Beiträge von Momo777

    Also erst einmal ist sie nicht so häufig alleine, da ich viel von zuhause arbeite.

    Zuhause spielen wir nicht so viel mit ihr, da wird dann abends noch eine Runde gekuschelt und gut ist. Dass sie nämlich zu viel Aufmerksamkeit drinnen bekommt, ist uns auch schon aufgefallen. Deswegen haben wir das Spielen nur auf draußen beschränkt.

    In der Wohnung läuft sie mir viel hinterher. Ich schicke sie dann auf ihren Platz, den sie dann aber schnell wieder verlässt oder anfängt zu jammern.

    Wenn sie an der Leine ist, ist sie sehr ungeduldig. Sie zieht und rennt gerne in die Leine.
    Wenn das passiert, stoppen wir immer sofort und gehen erst weiter, wenn sie zurück kommt und neben mir steht. Das hat sie auch wunderbar gelernt, dass sie wenns nicht weitergeht, rückwärts hüpft, bis sie neben uns ist.
    Dass sie aber neben uns bleibt beim gehen oder zumindest nicht zieht, das klappt nicht.

    Hinter anderen Hunden und manchmal auch Kindern würde sie gerne hinterher. Sie hört an der Leine auch nicht sehr gut. Man muss ihr häufig ein Kommando mehrmals sagen, bis sie es ausführt.


    Sobald sie frei läuft, ist sie entspannter. Sie rennt gerne und tobt sich dann aus.
    Wir können sie abrufen, auch aus dem Spiel mit anderen Hunden oder wenn sie ihrem Jagdtrieb folgen will.

    Wir gehen momentan erst einmal eine Runde auf die Hundefreilauffläche, wenn andere Hunde da sind, dann spielt sie nur kurz mit denen, ist aber eher auf uns fixiert. Wir haben danach immer noch eine Runde Ball gespielt. Das fällt jetzt erstmal flach, da sie den Ball zerkaut hat.

    Danach gehen wir noch eine große Runde über die Felder, also einfaches Spazieren gehen. Darin habe ich jetzt als Ersatz fürs Ball spielen, Schnüffelarbeit eingebaut. Daran verliert sie nur leider schnell das Interesse.

    Alle zwei Tage fahren wir abends mit ihr Fahrrad, also sie läuft dann frei nebenher. Das klappt auch prima, solange wir im Feld sind. Im Straßenverkehr trauen wir uns das auf keinen Fall zu.

    Also sie war von Anfang an sehr quirlig und aufgeregt, freut sich genauso laut wie sie sich beschwert. Und sie ist jetzt nicht permanent auf 180. Sie ist jetzt z.B. ganz ruhig und liegt in ihrem Bettchen, obwohl immer noch die Handwerker in der Wohnung sind. Solange ich bei ihr bin, ist sie entspannt und ruhig. Ihr passt es einfach nicht, dass ich sie alleine lasse...

    Sie wird immer belohnt, wenn sie ruhig ist. Wenn ich das aber in schwierigeren Momenten versuche, hat sie gar kein Interesse an Leckerchen, geschweige denn Streicheleinheiten. Da kommt es mir oft vor, als würde sie dann nicht gerne angefasst werden. Das ist beim Spazieren gehen auch so.

    Dann muss ich mir erstmal eine stabile Leine anschaffen und dann versuche ich das mal :-)

    Wenn sie nicht beachtet wird, fängt sie natürlich auch an zu jammern, teilweise bellt sie uns dann auch an. Irgendwann gibt sie dann Ruhe, das kann allerdings etwas dauern.
    Ok, 24 Std. nicht beachten ist natürlich ne Nummer...

    Ja, jetzt in der neuen Wohnung ist das Problem noch stärker geworden. In unserer alten Wohnung hat sie zwar auch gebellt, aber jetzt jammert sie noch dazu. Jetzt bleibt sie auch nicht mehr so gerne alleine, was vorher absolut kein Problem war.
    Vermutlich ist das das Grundproblem, sie muss wieder lernen, alleine zu bleiben.

    Danke erstmal für eure Antworten!

    Dass dieses Verhalten nicht so schnell geändert werden kann, ist mir wohl klar ;-) Deswegen frage ich ja auch nach Tipps und Erfahrungen, wie andere mit so einer Situation umgegangen sind.

    Und ein Trainer ist momentan finanziell nicht drin, würde aber natürlich eine Option sein, wenn ich ohne wirklich keinerlei Veränderung schaffen kann.


    Wir haben sie einmal angebunden, da hat sie dann die Leine komplett durchgenagt und weiterhin gejammert und gebellt. :sad2:

    Ihr Platz befindet sich im ruhigsten Zimmer, welches am weitesten entfernt ist von der Haustür.

    Also soll ich den Hund dann aufstehen lassen? Nur dann bekommt sie ja auch das, was sie will. Vorallem entscheidet sie dann ja immer, dass sie aufstehen kann, wann es ihr passt.

    Hallo liebe Hundefreunde!

    Wir haben seit 3 Jahren eine Dackel-Beagle-Mix Hündin (3 Jahre alt), sie ist extrem quirlig und ständig auf 180.
    Sie hat keinerlei Geduld, obwohl wir täglich mit ihr üben, dass sie auf ihren Platz geht und dort bleibt. Dort kann sie dann höchstens einige Minuten sitzen bleiben, wobei sie anfängt zu jammern und dann von selbst wieder aufsteht. Dann schicken wir sie natürlich wieder auf ihren Platz. Und so geht das dann ewig weiter, sie gibt so gut wie nie auf.

