Beiträge von sigidesch

    Hallo miteinander,
    also ich muss gestehen, ihr habt unsere Grundeinstellung geändert; viele Dank dafür.
    Unser Sammy bleibt jetzt über die Nacht bei uns im Haus (in der Diele und nicht im Schlafzimmer). Er bleibt auch leicht 8h sauber; wenn er doch muss, macht er sich mit winseln bemerkbar. Außer heute Nacht, da hat er bei dem starken Unwetter vor Angst einen Haufen gesetzt :roll:
    Vormittags ist er dann teils für sich alleine im Zwinger oder bei mir im Büro, je nach verfügbarer Zeit.

    So wie es momentan abläuft sind wir sehr zufrieden; naja, der ominöse Nachbar bockt zwar immernoch, obwohl nun seit 2 Wochen wieder alles ruhig ist, aber dann soll er halt, stört mich nicht :D

    Viele Dank nochmal für eure lehrenden Worte.

    Hier mal ein Bild von Ihm :ops:

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    Grüße Sigi

    Anscheind ging meiner letzer Beitrag verloren, verdammt ... vielleicht fällts mir wieder ein:

    Also ich bedank mich auf alle Fälle für eure Hinweise und Ratschläge!

    Wegen dem alleinesein: Seltsamerweise hat ja Sammy nur nachts sehnsucht nach seinem 'Rudel, unterm Tag (Vormittag) beschäftigt er sich ja alleine oder schläft munter vor sich hin. Da ist es ihm anscheinend nicht so wichtig.
    Eben nur die nacht macht ihm Probleme; hat er evtl Angst vor Dunkelheit?
    Haben auch schon überlegt ob es irgendwelche Geräusche sind: Zeitungsbote nein, Vogelgezwitscher möglich, Autos interessieren ihn nicht, andre Tiere weiß ich nicht.

    Wie ich jetzt eure Ratschläge deute, sollte ich den Kleinen noch länger in der Wohnung lassen, bis er "reifer" ist und ihn dann erst an den Zwinger gewöhnen?
    Von andren Quellen hatte ich erfahren, dass man eben die kleinen schon im Welpenalter daram gewöhnen soll, da es da noch leichter zu verstehen sei; und eine ältere Gewohnheit schwieriger wieder abzugewöhnen sei.... :|

    Diesen vielen widersprüchligen Aussagen machen mich eben so unschlüssig :(
    Der eine Rät dies, der andre genau das Gegenteil.
    Am Sonntag treffen wir uns wieder mit unsren Welpentrainer, dann werd ich denn mal auf nen Kaffee einladen und das Thema ausgiebig bereden.
    Grüße

    Nachtrag: bzgl Homeoffice. Ja das ist ideal, ich weiß. ich nimm ihn e schon täglich zu mir mit rein, aber er ist halt noch sehr "aufgedreht"; spioniert rum, "hält meine Kollegen vom arbeiten ab", und bin doch mal wieder für ne Weile außer Haus etc.
    Aber das lern ich dem Racker schon noch :gut:

    Ich seh, ich hab hier einen empfindlichen Nerv getroffen.
    Und ich danke Snuggles, der mich ein wenig versteht und nicht gleich als Tierquäler hinhält.
    (ps, ich bin ein er, Siegfried nämlich *grins)

    ich und meine Freundin sind Tierfreunde, haben auch noch 2 Katzen, meine Freundin ist mit Hund Katzen Pferde Hasen & Co aufgewachsen, deshalb auch eine starke Bindung an Hunde.
    Sind zusammengezogen und jetzt haben wir uns einen Hund angeschafft.
    Labi deshalb, weil er uns "vom Aussehen" am besten gefällt und eben ein familienfreundlicher Hund ist.
    Ok, da widerspricht sich jetzt vielelicht mit dem Wunsch, dass der Hund über Nacht und Vormittag alleine ist, aber wir waren fest der Überzeugung, dass so ein Verhalten "jedem" Hund beibringbar ist.

    Bzgl. unseres Problemes werde ich wohl noch mehr Fachleute und Hundetrainer aufsuchen müssen, um eine ehrliche objektive Meinung dazu zu erhalten und keine, von tierfreundschaftlichen Gefühlen geprägte objektive Meinung.

    Grüße
    Sigi

    Erstmal danke für die rasche und zahlreiche Antwort. Bin beeindruckt dass sich soviele so schnell für mich Zeit nehmen.

