Beiträge von l'eau

    Ein Beagle hätte die Butter nicht angeknabbert, sondern ansatzlos eingeatmet.

    Ich glaube, das hätte Sookie auch - wenn sie richtig dran gekommen wäre und die Butter sich hätt ranziehen lassen, blöderweise war die Butter dazu zu weich und Sookie noch nicht erfahren genug, um die Butterdose zu packen.

    Wenn der Beagle nicht auf den Tisch springen kann, dann schiebt er sich einen Stuhl ran. Wenn die Ofenklappe aufgeht, um die Pizza herauszuholen, dann hat der Beagle sie schon geschnappt und gefressen.

    In den gezeigten Szenen wirkte der Beagle nicht halb so motiviert. Er klaute Essen, dass nah am Tischrand stand und auch nur das, an welches er grad so mit den Zähnen ran kam, der Rest blieb (erstmal) liegen.

    So perfekt,dass er mein Marmeladentoast klaut während Herrchen daneben sitzt und fern sieht.

    Der ist absolut lautlos, sogar beim fressen.

    Erste Regel: nie sein Essen aus den Augen lassen!

    Der setzt sich hin und ist lautlos und irgendwann denkt man nicht mehr dran,dass er da ist.

    Zweite Regel: immer zwischen dem Hund und dem Essen sitzen!

    Man geht oder ist abgelenkt und dann schlägt seine Stunde.

    Dritte Regel: Essen nicht unbeaufsichtigt in Hundereichweite lassen!

    Wenn ich mein Essen unbeaufsichtigt auf Hundenasenhöhe lasse, dann klaut sogar Jin, die von sich aus normalerweise nicht an Nahrung auf Tisch/Küche geht. Wobei das nicht wirklich klauen ist - ich hab das Essen ja unbeaufsichtigt gelassen, also aus Hundesicht erhebe ich kein Anspruch mehr darauf :ka:

    Ich glaube, du unterschätzt das.


    Sagt eine, deren Hund aus der Geburtstagstorte entfernt werden musste, nachdem ich der Torte ca 10 Sekunden lang den Rücken zugekehrt hatte. |)

    Hm, Sookie hat auch in einem unbeobachteten Moment die Butter aufm Esstisch meiner Mama angeknabbert. Also sie klaut auch und würde auch heute noch vom Tisch/von der Küche klauen, wenn man sie mit Essbaren unbeaufsichtigt lässt. Aber das Klauen, während ich dabei bin, find ich beim Welpen und Junghund relativ einfach zu verbieten - klar, der versucht das trotzdem immer wieder, aber man weiß das ja und wenn man dann ein Auge drauf hat, ist das ansich schnell erledigt. Jedenfalls bei den Hunden, die ich kenne. Und natürlich nur, wenn man dabei ist. Wir sprechen hier ja von einem Beagle, welcher weder Ansätze zum Springen auf Tisch/Küche zeigt, noch körperlich dazu in der Lage ist, einen solchen Sprung mit Leichtigkeit zu bewältigen (ok, Sookie ist doch brav, die könnte das problemlos); da sollte es doch ansich gut möglich sein, dem Hund schon das auf die Hinterbeine gehen, während man an Tisch/Küche mit Lebensmitteln beschäftigt ist, zu verbieten :ka:


    Ich war geschockt, wie massiv Luke gebissen hat und wie aggressiv er nach vorne ging.

    Es waren "nur" Löcher in der doch sehr verletzlichen Gesichtshaut - für mich läuft das noch unter heftigen Abschnappen. Das heftige Nachfassen hinterher auch gg. die Hände war mMn dem geschuldet, dass der Halter aus Sicht des Hundes nicht (ausreichend) zurückgewichen ist (was natürlich auch an der Leine, in der er sich verwickelt hat, lag). Wobei auch bei den Händen die Verletzungen relativ oberflächlich waren, soweit erkennbar war auch hier nur die Haut punktuell verletzt. Ein Hund der Größe kann problemlos viel heftigere Verletzungen verursachen.

    Wobei natürlich die Ernsthaftigkeit schon sehr krass war. Der Hund hat nicht ausprobiert, der hat sehr bewusst und zielgerichtet agiert.

    Funktioniert das mit den Blättern auch?

    Das weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass meine Eltern so aus der zu groß gewordenen Yucca viele neue kleine Yuccas gemacht haben xD

    :denker: Evtl. haben sie die Stümpfe auch sofort in Erde gesteckt? Ohje, so genau weiß ich das nicht mehr...

    Oder die Leut sind erfahrener, haben ein gutes Bewusstsein für ihre Körpersprache, können den Hund lesen, nehmen ihn ernst und können einfach mit solchen Hunden :ka:

    Ich kann mir durchaus vorstellen, dass der Hund in einem neuen Zuhause - noch dazu mit weiteren Hunden - erstmal kleine Brötchen backt (er war ja noch recht jung) und die neuen, erfahrenen Halter, so relativ einfach die entsprechenden Grenzen setzen konnten, ihn anleiten konnten, so dass er sich in der Familie "normal" verhält und nach außen hin unauffällig geführt wird.