    Sie kann auch keine 5 Sekunden sitz machen, da wird sie sofort ungeduldig. Auch das üben wir schon seit 3 Jahren und wir schaffen es einfach nicht, den Zeitraum großartig auszudehnen. Leinenführigkeit hat auch nie wirklich geklappt, obwohl wir da auch sehr konsequent sind.

    Am schlimmsten ist es aber, wenn Besuch kommt, oder wie gerade, die Handwerker. Es klingelt, sie rennt zur Tür und jammert. Ich schicke sie auf ihren Platz und möchte die Tür hinter mir zu machen, da sie sonst wieder zur Tür rennen würde. Sofort rennt sie los und fängt an zu bellen. Würde ich sie den Besuch "begrüßen" lassen, sie würde permantent durchbellen.

    Ich sitze jetzt den ganzen Tag bei ihr im Zimmer, denn da gibt sie natürlich Ruhe und ist entspannt. Sobald ich rausgehe, dreht sie komplett auf. Unsere Nachbarn unter uns haben schon geklopft :fear: Und das, wo wir gerade erst hierher gezogen sind...

    Mir zerrt das so an den Nerven, vorallem weil sie so einen penetranten quietschenden Ton von sich gibt. Das ist kaum auszuhalten.

    Auf die Idee, einen Hundetrainer zu holen, sind wir auch schon gekommen. Allerdings befürchte ich, dass wir dann nicht großartig mit ihr trainieren können, da er oder sie dann auch permanent angebellt wird.

    Vielleicht habt ihr ein paar Ideen oder selber Efahrung damit, ich freue mich über jeden Tipp!

    Liebe Grüße,
    Monika

    das problem ist, dass sie, selbst wenn nur einer von uns aus dem zimmer geht und der andere noch da ist, völlig neben der spur ist und nur noch jault, bis man wieder reinkommt. man kann sie dann nur mit aller mühe ablenken und selbst dann jault sie noch leise weiter. deswegen denke ich, dass sie unbedingt eine gute ablenkung braucht, damit sie die zeit alleine gut übersteht. natürlich würde ich ihr nicht jedes mal etwas geben, aber ab und zu, wenn sie schon vorher aufgedreht ist, hilft es einem ja vllt. kann ja auch sein, dass sie gar nicht drauf anspringt ;) aber versuchen werden wir es wohl mal.

    Okay, dann wird gleich morgen ein Kauknochen (am besten wohl so einen aus Rinderhaut, oder?) besorgt und dann versuchen wir es mit dem Alleine lassen. Ich bin gespannt! :gut:

    Ist ganz schön schwierig, auf so viele Dinge gleichzeitig zu achten :roll: aber nicht nur Hund, sondern auch Mensch lernt ja täglich dazu. :D

    Vielen lieben dank für eure ermutigenden Worte :gut:

    Es beruhigt uns sehr, dass wir doch nicht alles falsch machen :lol:

    Die ersten Versuche mit der Leckerlie-Belohnung klappten ganz gut, ich hoffe, sie wird so schneller lernen!
    Wir haben beim Spaziergang geübt, dass sie bei "Komm" zu demjenigen kommt, der sie ruft. Nachdem sie beim ersten Versuch mit einem Leckerlie belohnt wurde, haben wir es bei den nächsten Malen ohne Leckerlie gemacht und sie ist immer hingelaufen. Das hat uns geholfen, sie aus einem Zaun oder einem Gebüsch rauszulocken, wo wir sie vorher immer rausheben mussten. Das war schon sehr ermutigend, dass das geklappt hat :)

    Gut, das Quietschespielzeug ist jetzt gestrichen. Aber sie liebt ihren Ball mit Schnur... damit macht man ja Zerrspiele. Nur wenn das auch nicht so gut ist (wieso eigentlich? wegen den Milchzähnen?), wie soll man damit dann spielen? Sie hat zwar auch einen Teddy, den sie gerne mal verkloppt :D aber damit wird ihr schnell langweilig. Sie braucht einfach viel Action, damit sie auch mal müde wird. Sonst tanzt sie uns noch die ganze Nacht auf der Nase rum und wir kommen zu gar nichts.

    Vielen dank auch für die Links zu den einzelnen Themen. Da werden wir mal versuchen, ob uns das nach und nach auch gelingen wird. Vorallem das mit dem Fressen von Dingen draußen ist schon sehr lästig, da sie gerne Steine kaut. Ab welchem Alter ist die Übung mit dem Leckerlie in der Hand + "Nein" sagen geeignet? Wir werden es natürlich ausprobieren, nur weiß ich, dass sie sich höchtens 10 Sek. auf etwas konzentrieren kann. Da muss nur ein Blatt vorbei fliegen und schon ist sie weg ;)


    Was mir noch einfällt:
    Sollten wir von Anfang an schon üben, dass sie mal alleine bleibt? Z.b. wenn wir duschen, essen etc. sie fängt immer schon an zu jaulen, wenn einer von uns weg geht. Heute konnten wir sie mal eine Stunde alleine lassen als sie geschlafen hat, da hat sie es aber vermutlich nicht wirklich mitbekommen, dass wir weg waren.