    Zum Thema:
    was spricht denn so dramatisch gegen das Übernachten in "seinem Zimmer im Freien"?
    Dass wir ihm einen Zwinger gebaut haben liegt daran, dass wir uns wünschen, dass er eben "sein Reich" hat, in dem er eben auch alleine sein kann und soll. Ebenfalls kann er dann auch bei Bedarf selbstständig sein Geschäft verrichten und haben auch kein "Risko", dass er heimlich Sachen der Wohnung zerstörrt, oder ähnliches, wenn wir nicht da sind, oder eben schlafen.
    Ok, Sammy ist noch ein kleiner Junge mit seinen 4 Monaten, mit entsprechenden Trieben, aber kann man das nicht dem Kleinen lernen? Dass er eben keine Angst haben braucht und ohne Probleme in seinen eigenen 4 Wänden bleiben und sich beschäftigen kann?
    Wann sollte man dann eurer Ansicht nach das ihm beibringen?

    @ Abessinierin: wie schon gesagt, so ab 15 Uhr kümmert sich meine Freundin um Sammy, so ab 18 Uhr wir beide, so bis 22 Uhr. Meiner Ansicht nach ist das nicht wenig.

    Bzgl dem Bellhalsband:
    Was macht das theoretisch für einen Unterschied, wie der Hund für sein Verhalten bestraft wird?
    Ob es nun das besagte technische Gerät macht, oder der Rudelführer durch das "Nein" und Sonstiges? Beides bewirkt, dass der Hund für sein vermeidliches falsche Verhalten bestraft wird und es somit nicht mehr machen soll.
    Dass er nen Schreck von dem Sprühstoß bekommt ist klar, und dass er dadurch auch eingeschüchtert wird; aber wenn der Hund von seinem Rudelführer entsprechend "zur Sau gemacht wird", ist er ja ebenfalls eingeschüchtert und/oder schreckhaft.

    Durch unser Erziehen mit "Wort und Tat" haben wir mit ihm schon viel erreicht; bei dem Bellen funktioniert es ja auch schon leicht.
    Es ist halt dabei immernoch das zeitliche Problem, dass ich eben nicht direkt bei seinem Fehlverhalten dies im zeighaft machen kann. Somit "kapiert" er es eben nicht so schnell, warum er geschimpft wird.
    Diesen direkten Zusammenhang von vermeidliches Fehlverhalten und Schimpfen erfüllt das Halsband eben.

    So hätten wir uns das zusammengereimt.

    Nochmal wegen der Nacht: wie gesagt, er hat seeehr unterschiedliche Schlafgewohnheiten, einmal bellt er um 02Uhr, dann mal um 5 Uhr, einmal gar nicht.
    Es scheint einfach so, wie er gerade Lust hat, bzw. wie im langweilig ist.
    Genau das wollen wir ihm beibringen.

    Und laut "Anleitungen" ist bei den Geräten (wir haben uns seeeehr viele angeschaut) kein Verweis auf ein Alter, vielmehr auf Hunde/Welpengröße (Gewicht).


    Grüße
    Sigi

    Hallo Kollegen,
    wir haben seit etwa 5 Wochen nun unsren kleinen Labrador-Welpen, den Sammy. Er ist 15 Wochen alt.
    Er entwickelt sich zügig, ist äußerst brav und wird immer gehöriger. :gut:

    Doch nun zu unsrem Problem.
    Zuerst mal die Umstände bei uns und die Vorgeschichte:

    Wir wohnen in einer Siedlung -> "dichte" Nachbarschaft ringsrum.
    Den Sammy wollen wir so erziehen, dass er sei eigenes Reich hat aber auch viel Zeit mit seinen Herrchen und Frauchen verbringen soll.
    Das sieht wie folgt aus:
    Im großen Garten hat er einen großzügigen "Freilaufzwinger" (10 x 4 m) und eine umgebaute Gartenhütte als seine "Hütte" (Hier ist eine "Hundehütte in der Hütte" als Rückziehplatz und eine Schlafdecke; beides nutzt er gerne).
    In der Nacht soll Sammy in seinem Zwinger sein, morgens (6 Uhr Werktags) wird mit ihm spazierengegangen. Den Vormittag soll er im Zwinger verbringen; wenn es sein Verhalten und Gehorsam erlaubt, darf er raus zu mir ins Büro (Im Wohnhaus ist ebenfalls mein Büro, da ich aber nicht immer durchgehend im Haus bin soll Sammy erst mal das Alleinesein lernen und akzeptieren, bevor er sich mit mir rumtreiben darf; schwer zu erklären, hoffe Ihr versteht was ich meine).

    Er hat viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen: großer und kleiner Ball, Leine/Seil, Quietschtiere, Knauknochen. Diese Gegenstände benützt er eigenständig und unterschiedlich; die meiste Zeit schläft er jedoch friedlich vor sich hin.

