Hallo Kollegen,
wir haben seit etwa 5 Wochen nun unsren kleinen Labrador-Welpen, den Sammy. Er ist 15 Wochen alt.
Er entwickelt sich zügig, ist äußerst brav und wird immer gehöriger. 
Doch nun zu unsrem Problem.
Zuerst mal die Umstände bei uns und die Vorgeschichte:
Wir wohnen in einer Siedlung -> "dichte" Nachbarschaft ringsrum.
Den Sammy wollen wir so erziehen, dass er sei eigenes Reich hat aber auch viel Zeit mit seinen Herrchen und Frauchen verbringen soll.
Das sieht wie folgt aus:
Im großen Garten hat er einen großzügigen "Freilaufzwinger" (10 x 4 m) und eine umgebaute Gartenhütte als seine "Hütte" (Hier ist eine "Hundehütte in der Hütte" als Rückziehplatz und eine Schlafdecke; beides nutzt er gerne).
In der Nacht soll Sammy in seinem Zwinger sein, morgens (6 Uhr Werktags) wird mit ihm spazierengegangen. Den Vormittag soll er im Zwinger verbringen; wenn es sein Verhalten und Gehorsam erlaubt, darf er raus zu mir ins Büro (Im Wohnhaus ist ebenfalls mein Büro, da ich aber nicht immer durchgehend im Haus bin soll Sammy erst mal das Alleinesein lernen und akzeptieren, bevor er sich mit mir rumtreiben darf; schwer zu erklären, hoffe Ihr versteht was ich meine).
Er hat viele Möglichkeiten sich zu beschäftigen: großer und kleiner Ball, Leine/Seil, Quietschtiere, Knauknochen. Diese Gegenstände benützt er eigenständig und unterschiedlich; die meiste Zeit schläft er jedoch friedlich vor sich hin.
Mittags wird mit ihm wieder Spazierengegangen.
Im frühen Nachmittag kommt meine Freundin von der Arbeit und nimmt Sammy mit zu sich nach Hause. Ein Bauernhof in der "Prärie", mit andren Hunden und Tieren. Hier kann sich der Sammy jeden Tag aufs äußerste Austoben mit Spielen, Erkunden und Spaß haben.
Abends darf er dann zu uns in die Wohnung und des restlichen Abend mit uns teilen. Gegen 22 Uhr bringen wir ihn wieder in seinen Zwinger (er schläft sowieso schon den ganzen Abend bei uns im Wohnzimmer) und da zu-Bett-bringen macht keine Probleme.
Soviel zur Erläuterung der Umstände.
Nun unser Problem:
Sammy wird mitten in der Nacht wach und bellt.
Als wir ihn bekommen haben, haben wir auf Rat von andren Hundehaltern (Zwingerhaltern) den Hund durchgehend über die Nacht in dem Zwinger gehabt. Er hatte natürlich gebellt. Dies machten wir 3 Nächte, vermerkten nur wenig / langsame Besserung.
Anschließend liesen wir Sammy eine Woche lang bei uns im Schlafzimmer schlafen, ohne Probleme. Er schläft durch und will am nächsten Tag gar nicht aufstehen
Dann hatten wir ihn wieder Abends in den Zwinger getan, ohne Probleme.
Aber er meldet sich eben "früh morgens" zu Wort.
Da wir schon erste "Unannehmlichkeiten" mit Nachbarn dazu hatten (eigentlich ein bis zwei, (obwohl diese ebenfalls Hundehalter sind) die andren nehmen es mit Fassung und drücken uns die Daumen
) holten wir Sammy dann zu uns ins Haus als wir Ihn hörten bzw. durch sein Gebell (endlich mal) Wach wurden.
Da wir nicht genau sagen konnten wie lange er schon bellt bzw dadurch auch die Nachbarn vom Schlafen abhält, wollten wir einfach wieder Ruhe in die Nacht bringen und holten ihn zu uns.
Wir haben es schon mal mit einem Babyfon probiert, um das "erste Bellen" sofort mitzukriegen, aber die Verbindung ist zu schlecht
So ging es die weitern Woche.
Die Zeiten änderten sich jedoch immer gravierender.
Einmal bellt er schon um 03 Uhr, am nächstn Tag wieder un 05 Uhr, dann wieder mal um 04 Uhr (heute um 02 Uhr ... )
Wenn er bellt, und wir dann nach dem Rechten sehen, ist er entweder im "Freizwinger" oder eben in seiner Hütte und Bellt, ab und zu auch Jaulen.
Wenn er uns sieht, freut er sich riesig, er wedelt mit Schwanz und kann es kaum erwarten uns zu sehen.
Als wir ihn dann mit zu uns ins Schlafzimmer wieder genommen haben, war er sofort brav und schluf weiter bis unser "normaler" Wecker klingelte. *grins*
D.h. wir vermuten nun, Sammy will einfach Nachts zu uns.
wir haben sicher auch das Falsche gemacht, in dem wir ihn dann immer auch zu uns geholt haben; somit haben wir ihn schon ein bischen verzogen ... :|
Er hat KEINEN Hunger oder Durst und muss auch kein Geschäft verrichten.
Sobald er bei uns ist, ist er glücklich.
Ich habe heute Nacht, als er gebellt hatte, ihn richtig geschimpft mit dem bekannten Drum und Dran, dann war eine Stunde Ruhe, bis 4 Uhr, dann bellte er wieder, dann hab ich ihn wieder ordentlich geschimpft, dann war Ruhe bis 6 Uhr.
Aber ich hab immernoch großes Mitleid mit meinen Nachbarn, ich will das endlich in den Griff bekommen; vorallem weil es nun so schon 5 Wochen so läuft 
Nun haben wir nach vielen Rumfragen an Trainer, Tierärzte und "Fachmännern" ein Anti-Bell-Halsband empfohlen bekommen, welches mit Duftsprays arbeitet.
Nun der eigentlich Sinn meines (jetzt schon sehr langen) Beitrages:
Wie seht ihr das? Ist diese Mittel der Erziehung für genau unsre Situation ein richtiger bzw. erflogsbringender Weg?
Wie gesagt, Sammy bellt NUR wenn ihm anscheined langweilig ist oder er zu uns will; unter Leuten, oder andren Hunden oder Tieren ist er komplett Still, bellt nie, und macht auch keine anzeichen dafür. Er ist die Ruhe selbst.
Ich hoffe auf eure Empfehlungen und Erfahrungen und verbleib
mit freundlichen Grüßen
Sigi