ZitatAlles anzeigenMoin,
bei meinem Diego, Spanier und zu Beginn auch sehr ängstlich, hat in jedem Fall mein Ersthund geholfen..... habt Ihr im Umkreis jemanden mit einem gut verträglichen Hund?
Die beiden sind Seite an Seite gelaufen, Diego hat sich in den ersten Tagen sehr eng an Malik gehalten, dem das zwar auf die Nerven ging, aber trotzdem hat er es mitgmacht. Das hat Diego Sicherheit gegeben..... unsere ersten Gassigänge waren immer die gleichen und immer kurz.....
Diego hat allerdings nie drinnen sein Geschäftchen (egal welches) erledigt, er brauchte von Anfang an draußen..... wollte zuerst nicht mal wirklich raus, auf die andere Straßenseite ins Gras und fertig, zwei Minuten für Beides..... dann wollte er zumeist sofort zurück..... und nur mit Malik begann er Spaziergänge und -gängchen zu schätzen. Heute ist er allerdings der Erste an der Tür wenn er "raus" hört.
Ich denke auch, das ein Geschirr, das die ersten Tage dran bleibt, eine gute Sache ist. Und, Routine ist etwas, das solchen Hunden gut tut. Sie brauchen eine Zeit bis sie begreifen, Rausgehen ist toll. Also würde ich, auch ein wenig sanft gegen den Hund, mit ihm regelmässig Raus gehen. Dort sollte es immer was Tolles geben, ein Extraleckerlie..... das es nur draußen gibt. Diego stirbt für Frolic (ich weiß, die sind nicht toll, aber Hunde lieben sie....... - kann aber auch was anderes sein!) Und nicht weit oder lang, immer nur kurz...... nach jedem Fressen, Spielen und Schlafen, wie beim Welpen halt.
Geht denn eine Transportbox? Ich lese hier immer wieder, das viele Hunde sie sehr schätzen? Obgleich das Tragen des Hundes in so einer Box vermutlich auch eher negativ verknüpft wird... Aber falls nicht, wäre das eine Idee?
Und noch etwas hat Diego aus seiner Straßenhundezeit behalten, er schläft immer mit etwas über dem Kopf, sofern das möglich ist..... ich sag immer, er ist Gallier und fürchtet, das ihm der Himmel auf den Kopf fällt, aber das ist wohl eher Schutzbedürfnis. Erstaunlich unter was für kleine Spalten so ein großer Hund passt.
Ansonsten, je öfter sie ihre Geschäftchen drinnen macht, desto länger lernt sie ja auch, "das ist okay so!" Aber ich glaub ja auch, genau das, soll sie nicht lernen. Also, eventuell eine Kiste mit Grassoden? Für alle Fälle, falls das andere erstmal nicht klappt? Ne Obststeige..... flach und groß genug. Das kann man ja vorpräparieren, mit ein bisschen Pippi von ihr? Damit es nach ihr riecht?
Viel Erfolg, Geduld und liebe Grüße
Sundri
Ich danke dir sehr für diesen Beitrag, auch wenn sie zu anderen Hunden noch keinen guten Kontakt hat und sie da eher ängstlich reagiert. Das mit der Kiste finde ich super, das werd ichmorgen doch einfachmal ausprobieren, denn einen Balkon haben wir ja ![]()
Die Transportbox ist mega Angst-besetzt, schlafen tut sie tagsüber unter dem großen Esstisch oder in ihrem Körbchen oder auf dem Balkon, das ist ihr egal und da stören wir auch kein bischen, im Gegenteil, da kommt sie dahin wo wir sind. Finde ich schon mal einen riesen Punkt für uns. Sie läuft uns auch schn hinterher, egal wohin wir gehen. Nur anfassen ist halt nichts was sie gerne mag, aber ich denke, dass das jeden Tag ein wenig besser werden wird.