Beiträge von l'eau

    Bei nem Mädel denke ich leider, dass er da viel zu beschützend wird (alles seins), das wird vermutlich nicht lustig. Ein kleiner Rüde hingegen, wäre okay.

    Kann aber auch sein, dass er einen kleinen Rüden beschützen wird. Jin ist zwar eine Hündin, hat aber die Kleinhunde von Snaedis auch beschützen wollen, als wir noch zusammen gelebt haben (bzw. würde sie wohl bei gemeinsamen Gassis noch immer). Auch als Sookie noch ein Welpe war, musste ich da (zusätzlich, dass Jin Fremdhunde eh doof findet) aufpassen.

    Heißt also, dass dein Ersthund mit Einzug des Welpen wird lernen müssen, dass er diesen nicht zu beschützen braucht (wobei er vmtl. allein schon aufgrund seiner Größe eh einen gewissen Schutz darstellt).

    wobei es wohl bei den Mädels eher mal kracht.

    Das halte ich für ein Gerücht, weil man weiblichen Lebewesen gerne Zickigkeit und weniger Teamgeist nachsagt.

    Aus meiner - natürlich nur anekdotischen - Beobachtung/Erfahrung im Umfeld, gab es zweimal den Fall, dass es zu ernsthaften bis tödlichen Verletzungen innerhalb einer Familiengruppe gab. In beiden Fällen waren die Kontrahenten Rüden, in einem davon Wurfbrüder, die seit Geburt zusammen lebten, in beiden Fällen waren es gemischtgeschlechtliche Gruppen. Einmal konnte eine Hündin nach über einem Jahr Trennung nicht wieder zufriedenstellend in die Hündinnengruppe integriert werden, es kam immer wieder zu Mobbing - keine ernsthafteren Auseinandersetzungen/Beißereien - und die Hündinnen hatte sichtbaren Stress; wurde dann schweren Herzens weiter vermittelt.

    Ich denke, am wichtigsten ist, dass die Hunde charakterlich halbwegs passen und der Mensch dort anleitet, wo es nötig ist, die Hunde aber auch lernen lässt, kleinere Konflikte miteinander zu lösen. Ich würde z.B. nie (wie sonst bei Whippets oft üblich) direkt nebeneinander füttern, weil Jin beim Futtern gern ihren eigenen Bereich hat. Bei ihrer Züchterin klappt das Fressen aus einem Napf zwar auch, aber ich sehe, dass Jin dabei Stress hat. Also füttere ich meine Mädels mit Abstand zueinander. Wenn jede fertig ist, dürfen sie sich gegenseitig die Näpfe kontrollieren - damit hat keine ein Problem.


    Man kann auch nur bedingt darauf schließen, wie Hunde sich mit fremden Hunden/Kumpels verstehen. Jin mag z.B. Hündinnen lieber als Rüden, hat aber auch schon problemlos mit Rüden (sowohl kastriert als auch intakt) zusammen gelebt.

    Ich persönlich mag Hündinnen deutlich lieber, also ziehen bei mir immer Hündinnen ein.

    Du musst auch bedenken, wenn irgendwann - in 100 Jahren - deine Hündin nicht mehr ist, dann hast du einen (vmtl.) intakten Rüden und bist damit in der Geschlechterwahl was den nächsten Hund betrifft wieder eingeschränkt.

    Für die meisten Menschen ist nach meiner Beobachtung eine gleichgeschlechtliche Haltung (außer es wird eine Seite immer kastriert) im Alltag besser umsetzbar. Ja, es gibt hier im DF einige User, die intakte gemischtgeschlechtliche Gruppen ohne ungewollte Deckakte halten (bzw. dies jedenfalls behaupten - nachprüfen kann das ja niemand). Aber ich erinnere mich ad hock an zwei Fälle, in denen ein unkastrierter Rüde während der Läufigkeit ungewollt unbeaufsichtigten Kontakt hatte - einmal wohl ohne Folgen, da keine Stehtage und das Interesse beider Hunde gering war. Einmal so, dass die Userin erst beim Einsetzen der Wehen merkte, dass ihre Hündin gedeckt worden war. Beide Fälle von Usern mit langjähriger Erfahrung.

    Weihnachtsüberraschung

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    Nachdem meine Silberschnäbelchen ewig nicht gebrütet haben, wollt ich heut die Voliere frisch machen. Also Streu raus, dann reingeklettert und die Geier rausgefangen. Als ich am Abmontieren der Einrichtung war, dann das. Tja, da war ich dann kurz gestresst. Schnell neue Äste rein, fix Futter und Wasser dazu. An die Küken komm ich nicht richtig ran, also auch noch die zwei wildfarbenen Altvögel beringt (hoffentlich bleiben die Ringe dran), das braune Weibchen ist glücklicherweise bereits beringt. Jetzt hoff ich, dass die Eltern sich trotz des Stresses weiter um die Kleinen kümmern.

    Ich hab selber einen Senk-Spreizfuß. Ich neige aber überhaupt nicht zum Umknicken und wenn passiert mir nix, würde mich als ziemlich trittsicher bezeichnen. Daher sind meine Erfahrungen sicher nur bedingt auf dich anwendbar.

    Ich laufe fast nur noch in Barfußschuhen. An meinen Knieproblemen hat das nichts geändert. Aber ich fühl mich mit Barfußschuhen wohler. Weil diese die Nutzung und damit den Aufbau der Muskulatur unterstützen/fördern. Muskulatur stützt den Bewegungsapparat, schützt vor Verletzungen und erzeugt Wärme (naja, hab trotzdem gern kalte Füße).

    Außerdem sieht man auch deutlich, wie in normalen Schuhen die Zehen seitlich zusammen gequetscht werden, dass das problematisch ist, ist ansich auch logisch.

    Wenn man zum Umknicken neigt, würde ich auf natürlicheren Wegen wohl zu über den Knöchel reichenden Schuhen raten - diese stützen und schützen den Knöchel.