Ich war zwischendurch Kochen und hab daher auch nichts wirklich mitbekommen ![]()
Beiträge von l'eau
-
-
Das POTENTIAL für Anpassung wäre da, wenn die Zeit ausreichen würde.
Das weiß ich nicht. Gibt sicher auch Arten, bei denen das nicht der Fall ist.
Aber so oder so: mit Hundezucht hat das wirklich nur im weitesten Sinne zu tun.
wir selektieren auf Aussehen und vielleicht noch auf Wesen und häufig dezimieren wir über einen engen Genpool eben auch die "unsichtbaren" Gene, die für Vitalität, Fruchtbarkeit, Instinkt, Immunsystem etc. pp. wichtig sind.
Durch Genverlust kommt es einfach immer auch zum Verlust von POTENTIELLER Veränderung/Anpassung.
Genau. Deshalb finde ich es wichtig, jeden Rassestandard heutzutage so wenig wie möglich einzuschränken. z.B. Farbzucht ist einfach Schwachsinn. Farbe hat keinen Einfluss auf die charakterlichen Eigenschaften und nur einen geringen auf die Arbeitseigenschaften - klar, bei Jagdhunden können durchaus bestimmte Farben vorteilhafter sein. Aber es gibt keinen Grund, warum z.B. die Sennenhunde unbedingt Tricolor sein müssen und dann noch die Art und Weise der Abzeichen derart eng gefasst sind. Ausnahmen sind natürlich Farben, die nachweislich (!) zu Krankheiten führen - dabei aber pro Rasse geschaut. Es wäre total dämlich, z.B. Dilute grundsätzlich zu verteufeln, obwohl Dilute bei vielen Rassen auch gar keine Probleme macht und damit bei diesen zur genetischen Vielfalt beiträgt.
-
Ich erlaube mir mal, im "richtigen" Thread zu antworten.
warum ist man überrascht, daß ein Lagotto temperamentvoll ist?
Weil Lockenhunde Omafrisuren haben und dementsprechende Schlaftabletten sind?
Weil Menschen sich einen aktiven Hund wünschen, aber dabei nicht bedenken, dass eigentlich jeder Hund (außer Knautschnasen) von Haus aus aktiver ist, als ein Mensch...
-
l'eau bei den Tieren auf den Galapagos hat man doch genau den Effekt, daß sie hochgradig spezialisiert und an die Umgebung angepasst sind. Also anders ausgedrückt eine extrem geringe Anpassungsfähigkeit aufweisen, oder habe ich das falsch im Kopf?
Sicherlich teilweise auch. Gibt es immer wieder in der Natur, dass Arten sich derart spezialisieren, dass Veränderungen der Umwelt ein Problem sind. Eisbären sind da ein sehr populäres Beispiel. Wobei Eisbären das Zuchtbuch geöffnet haben und sich nun auch teilweise mit Grizzlys paaren. Aber wenn es irgendwann nicht mehr ausreichend Lebensraum für Eisbären geben wird, wird es auch keine Eisbären mehr geben - nur Grizzlys mit Eisbären-Genen.
-
Wenn man das Thema COI etwas weiter gefasst betrachtet: Es gibt immer wieder Arten, die aus wenigen Ausgangstieren gegründet wurden (z.B. die vielen unterschiedlichen Finkenarten auf den Galapagos-Inseln). Es ist also durchaus natürlich, aus wenigen Ausgangstieren eine neue Population zu schaffen, was gerade in den ersten Generationen Inzucht bedingt.
Daher ja: es ist wichtig, den COI im Auge zu haben. Ebenso aber auch viele andere Parameter.
-
Aber als Erstgeborener und Co zu bezeichnen ist ja wirklich entstufe.
Ich hab grad echt geglaubt, mit meinen Ohren stimme was nicht. Das ist einfach nur extrem schräg - und selbst das ist noch nett ausgedrückt.
Schade dabei hätte man eindeutig was aus Sendung rausholen können.
und das ganz einfach und ohne Hundehalter als die letzten Deppen darzustellen!
