Ich würde auf Wacholderdrosseln tippen. Die sind gerade im Herbst/Winter/Frühjahr gern in großen Schwärmen unterwegs. Im Wald hab ich sie zwar noch nicht gesehen, eher auf großen Wiesenflächen, aber das liegt vllt an der Region. Außerdem ist ihr unterer Rücken hellgrau - das kann je nach Lichtverhältnissen schon weiß wirken
Beiträge von l'eau
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Hab eine abgeschnittene beim Gassi am Acker gefunden und mit nach Hause genommen
sicher 1.20m hoch.Kann ich die in Wasser stehend wieder anwurzeln lassen?
ja, kannst du. Du kannst sie auch in mehrere Stücke schneiden und alle in Wasser stellen.
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Ich denke, dass Lukes Halter den Hund - unbewusst - immer als armes TS-Hascherl behandelt haben und außerdem sich ihrer Körpersprache/-haltung nicht sehr bewusst waren und zudem auch Schwächen in Hundesprache hatten. Ich habe sehr viel übergriffiges Verhalten und drohende/einschüchterne Körperhaltung seitens der Menschen gesehen - letzteres aber meistens im Kontext, dass sie eigentlich freundlich zum Hund sein wollten.
Denen war auch die Gefährlichkeit ihres Hundes gar nicht richtig bewusst. Vor dem blutigen Biss hatte er schon mehrfach "gezwickt", was aber offenbar nicht im Gespräch mit der Trainerin erwähnt wurde. Klar, sie trainierten ihm jetzt langsam einen Maulkorb auf. Aber bei dem Hund hätte sofort ein Maulkorb drauf gehört - zumindest für Spaziergänge.
Mir fällt es ehrlich gesagt auch schwer, die Körpersprache solcher Wuschels zu lesen. So richtig versteh ich allerdings nicht, wieso es im Beisein der Trainerin zu dem Biss kam - hätte die Trainerin nicht sehen müssen, wie stark der Konflikt für den Hund aufgrund der Beute ist und einschreiten müssen? Den Haltern was zum Thema Körpersprache - sowohl der eigenen als auch die des Hundes - erklären müssen? Wobei halt der Abstand zwischen Trainerin und Hund + Halter auch relativ groß war - das ist freilich ungünstig (wenn es wohl auch wg. des Hundes nötig war).
Ich finde es schön, dass Luke am Ende in für ihn passendere Hände vermittelt wurde.
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meine hündin verträgt keinen weizen.... ich nehme daher dinkelzwieback,gibt es bei edeka und dm.
Natürlich kann ein individueller Hund auf Weizen reagieren. Genauso wie manche Hunde auf Rind, Huhn, Pastinake usw. usf. reagieren. Allergien und Intoleranzen kann es immer geben. Aber man kann da nicht von einem betroffenen Hund (oder Menschen) auf die restliche Population schließen. Ich verbiete meinen Kolleg*innen ja auch weder Kaffee noch Schokolade, nur weil ich das nicht vertrage.
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Wie alt ist Emil? Er wirkt eben wie ein normaler Junghund, vielleicht wollte die Halterin ja nur ins Fernsehen

Ja, der war irgendwas zwischen 1 und 2, wenn ich mich recht erinnere. Das Rückruf-Problem kann ich durchaus verstehen, da kann ein unbedarfter Hundehalter schon Hilfe benötigen.
Allerdings beim Klauen von Tisch und Küche würd ich einfach mit Wegräumen arbeiten
Da hat man aber auch gar kein Training gesehen nur ganz am Ende das Abfragen der Hausaufgabe. Wobei so eine gestellte Situation noch dazu mit Halterin im Raum halt nichts ist, was sich einfach auf den Alltag übertragen lässt. Ich persönlich würde wirklich kein Essen unbeaufsichtigt in Reichweite lassen. -
Ich bekomme aber mit Freunden immer geschimpft, Hunde könnten kein Weizen verdauen und der Darm verklebt
Deine Freunde haben offenbar ziemlich wenig Ahnung. Hunde können Weizen (oder sonstiges Getreide) verdauen - natürlich keine rohen Körner, aber im Zwieback ist der Weizen ja aufbereitet. Und natürlich verklebt da auch nichts.