    Mittags wird mit ihm wieder Spazierengegangen.
    Im frühen Nachmittag kommt meine Freundin von der Arbeit und nimmt Sammy mit zu sich nach Hause. Ein Bauernhof in der "Prärie", mit andren Hunden und Tieren. Hier kann sich der Sammy jeden Tag aufs äußerste Austoben mit Spielen, Erkunden und Spaß haben.
    Abends darf er dann zu uns in die Wohnung und des restlichen Abend mit uns teilen. Gegen 22 Uhr bringen wir ihn wieder in seinen Zwinger (er schläft sowieso schon den ganzen Abend bei uns im Wohnzimmer) und da zu-Bett-bringen macht keine Probleme.

    Soviel zur Erläuterung der Umstände.
    Nun unser Problem:

    Sammy wird mitten in der Nacht wach und bellt.

    Als wir ihn bekommen haben, haben wir auf Rat von andren Hundehaltern (Zwingerhaltern) den Hund durchgehend über die Nacht in dem Zwinger gehabt. Er hatte natürlich gebellt. Dies machten wir 3 Nächte, vermerkten nur wenig / langsame Besserung.
    Anschließend liesen wir Sammy eine Woche lang bei uns im Schlafzimmer schlafen, ohne Probleme. Er schläft durch und will am nächsten Tag gar nicht aufstehen
    Dann hatten wir ihn wieder Abends in den Zwinger getan, ohne Probleme.
    Aber er meldet sich eben "früh morgens" zu Wort.

    Da wir schon erste "Unannehmlichkeiten" mit Nachbarn dazu hatten (eigentlich ein bis zwei, (obwohl diese ebenfalls Hundehalter sind) die andren nehmen es mit Fassung und drücken uns die Daumen :gut: ) holten wir Sammy dann zu uns ins Haus als wir Ihn hörten bzw. durch sein Gebell (endlich mal) Wach wurden.
    Da wir nicht genau sagen konnten wie lange er schon bellt bzw dadurch auch die Nachbarn vom Schlafen abhält, wollten wir einfach wieder Ruhe in die Nacht bringen und holten ihn zu uns.
    Wir haben es schon mal mit einem Babyfon probiert, um das "erste Bellen" sofort mitzukriegen, aber die Verbindung ist zu schlecht :sad2:
    So ging es die weitern Woche.
    Die Zeiten änderten sich jedoch immer gravierender.
    Einmal bellt er schon um 03 Uhr, am nächstn Tag wieder un 05 Uhr, dann wieder mal um 04 Uhr (heute um 02 Uhr ... )

    Wenn er bellt, und wir dann nach dem Rechten sehen, ist er entweder im "Freizwinger" oder eben in seiner Hütte und Bellt, ab und zu auch Jaulen.
    Wenn er uns sieht, freut er sich riesig, er wedelt mit Schwanz und kann es kaum erwarten uns zu sehen.
    Als wir ihn dann mit zu uns ins Schlafzimmer wieder genommen haben, war er sofort brav und schluf weiter bis unser "normaler" Wecker klingelte. *grins*

    D.h. wir vermuten nun, Sammy will einfach Nachts zu uns.
    wir haben sicher auch das Falsche gemacht, in dem wir ihn dann immer auch zu uns geholt haben; somit haben wir ihn schon ein bischen verzogen ... :|

    Er hat KEINEN Hunger oder Durst und muss auch kein Geschäft verrichten.
    Sobald er bei uns ist, ist er glücklich.

    Ich habe heute Nacht, als er gebellt hatte, ihn richtig geschimpft mit dem bekannten Drum und Dran, dann war eine Stunde Ruhe, bis 4 Uhr, dann bellte er wieder, dann hab ich ihn wieder ordentlich geschimpft, dann war Ruhe bis 6 Uhr.

    Aber ich hab immernoch großes Mitleid mit meinen Nachbarn, ich will das endlich in den Griff bekommen; vorallem weil es nun so schon 5 Wochen so läuft :sad2:

    Nun haben wir nach vielen Rumfragen an Trainer, Tierärzte und "Fachmännern" ein Anti-Bell-Halsband empfohlen bekommen, welches mit Duftsprays arbeitet.

    Nun der eigentlich Sinn meines (jetzt schon sehr langen) Beitrages:

    Wie seht ihr das? Ist diese Mittel der Erziehung für genau unsre Situation ein richtiger bzw. erflogsbringender Weg?

    Wie gesagt, Sammy bellt NUR wenn ihm anscheined langweilig ist oder er zu uns will; unter Leuten, oder andren Hunden oder Tieren ist er komplett Still, bellt nie, und macht auch keine anzeichen dafür. Er ist die Ruhe selbst.

    Ich hoffe auf eure Empfehlungen und Erfahrungen und verbleib
    mit freundlichen Grüßen

    Sigi