    Hat das Training denn so gar nichts gebracht, wenn er Vermittelt wurde?

    Es gab mMn kein wirkliches Training. Die Leute konnten in Luke nicht den Hund sehen, der er ist. Schon am Anfang sagen sie, dass sie kaum Besuch empfangen können. Am Ende erzählt die Halterin unter Tränen, dass niemand mehr zu ihnen zu Besuch kommen kann, auch nicht ihre Kinder. Für dieses Gespräch hat sie den Hund extra zur Mutter gebracht, da ein solches Gespräch sonst nicht möglich gewesen wäre.

    Ich denke, die haben viel, viel, viel zu spät erkannt, dass sie Hilfe benötigen und hätten schon deutlich früher einen Trainer hinzu ziehen sollen. Die Einschaltung des Trainers war viel zu spät - aber auch da haben sie noch nicht das Potential des Hundes erkannt. Nichtmal, als er den Halter gebissen hatte.

    Und wird er im neuen Zuhause weiter vom Rütter Team begleitet, oder ist er raus aus der Sendung? Oder gab es gar ein Happy End und er bekommt den Umgang im neuen Zuhause, den er braucht?

    Luke kam auf eine Pflegestelle seines vermittelnden Vereins, auf der er dann bleiben durfte. Von der Stelle gibt es nur ein Spielevideo von Luke mit zwei anderen Hunden auf einem Hundeplatz und dazu erzählt der Sprecher, dass dort kein Trainer benötigt wird.

    Ich würde auf Wacholderdrosseln tippen. Die sind gerade im Herbst/Winter/Frühjahr gern in großen Schwärmen unterwegs. Im Wald hab ich sie zwar noch nicht gesehen, eher auf großen Wiesenflächen, aber das liegt vllt an der Region. Außerdem ist ihr unterer Rücken hellgrau - das kann je nach Lichtverhältnissen schon weiß wirken

    Ich denke, dass Lukes Halter den Hund - unbewusst - immer als armes TS-Hascherl behandelt haben und außerdem sich ihrer Körpersprache/-haltung nicht sehr bewusst waren und zudem auch Schwächen in Hundesprache hatten. Ich habe sehr viel übergriffiges Verhalten und drohende/einschüchterne Körperhaltung seitens der Menschen gesehen - letzteres aber meistens im Kontext, dass sie eigentlich freundlich zum Hund sein wollten.

    Denen war auch die Gefährlichkeit ihres Hundes gar nicht richtig bewusst. Vor dem blutigen Biss hatte er schon mehrfach "gezwickt", was aber offenbar nicht im Gespräch mit der Trainerin erwähnt wurde. Klar, sie trainierten ihm jetzt langsam einen Maulkorb auf. Aber bei dem Hund hätte sofort ein Maulkorb drauf gehört - zumindest für Spaziergänge.

    Mir fällt es ehrlich gesagt auch schwer, die Körpersprache solcher Wuschels zu lesen. So richtig versteh ich allerdings nicht, wieso es im Beisein der Trainerin zu dem Biss kam - hätte die Trainerin nicht sehen müssen, wie stark der Konflikt für den Hund aufgrund der Beute ist und einschreiten müssen? Den Haltern was zum Thema Körpersprache - sowohl der eigenen als auch die des Hundes - erklären müssen? Wobei halt der Abstand zwischen Trainerin und Hund + Halter auch relativ groß war - das ist freilich ungünstig (wenn es wohl auch wg. des Hundes nötig war).

    Ich finde es schön, dass Luke am Ende in für ihn passendere Hände vermittelt wurde.

    meine hündin verträgt keinen weizen.... ich nehme daher dinkelzwieback,gibt es bei edeka und dm.

    Natürlich kann ein individueller Hund auf Weizen reagieren. Genauso wie manche Hunde auf Rind, Huhn, Pastinake usw. usf. reagieren. Allergien und Intoleranzen kann es immer geben. Aber man kann da nicht von einem betroffenen Hund (oder Menschen) auf die restliche Population schließen. Ich verbiete meinen Kolleg*innen ja auch weder Kaffee noch Schokolade, nur weil ich das nicht vertrage.

    Wie alt ist Emil? Er wirkt eben wie ein normaler Junghund, vielleicht wollte die Halterin ja nur ins Fernsehen xD

    Ja, der war irgendwas zwischen 1 und 2, wenn ich mich recht erinnere. Das Rückruf-Problem kann ich durchaus verstehen, da kann ein unbedarfter Hundehalter schon Hilfe benötigen.

    Allerdings beim Klauen von Tisch und Küche würd ich einfach mit Wegräumen arbeiten :ka: Da hat man aber auch gar kein Training gesehen nur ganz am Ende das Abfragen der Hausaufgabe. Wobei so eine gestellte Situation noch dazu mit Halterin im Raum halt nichts ist, was sich einfach auf den Alltag übertragen lässt. Ich persönlich würde wirklich kein Essen unbeaufsichtigt in Reichweite lassen.