Beiträge von Piksy

    Ich danke dir sehr für diesen Beitrag, auch wenn sie zu anderen Hunden noch keinen guten Kontakt hat und sie da eher ängstlich reagiert. Das mit der Kiste finde ich super, das werd ichmorgen doch einfachmal ausprobieren, denn einen Balkon haben wir ja ;)

    Die Transportbox ist mega Angst-besetzt, schlafen tut sie tagsüber unter dem großen Esstisch oder in ihrem Körbchen oder auf dem Balkon, das ist ihr egal und da stören wir auch kein bischen, im Gegenteil, da kommt sie dahin wo wir sind. Finde ich schon mal einen riesen Punkt für uns. Sie läuft uns auch schn hinterher, egal wohin wir gehen. Nur anfassen ist halt nichts was sie gerne mag, aber ich denke, dass das jeden Tag ein wenig besser werden wird.

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    :???: Ich bin total entspannt, finde diese Halsbänder halt nicht sicher, mehr nicht.

    Wenn sie nur auf den Karabiner reagiert, wieso lasst ihr die Leine nicht am Halsband dran?
    Wenn ihr das HB ummacht, ist die Leine bereits dran und sie braucht keine Angst mehr vor dem Karabiner haben.

    Gruß
    Bibi

    Vielen Dank für den Vorschlag, nur ändert das ja nix daran, dass wir uns dann mit dem Halsband ihrem Kopf nähern müssen, also der technische Ablauf dann der gleiche ist. Die Sache mit dem Kopf halt und da ich ihr Vertrauen ja aufbauen und nicht zerstören will, sind das Bewegungen, die ich nur ganz selten ausführen möchte derzeit ;)

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    d.h. sie hat so einen Endloswürger ohne Zugstopp??

    So eins: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hun…r_leinen/179430
    Oder so ein ähnliches?

    Puh, dass ist echt krass, denn das sie davor Angst hat, kann ich mir sehr gut vorstellen.
    Wie Chris schon geschrieben hat, da wäre ein Windhundgeschirr sehr sinnvoll. Es ist weich gepolstert und so konstruiert, dass der Hund nicht raus kommen kann:
    http://www.feifar.de/ffffinest/html/shop.html#hals

    Gruß
    Bibi

    NEIN es hat einen Zugstop und sie hat keine Angst vor dem Halsband, sondern vor dem Ablauf, dass der Karabinder der Leine in die Öse des Halsbandes geführt wird, ist der dran ist die Welt wieder in Ordnung. Es ist der rein technische Ablauf, dass sich die Hand dem Hals nähert, mehr nicht ;)

    Bitte bleibt doch mal entspannt, dem Hund geschieht gar nichts was er nicht will, deshalb schreibe ich doch hier.

    UND NEIN, es ist nicht unser erster Hund, sowohl ich als auch mein Männe sind mit Hunden aufgewachsen, die kamen allerdings als Welpen in den Haushalt und starben nach 15 bzw. 17 Jahren eines friedlichen Todes.

    Vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten und um eines hier richtig zu stellen, ich wohne auf einem Dorf und nicht mitten in einer Stadt!

    Wenn ich mit ihr spazieren gehe, dann bisher über Wiesen und Felder und nicht durch ein Fußgängerzone.

    Das Halsband toleriert sie gut und machte bisher keinerlei Anstalten sich daraus zu befreien, es ist auch die ganze Zeit dran.

    Aus dem Geschirr hat sie sichbei der Abholung aus der Übergangsstation sofort herausgezogen, obwohl das wirklich die richtige Größe hatte.

    Soweit also zum Thema Sicherung.

    Wie gesagt, sie geht hier über Wiesen und Felder und dasMehrfamilienhaus ist auch keine Massenunterkunft sondern ein Haus in dem lediglich eine ältere Dame lebt und ein Büro untergebracht ist.

    Zur Haustür heraus ist ein großer Parkplatz auf dem gar nichts los ist und genen die hier bereits lebenden Hunde auf den Grundstücken kann ich nichts machen, die wohnen hier.

    Das eine Wohnung vielleicht nicht das Paradies ist ist mir durchaus bewusst, aber wir haben nunmal kein Haus mit Garten. Der Hund ist klein, die Wohnung ist mit 100m² wohl ausreichend groß im Gegensatz zu der Auffangstation in Montenegro, da war sie in einer 1,5 Zimmer Wohnung zusammen mit 8 Hunden und 6 Katzen.

