Beiträge von Hesperide

    Danke für die Erklärung. Dass es mit dem Erwachsenwerden zu tun hat, war mir schon irgendwie klar. Und daß sie sich finden muß in der Pubertät und neu definieren auch. Und trotzdem...

    Mir geht die Sache auf den Zünder und ich hoffe, sie läßt sich irgendwieauchimmer dazu bewegen, dieses Verhalten zu ändern. es macht einfach keinen Spaß mit nem Giftzwerg durch die Gegend zu laufen.

    lg
    Anna

    Loulou war anfangs ein sehr ängstliches Tier. Als ich sie mit 15 Wochen zu uns holte, war ihr ganzer Bauch voller Narben. Sie hatte fürchterliche Angst vor anderen Hunden und riß sich regelmäßig von der Leine los um wegzulaufen, wenn andere Hunde in die Nähe kamen. Mit sehr viel Geduld haben wir es geschafft, ihr diese Angst zu nehmen. Wir fuhren für ein paar Tage auf den Bauernhof einer Freundin, die Tierärztin ist und 20 Hunde und diverse andere Tiere dort beherbergt. So lernte sie es, in einer Hundegruppe ohne Angst mitzulaufen. Danach wurden ihre Ängste immer kleiner und sie spielte mit Begeisterung mit jedem Hund, der in ihre Nähe kam.

    Nun wurde sie vor 12 Wochen das erste Mal läufig. Seitdem ist sie nicht mehr wieder zu erkennen. Sie knurrt und kläfft jeden Hund an, der sich ihr weiter als einen Meter nähert und wird richtig giftig. Selbst Welpen genießen keine Verschonung. Sie beißt nicht, sieht aber unglaublich böse aus. Auf Menschen reagiert sie vollkommen friedlich.

    Vollkommen nervtötend ist es, wenn sie auch noch einen Stock ergattert hat. Ich habe keine Idee, was dieses Verhalten ausgelöst hat, außer, daß ihr vielleicht früher von anderen Hunden immer alles weggenommen wurde und sie sich nicht zu wehren wußte. Ich finde dieses Verhalten sehr störend und würde ihr das gerne irgendwie abgewöhnen, habe aber keine zündende Idee, wie.

    Wenn jemandem dazu etwas einfällt, würde ich mich freuen, es auszuprobieren.

    Viele Grüße aus dem ausnahmsweise gerade sonnigen Berlin