Hunde sind seit mehreren 10tsd Jahren Kulturfolger des Menschen und haben sich in diesem Verlauf seiner Ernährung angepasst bzw. zusammen mit dem Menschen zur heutigen Lebensweise und Ernährung entwickelt.
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Was macht man denn jetzt mit der Narbe? Reinigen? Trocknen lassen?
Urin ansich ist steril, also mMn kein großer Punkt zur Sorge. Ich würd wohl den Bauch mit einem feuchten Waschlappen abwischen, ggf. noch mit einem weichen Handtuch abtrocknen und fertig.
Die Naht darf ja eh auch feucht werden (Gassi im Nassen/Regen - da kann's ja durchaus gegen den Bauch spritzen).
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Meine Mädels bekommen 2x täglich Futter im Napf. Aber tagsüber gibt's eigentlich immer mal Kekse, Essensreste, Obst/Gemüse"abfall" (Kerngehäuse von Apfel/Birne, Karottenschalen, -endstücke etc.).
Jin nörgelt manchmal, wenn es ihr zu lange bis zum Futtern dauert - frühs fast nie, aber beim Abendfutter geht ihre innere Uhr gerne mal vor - allerdings auch erst so mit dem Älterwerden, früher hat sie nur mal zur Zeitumstellung bissi Probleme gehabt. Allerdings ist im Homeoffice aus Sicht der Mädels auch früher Abendessenszeit, weil Abendessenszeit ist nach der Arbeit, wenn man daheim an kommt - im HO fällt das Ankommen daheim weg, man ist ja schon dort, also ist Essenszeit, wenn Frauchen den PC runterfährt

Sookie nörgelt ansich nicht, höchstens steigt sie mal bei ihrer Tante mit ein.
Mich stört es nicht, wenn meine Mädels betteln. Nur Fiepsen kann ich nicht leiden. Auch unhöfliches Betteln (also Stupsen, Bedrängen) unterbinde ich (machen se bei mir eigentlich eh nicht, aber meine Kolleg*innen muss ich manchmal schützen).
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Wobei es auch den Trend gibt, alles zu Pathologisieren. Mir wird auf FB regelmäßig Futterwerbung angezeigt, die einem erklärt, dass der Hund ein Problem habe, wenn er öfter als 1-2x/Tag Kot absetzt - das ganze natürlich nicht als Werbung aufgemacht, sondern sieht auf dem ersten Blick wie irgendein Erfahrungsbeitrag aus. Gibt im Internet und von Hundetrainern auch immer wieder Hinweise, wie "perfekter" Kot auszusehen hat - geht meistens in die Richtung "ganz wenig und sehr fest".
Ich hab mit Jin einen Hund, der fast alles verträgt, obwohl sie scho 2-3x Giardien hatte. Sookie ist leider relativ sensibel - allerdings nur was Fertigfutter anbelangt. Beim Gekochten oder Essensresten geht ansich alles (oder ich hab noch nix gekocht, was sie nicht so gut verträgt). Wobei sie von unpassenden Futter nur weichen Kot bekommt, was bei ihr dann über die Länge zu Problemen mit den Analdrüsen führt.
Meine Mädels setzen beide mehrfach am Tag Kot ab und wenn viel gerannt wurde und/oder es mal sehr aufregend war, ist auch mal ein matschiger Haufen dabei. Das liegt a) daran, dass sie mehrfach am Tag Futter bekommen (Hauptfutter 2x/Tag, dazwischen dann noch oft Essensreste, Kekse, Leckerchen, Obst/Gemüse...) und b) daran, dass Bewegung und Aufregung den Verdauungsapparat anregt. Sookie ist ein aufgeregterer Hund als Jin - ohne dabei hibbelig zu sein -, daher neigt sie einfach zu ein bisschen weicherem Kot. Wg. der Analdrüsenproblematik hab ich also nach einem Futter gesucht, dass das etwas ausgleicht.