    Hier ist sie alleine mit uns, wir haben keine anderne Tieren und haben auch keine Kinder.

    Es hilft mir auchnicht wirklich weiter, wenn ihr euch jetzt über meine Wohnsituation auslasst, denn die andere Frage wäre dann, soll ich den Hund lieber wieder abgeben, statt mich um ihn zu kümmern???

    Und noch eines möchte ich hier klarstellen. Wir haben Piksy als Pflegestelle aufgenommen, weil man uns darum gebeten hat undnicht weil mir langweilig war oder ich gerade keine anderen Hobbys habe. Ja, es ist durchaus denkbar, dass sie ganz bei uns bleibt, im Moment kümmere ich mich jedoch ersteinmal darum, dass der Hund sein Trauma abbauen kann.

    Ich wollte mit meiner Frage hier bei euch eigentlich keine Grundsatzdiskussion entfachen, sondern habe ehrlich und wahrheitsgemäß geschildert wie wir wohnen und wie es der Süßen geht und habe mir Hilfestellung gewünscht.

    Es wäre lieb von euch, wenn es nicht allzuviel ausmacht, dass wir uns diesem Thema zuwenden würden, denn ich denke wirklich, dass sie, bis auf den fehlenden Garten vor der Tür, hier Lebensumstände vorfindet, die sie nicht weiter verunsichern. Ich denke ihr bisheriges Verhalten gibt mir auch recht, denn sie nimmt ja schon einiges von uns an.

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    Also, ihr könnt ihr das Geschirr anlegen oder ist das das Problem?

    Sie hat ein Metallhalsband um, Geschirr ging gar nicht. Die Leine an die Öse zu bekommen ist das Problem ;)

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    Wenn sie tragen nicht annehmen will, dann würde ich sie an eine Tasche gewöhnen:
    Sie wird vorher gesichert, dann darf sie in die Tasche und ihr geht mit ihr zusammen runter.
    Die Tasche läßt sich ja prima schön füttern.
    Oben kann man auch offen lassen, so dass sie raus schauen kann.
    Die Leine sollte in der Zeit immer dran sein, so dass sie nicht weg kann.

    Das mit der Tsche werde ich dann mal versuchen, befürchte im Augenblick nur, dass das auch nicht so einfach wird, weil sie ja noch nicht an die Leine geht.

    Wie gesagt, der Körperkontakt ist die große Herausforderung für die Süße[/quote]

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    Zur Stubenreinheit:
    Gehe wie bei einem Welpen vor:
    Allle zwei Stunden, nach dem Fressen/Trinken und Spielen mit der Hündin herausgehen. Nimm immer dieselben Wege.
    Lobe sie in höchsten Tönen, wenn sie was macht und zwar so doll, dass es dir vor den Leuten peinlich ist.
    Noch fällt es ihr schwer, sich draußen zu lösen, alles ist neu und sie wird viel zu aufgeregt sein, um sich entspannen zu können.
    Geduld, Geduld, wie bei einem Welpen.

    Würde ich super gerne, leider lässt sie sich ja kaum anfassen, von daher ist es fast unmöglichmit ihr rauszugehen.

    Deshalb gibt es auch nur Futter aus der Hand.

    Danke für deine Tips.
    Ihr seid echt toll alle :ops:

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    Könnt ihr sie tragen?

    Nein, weil anfassen ist ja kaum möglich.

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    Gib ihr das Futter, wenn sie selbst zu Dir kommt und sich anschmiegt, streichelst Du sie mal kurz und gut ist.

    Ich halte es ihr hin, wenn sie ankommt und berühre sie dann.

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    Wo schläft sie denn?

    Sie hat einen "Korb", so einen aus Stoff, den mag sie auch ganz gerne.

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    Die Leine würde ich schön füttern.
    Sprich, Leine auf den Boden legen und ihr Futter drauf und drum herum drapieren. Dann merkt sie schnell, dass die Leine nichts böses ist.

    Machen wir schon, und sie hat auch keine Angst vor der Leine sindern eher vor dem Kontakt mit dem Menschen, weder das Halsband noch die Leine sind das Problem, sondern immer wieder der Körperkontakt, also der Mensch.