-
Ich bin von den klassischen whippetkörben auf ein anderes Modell umgestiegen dass tiefer ist. Wenn du magst mach ich mal Bilder.
Das ist der Rocky Mini in kurz wenn mich nicht alles täuscht
gerne!
Foxterrier Hündin
Das hatte ich tatsächlich auch bestellt. Auf dem Etikett des gelieferten steht nun aber Cocker Spaniel Hündin; bei der schnellen Suche im Shop hab ich keinen andren unter dieser Bezeichnung gefunden, also weiß ich nicht, ob es eine Fehllieferung ist oder das der bestellte Maulkorb (mit geänderter Bezeichnung) ist. Jedenfalls ist der deutlich zu groß (v.a. zu breit).
"Chic und Scharf Fernando"
meine Hündin trägt mit etwas kürzerer Nase (7cm) den Chic und Scharf Fernando.
Ich befürchte, dass der für Schmalnase Sookie zu breit ist.
Außerdem reißt Sookie das Maul beim Hecheln teils arg weit auf. Aber ich habe vmtl. eine Lösung gefunden: ein Bekannter macht seit kurzem 3D-Druck und da werden wir wohl probieren, einen wirklich passenden Maulkorb auszudrucken - bzgl. Befestigung am Hundehals werd ich dann wohl noch die nähende Bekannte mit einspannen.
-
Hast du schon bei den Rennmaulkörben geschaut?
Die Plaste-Rennmaulkörbe sind alle nicht tief genug (hat Jin ja jahrelang im Coursing getragen), außerdem sind sie einfach abzustreifen
Wie sind denn die Maße der Schnauze?
7,5-8 cm länge, Umfang 18 oder 19 cm (bin ich mir grad nicht mehr ganz sicher)
Es käme für mich aber extrem drauf an, WIE Sookie warten muss und wie ihr Hechelverhalten sowie das Trinkverhalten ist, wie das Training und die Wartezeiten strukturiert sind etc. Sinds nur ein paar Minuten bei angenehmen Temperaturen und vor allem nicht, wenn sie den Vollspeed abhecheln muss, wäre für mich die Tiefe okay. Bei zu warm, intensivem Training und direkt danach Pause oder allgemein wenn der Hund tief hechelt (das ist ja wirklich sehr individuell), ist der Korb zu wenig tief.
Tja, leider muss sie schon gut damit hecheln können.
Ich meine dass es Windhundkörbe auch aus Draht gibt

ja, gibt es. Aber da bin ich auch skeptisch wegen der Tiefe und v.a. dem nicht-abstreifbaren Sitz.
-
Aber gegen das Leinebeißen kann evtl. ne Kette helfen? Also so ne Kettenleine mit Handschlaufe?
Nachdem Sookie schon 2x Erfolg hatte, mag ich keine Kette nutzen - da hab ich Angst um ihre Zähne. Ich steh ja leider auf'm Platz und kann nicht eingreifen (sonst wär das Leinebeißen nie ein Problem geworden)
Zur Passform vermag ich nichts Handfestes zu sagen, außer dass ich den nicht tief genug finde.
Leider waren alle tieferen Maulkörbe dann auch wieder deutlich breiter - jedenfalls die, die ich gefunden hab

-
Muss ich mir da Sorgen machen? Liegt ein großer Brustkorb an zuviel Fett im Inneren? Was kann ich explizit gegen einen dicken Brustkorb machen?
Noch eine Idee: Jin hatte mal irgendwas mit den Rippen/Wirbeln auf Rippenhöhe - also nicht, dass ich da was gemerkt hätte, das kam bei der Routine-Physio raus und nachdem die Physio das alles wieder richtig hin massiert/gedrückt/bewegt hat, war ihr Brustkorb tatsächlich ein bisschen flacher. Also vllt schadet es nicht, mal eine Physio an den Hund zu lassen? Außerdem hat eine gute Physio den Vorteil, dass sie mit den Händen sehr erfahren ist und dir (auch ohne den Hund abzuscheren ^^) sagen kann, wie er gewichtsmäßig liegt.