Interessanterweise bekommen beide Mädels manchmal von Kausachen (sowohl getrocknetes Ochsenmaul als auch Whimzee) kurz Durchfall - allerdings ist nie vorhersehbar ob das passiert und welche von beiden Mädels es betrifft (normalerweise nie beide). Nachdem sich der Durchfall meist auf wenige Haufen/wenige Stunden beschränkt, hab ich mich entschieden, das zu ignorieren. Meistens gibt's auch gar keinen Durchfall. Nur gelegentlich. Ich denke, dass das damit zusammen hängt, was es an dem Tag sonst so zu futtern gab.
Ich denke, dass die unterschiedlichen Kotkonsistenzen und die Häufigkeit von Kotabsatz heutzutage vermehrt auffallen, weil immer mehr Hundehalter so leben, dass sie jeden Haufen ihres Hundes aufsammeln und damit zwangsweise jeden Abweichung von der "Norm" mitbekommen. Wenn der Hund hingegen auch mal unbeaufsichtigt Kot absetzt (sei es ganz früher, weil er Streunen durfte oder weil er halt auch unbeaufsichtigt im Garten sein darf/aufm Hof rumläuft, beim Spaziergang irgendwo in ein Gebüsch kacken kann usw.) fällt hingegen seltener auf, wie oft der Hund Kot absetzt und wie dieser aussieht.
So wie manche (Erst-)Hundehalter sich beim Welpen sklavisch an 5-Minuten-Regel, Schlafdauer etc. klammern, so wollen diese Menschen auch immer "perfekten" Kot - wird einem ja auch durch Medien und Futtermittelhersteller (von diesen aber oft getarnt, so dass nicht direkt klar ist, woher der Beitrag kommt) gern suggeriert, dass das so sein muss. Dass bei den meisten Menschen der Kot auch nicht jeden Tag gleich ist, daran denkt dann auch keiner. Die wenigsten Menschen dürften sich so viel Gedanken um ihren eigenen Kot, wie um den ihres Hundes machen.
Andrerseits sind Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien auch beim Menschen auf dem Vormarsch. So eng wie der Hund mit dem Menschen zusammen lebt, ist es also ansich nicht verwunderlich, dass auch der Hund diese Problematiken entwickelt.
Ein Punkt dabei ist sicher die fehlende Selektion - sowohl beim Hund als auch beim Menschen. Früher sortierte sich ein Lebewesen, welches Unverträglichkeiten oder Allergien hatte, durchaus auch mal auf natürliche Weise aus - gerade, wenn man die Beschwerden nicht so einfach an einem Nahrungsmittel festmachen konnte (ich wäre nie im Leben von alleine auf all die Lebensmittel gekommen, die ich nicht vertrage). Bei Tieren war die Selektion sicher durch den Menschen nochmal etwas stärker, weil man eher seltener mit einem kränklichen Tier züchtete (also davon ausgehend, dass die Unverträglichkeit/Allergie so stark war, dass das Tier sichtlich darunter gelitten hat - mal weicherer Kot ist damals vmtl. eher seltener aufgefallen oder wurde groß Beachtung geschenkt).
Ein anderer Punkt könnte auch unser geändertes Lebensumfeld und unsere geänderte Ernährung sein. Irgendwo hab ich mal gelesen, dass wir unseren Magen-Darm-Trakt damit überfordern, dass wir Lebensmittel zu uns nehmen, die es in unserer Region gar nicht gibt. Keine Ahnung, ob das stimmt. Andrerseits ist die Frage, ob wir dann überhaupt Kartoffeln essen dürften - obwohl Kartoffeln gerade bei Magenproblemen echt super sein können. Wohl eher dürften Pestizide und Herbizide mit reinspielen.
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Oh, daran kann ich mich nicht mehr erinnern. Glaube aber auch, dass die Züchterin mir strenge Anweisung gab, die Finger von der Naht + Umgebung zu lassen (könnte aber auch sein, dass sie das sagte, weil ich zum hypochondern neige).