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    Das Sofa sollte komplett tabu sein, denn den Geruch von ihrem Urin kriegt ihr nicht mehr so raus, dass die Hundenase es nicht noch riecht .

    Das wir das wegwerfen können ist schon klar, oder es zum Hundesofa umfunktionieren müssen irgendwann. Im Moment brauchen wir es noch und von daher ist die Tür jetzt halt zu.

    Danke für Eure Resonanz bisher, das hilft mir schon sehr weiter.[/quote]

    Guten Morgen,

    vor einigen Tagen haben wir unsere Pflegehündin Piksy abgeholt.

    Piksy ist 8 Monate alt und stammt aus Montenegro.

    Soweit wir wissen ist Piksy ein Straßenhund, der misshandelt wurde, in einem Tierasyl landete in dem für deutsche Maßstäbe unhaltbare Zustände herrschen.

    Durch eine private Tierschutz Organisation kam Piksy dann in eine Übergangsstelle in der noch viele weitere Hunde und Katzen lebten aber sie wenigstens nicht mehr misshandelt wurde und sich die Familie gut um sie kümmerte (Tierarzt, Versorgung usw.).

    Die Helfer der Tierschutz Initiative haben Piksy dann gemeinsam mit anderen Hunden von dort abgeholt und an ihre Endfamilien oder Pflegestellen übergeben.

    Unsere Piksy war zunächst noch 2 Tage bei einer der Helferinnen bevor wir sie abholen konnten.

    Zu erkennen war von Beginn an, dass sie Männern gegenüber große Vorbehalte hat, denn mein Partner wurde sofort angebellt.
    Frauen gegenüber war sie ein wenig zugänglicher, wobei Piksy zu Menschen im allgemeinen kein sonderlich gutes Verhältnis bzw. Vertrauen hat.

    Nun haben wir Piksy also bei uns Zuhause und das war schon ein hartes Stück Arbeit, denn Piksy wollte nicht aus dem Auto aussteigen, geschweige denn ins Haus gehen.

    Logischerweise ist sie zu 0% stubenrein, woher sollte sie das auch wissen?

    Futter bekommt sie derzeit von mir nur aus der Hand, damit sie lernt, dass ich ihr nichts tue.
    Manchmal kann ich sie dann auch ein wenig streicheln, ich halte das kleine Stück Trockenfutter dann in meiner leicht geschlossenen Hand und berühre sie dann unter der Schnauze. Sie kommt mit der Zunge dann an das Leckerlie heran und heute morgen fing sie dann schon an zu pföteln, wollte also mit ihrer Pfote meine Hand öffnen.

    Die Sache mit der Leine stellt sich leider nicht ganz so einfach dar.
    Wie gesagt, sie ist nicht stubenrein und benutzt derzeit unser Sofa als Toilette, was wir natürlich gar nicht toll finden, darauf aber mit Ignoranz reagieren.

    Bisher haben wir es lediglich 2x geschafft sie an die Leine zu nehmen um mit ihr spazieren zu gehen. Unser Treppenhaus (Mehrfamilienhaus) ist mit Teppichboden ausgelegt und Piksys erste Amtshandlung ist, irgendwo im Treppenhaus ihr Geschäft zu verrichten, so dass sie meiner Ansicht nach, so natürlich nicht lernt, dass Sofa und Treppenhaus keine Toilette sind, denn wenn sie draußen ist, hat sie sich bereits entleert. Auch ein Spaziergang von 1h hilft da nix mehr, weil sie nicht mehr muss.

    Habt ihr eventuell noch ein paar Tips für mich? :hilfe:

    Unsere Wohnung ist komplett mit Laminat ausgelegt und das Bad mit Fliesenboden, damacht sie auch nicht hin, selbst wenn ich ihr dann einen Bettbezug hinlege. Sie favorisiert das Sofa :???:

    Wir wissen, dass wir Geduld brauchen, keine Frage. Meiner Ansicht nach macht es nur keinen wirklichen Sinn, sie weiterhin aufs Sofa pieseln zu lassen, deshalb ist das Wohnzimmer jetzt auch immer zu, wenn keiner von uns darin ist.

    Liebe Grüße
    Christine