Beiträge von Königscobra

    Ich nochmal:
    Ich würde in der Eingewöhnungsphase, bis auf zusammen spazieren gehen und beide Hunde zusammen beobachten, nicht viel mit Sadi machen und nicht viel / gar nicht' s von ihm verlangen.

    So hat er Zeit, sich an alles ... und vor allem an Jette zu gewöhnen und Jette sich an ihn.

    Erstmal: Den Hund ankommen lassen. Er ist ja erst seit gestern bei euch.

    In dieser Zeit würde ich gar nicht' s aus der Spielzeugkiste von Jette holen ... weder für sie, erst Recht nicht für Sadi.

    Wenn spielen ... dann getrennt von einander. Also erst mit Jette ... dann mit Sadi. Ebenso handelt ihr bei allem, was ihr mit den Hunden macht ... immer erst Jette, dann Sadi.

    Die Hunde generell trennen würde ich nicht ... nur weil es gestern durch eure *Unbedachtheit* zu einer doofen Situation kam.

    Lasst die beiden erstmal zusammenwachsen ... alles andere kommt dann.

    Du lobst dann, wenn sie auf die Decke geht ( also das Lob erfolgt für den Weg auf die Decke / für den Aufenthalt auf der Decke ) ... für' s grummeln / brummeln wird nicht gelobt ... aber auch nicht *gestraft* ( *aus* etc. ).
    Sie erhält, wenn sie brummelt / grummelt null Ansprache ( keine Bestätigung *jawoll brummel du, du machst das richtig, ich brummele mal mit* ). Sie wird einfach nicht beachtet.

    Das du die Decke anders plaziert hast, ist prima :gut: .

    Wenn sie ruhig ist und auf Besucher zu geht ( ohne zu bellen, an denen hochzuspringen etc., sondern ruhig mal guckt, wer da kommt ) ... würde ich gar nicht' s machen.
    Lass sie dann gewähren ... aber vom Besucher kommt keine Ansprache / Beachtung.
    So wird sie lernen, dass die uninteressant sind und sich von alleine auf ihren Platz zurückziehen.


    Zitat

    Ich habe auch festegestellt, je energischer ich beim "Aus-Sagen" bin, desto beeindruckter ist und desto besser hört sie. Ich habe nicht dabei den Eindruck, dass es ihr schadet. Was meint ihr?!


    Na ja ... wenn sie ein unsicherer Hund ist, ist das für sie Strafe. Ihre Reaktion könnte Angst / noch mehr Unsicherheit bedeuten *Ui ... lieber mal ruhig sein, wer weiss, was sonst noch kommt.*

    Zitat

    ... Und laut der Liste ist es wahrscheinlicher von einem Staff gebissen zu werden, als von einem Schäferhund. Also genau das Gegenteil von dem, was sonst immer gern behauptet wird. (Beziehe mich allein auf die Statistik von 2011), es aber ist aber wieder wahrscheinlicher, dass der Hund von einem Schäferhund als von einem Staff verletzt wird.


    :???:

    Beissvorfälle Staff, Pit & Mixe aus den Rassen ( Mensch ): 25
    Beissvorfälle SH / SH - Mixe ( Mensch ): 166

    Also deutlich mehr Vorfälle SH / SH - Mix ... als Pit, Staff und Mixe aus den Rassen.
    Oder bin ich zu doof, die Statistik zu lesen ?

    Maaaan ... ich kann nicht mehr editieren :/ .

    Zu Hause würde ich das genauso üben. Es schellt ... Hund soll auf die Decke ... also Lecker auf die Decke ... Hund geht hin ... noch ein Lecker und leises verbales Lob.

    Besucher ignorieren den Hund.

    Kommt sie angewackelt, wenn Besuch reinkommt ... wieder: Lecker auf Decke ... Hund geht hin ... Lecker und leises verbales Lob. Hund wird nicht beachtet.

    Ich denke, es gibt mehrere Punkte, die Beachtung finden müssen.
    Zum einen ist der Hund erst seit 8 Wochen bei dir ... das heisst, sie ist anscheinend noch in der Eingewöhnung. Zum zweiten, einen Hund, der nicht viel kennengelernt hat, gleich mit in' s Büro zu nehmen, finde ich schon arg Stress für den Hund.
    Ich gehe davon aus, dass ihr Verhalten eher Stress ist, als alles andere.
    Dann dein Verhalten in der Situation:

    Zitat

    Dann fing ich an, beim ersten Anzeichen von Grummeln und Bellen ihr ein scharfes „Aus“ zu sagen und habe sie auf ihre Decke verwiesen. Zuerst hatte sie dann einfach weitergebellt. Mittlerweile bleibt sie zwar auf ihrer Decke ( ich lasse sie aber auch nicht vorbei, wenn sie doch versucht, zum Kollegen zu laufen). Dabei wirkt sie aber stark verunsichert. Sie dreht und windet sich in geduckter Haltung mir gegenüber und scheint nicht zu verstehen, was sie falsch macht. Bis sie dann schlußendlich „Platz“ macht. Ist der Kollege dann länger im Raum oder geht wieder, beruhigt sie sich irgendwann wieder. Am liebsten möchte sie dann zum Kollegen, um gestreichelt zu werden.


    Viell. ist ein anderer Ansatz besser für das Sensibelchen.
    Das Bleiben auf der Decke würde ich ohne Worte üben ... nur über Leckerchen und leises verbales Lob.

    Und wenn sie dann brav auf der Decke bleibt ( egal ob jetzt im liegen oder sitzen ... im Moment ist wichtig, dass sie überhaupt drauf bleibt ), dann würde ich verbal loben.
    Also Lecker auf die Decke schmeissen ... Hund geht hin ... leises, verbales Lob. Hund bleibt auf der Decke ... weiteres Lecker und wieder leises verbales Lob.

    Auch kannst du ihren Platz so verlegen, dass sie nicht gleich auf Besucher *Zugriff* hat ... weder Sichtkontakt ... noch, dass sie schnell ungehindert zu ihm hin kann.

    Und ich würde den Kollegen etc. sagen, sie sollen keine Ansprache an den Hund machen, wenn sie das Büro betreten ... quasi den Hund ignorieren.

    OT:

    Zitat


    Odin hatteste damit ja auch abgehärtet, der mußte dat ja immer hören, der arme Kerl. :escape:


    Na na na :p .
    Ist wie mit allen Hunden, die die Mucke von ihren Leuten hören müssen.
    Jeder Hund ist quasi auf die Lieblingsmucke konditioniert :lol: .

    Und lieber 'nen Hund der bei Ramstein und Manson einpennt, als einer der bei Silbereisen vor Schiss an die Decke geht :lachtot: .