müde ist. Schaut halt, dass die Wohnung möglichst wenig Gelegenheit zu Unsinn bietet, grenzt evtl. einen sicheren Welpenbereich ab, weil ihr sonst durch dauerndes Nachlaufen und Verbieten den Welpen versehentlich pushen könnt.

    Schaut, dass ihr grundsätzlich einen Spaziergang von mind. 30 Minuten Freilauf pro Tag macht, auf dem der Welpe die Welt und seine Körpergeschicklichkeit erkunden kann. Nach einem sehr aufregenden Tag könnt ihr auch immer mal 1-2 Tage, in denen es nur in den Garten geht, einbauen - damit der Hund lernt, dass es nicht jeden Tag Action gibt (das ist wichtig, falls ihr mal z.B. krankheitsbedingt nicht in der Lage seid, Gassi zu gehen).


    Leinenspaziergänge so weit wie möglich vermeiden - an der Leine gehen ist für einen Welpen wahnsinnig anstrengend, da staut sich viel Energie auf, die dann noch raus muss. Lieber nur ganz kurze Strecken (maximal 1-2 Minuten) an der Leine und da dann mit viel Spaß das Nicht-Ziehen zeigen und belohnen.

    Ich hab meine Welpen anfangs oft bis zur Freilaufmöglichkeit getragen - das spart Nerven auf beiden Seiten, weil's Innerorts halt auch viel zu entdecken gibt, aber die Einschränkung durch die Leine beim Entdecken sehr hinderlich ist.

    Anders als zum Beispiel bei einer Röntgenuntersuchung, Zahnreinigung, etc.

    Das ist der Unterschied zwischen einer Sedierung und einer Narkose.

    Bei einer OP, bei der im Hund rumgeschnippelt wird, wird freilich eine tiefere/wirksamere/längere Narkose benötigt, als wenn man "nur" kurz den Hund röntgen oder die Zähne reinigen muss.

    Das hat aber nichts direkt mit der Kastration oder Hündin zu tun - außer, dass beim Rüden idR die Kastration ein einfacherer und kürzerer Eingriff ist. Das ist bei jeder inneren OP so. Jin hat 2x lange/tiefe Narkosen erhalten (1x Zusammenflicken nach Wildsauzusammenstoß, 1x Kastration), beide Male hat sie hinterher gesungen |)  

    Beim Röntgen oder der Entfernung eines Knubbels in der Haut hat sie hinterher keine stärkeren Nachwirkungen gehabt (außer, dass sie den restlichen Tag gepennt hat).

    ihr Respekt bei zu bringen?

    Respekt muss man sich verdienen!

    Am Nacken packen und auf den Boden drücken führt höchstens dazu, dass der Hund Angst vor dir bekommt. Bei einem Aussi ist die Chance hoch, dass er sich ein solches Verhalten früher oder später nicht mehr gefallen lässt und sich dagegen wehrt - dann hast du einen Hund, der dich "plötzlich" beißt. Besonders toll, da ein Kind im Haus wohnt und Kinder durchaus mal dazu neigen, einen Hund zu umarmen - dann trägt das Kind dauerhafte Narben davon, vmtl. im Gesicht und ganz sicher in der Seele.

    Ich hab das Gefühl, dass bei dir mehrere Unsicherheiten in Erziehung und Umgang vorliegen. Vllt macht es Sinn, wenn ein*e Trainer*in euch ein bisschen anleitet. Wenn du sagst, wo in etwa du her kommst, können dir User vllt eine*n gute*n Trainer*in, der*die sich mit dem Hundetyp auskennt, empfehlen.

    Ich heb sie dann ins Bett, bin ja eh wach.

    sei froh, dass deine klein sind. Wenn Jin sich mal wieder anstellt, muss ich aufstehen, weil ich sie anders nicht ins Bett gehoben bekomme :muede:


    Maze ist jetzt 6 Monate alt. Kann ich davon ausgehen, dass ihr ein Maulkorb, der ihr jetzt passt, auch in 2 Jahren noch passt oder wächst die Schnauze auch noch? :thinking_face: :see_no_evil_monkey:

    Der Kopf wird meistens mit dem Erwachsenwerden noch breiter, also vmtl. passt ein jetzt gekaufter Maulkorb später nicht mehr.


    Eine Erstberatung machen viele Anwälte auch ohne Rechtschutzversicherung kostenlos,

    Meiner Erfahrung nach, rechnen die meisten RA eine Erstberatung auch ab. Nur wenn im Anschluss an die Erstberatung eine Tätigkeit des RAs nötig wird, wird die Erstberatung auf die Gebühren in vollem Umfang angerechnet.


    Wenn ich die Erstberatung bezahlen muss (Anspruch auf Beratungshilfe habe ich nicht) und es keine Aussicht auf Erfolg hat, bleibt noch weniger übrig.

    Wobei du als Laie bei einem Unfall grundsätzlich das Recht auf einen RA hast, so dass die Kosten des RAs von der gegnerischen Versicherung übernommen werden (jedenfalls, wenn die Gegenseite komplett schuld hat, sonst evtl. anteilig - da bin ich mir nicht ganz sicher).

    Nouska schätze ich einfach so ein, dass ich ihr verbieten kann, da dran zu gehen. Das klappte schon bei Ballenverletzungen an der Pfote prima, genau wie bei mir zu intensivem Putzen während der Läufigkeit. Sie ist da eigentlich "vernünftig".

    Da Jin brav ist, hatte sie nach der Kastra weder Body noch Kragen. Die ersten zwei Tage war ein Pflaster über der Naht, nachdem ich es ab gemacht hab (auf Anweisung), war sie nackig. Ging problemlos - wobei Jin eben auch durchgehend unter meiner Aufsicht war. Erst an Tag 7 (?) wollte sie vermehrt an die Naht; da bekam ich dann das Ok, die Fäden zu entfernen und ab da durfte Jin dann auch Wundpflege betreiben (wobei ich drauf achtete, dass sie es nicht übertreibt)