wobei es wohl bei den Mädels eher mal kracht.
Das halte ich für ein Gerücht, weil man weiblichen Lebewesen gerne Zickigkeit und weniger Teamgeist nachsagt.
Aus meiner - natürlich nur anekdotischen - Beobachtung/Erfahrung im Umfeld, gab es zweimal den Fall, dass es zu ernsthaften bis tödlichen Verletzungen innerhalb einer Familiengruppe gab. In beiden Fällen waren die Kontrahenten Rüden, in einem davon Wurfbrüder, die seit Geburt zusammen lebten, in beiden Fällen waren es gemischtgeschlechtliche Gruppen. Einmal konnte eine Hündin nach über einem Jahr Trennung nicht wieder zufriedenstellend in die Hündinnengruppe integriert werden, es kam immer wieder zu Mobbing - keine ernsthafteren Auseinandersetzungen/Beißereien - und die Hündinnen hatte sichtbaren Stress; wurde dann schweren Herzens weiter vermittelt.
Ich denke, am wichtigsten ist, dass die Hunde charakterlich halbwegs passen und der Mensch dort anleitet, wo es nötig ist, die Hunde aber auch lernen lässt, kleinere Konflikte miteinander zu lösen. Ich würde z.B. nie (wie sonst bei Whippets oft üblich) direkt nebeneinander füttern, weil Jin beim Futtern gern ihren eigenen Bereich hat. Bei ihrer Züchterin klappt das Fressen aus einem Napf zwar auch, aber ich sehe, dass Jin dabei Stress hat. Also füttere ich meine Mädels mit Abstand zueinander. Wenn jede fertig ist, dürfen sie sich gegenseitig die Näpfe kontrollieren - damit hat keine ein Problem.
Man kann auch nur bedingt darauf schließen, wie Hunde sich mit fremden Hunden/Kumpels verstehen. Jin mag z.B. Hündinnen lieber als Rüden, hat aber auch schon problemlos mit Rüden (sowohl kastriert als auch intakt) zusammen gelebt.