Ich unterscheide da zwischen DRAUSSEN und DRINNEN.
Draussen - mögen das weder Shira und ich. Leute, die wir kennen, werden begrüßt und können sie kurz anfassen, aber es interessiert sie null. Fremden Leuten wird aus dem Weg gegangen, gelegentlich beschwert Madame sich lautstark wenn ihr jemand frontal zu nah kommt um sie anzugrabschen. Ich vermute, sie ist unsicher -besonders bei fremden Männern und jüngeren Kindern- und ist generell kein "Jedermann-Hund".
Demnach blocke ich sehr aufdringliche Fremde auch kräftig ab, wenn ich schon sehe, dass Madamchen die Bürste hochgeht.
Drinnen - da sie immer öfter Abends ihren "Job" als Gaststättenhund bei meiner Mutter erledigt, ist das Anfassen drinnen notgedrungen erlaubt und von ihr mitlerweile auch absolut geduldet. Sie braucht es nicht, schmeißt sich den Gästen nicht wonnig um den Hals - aber wenn sie Hallo sagen geht, ist es in Ordnung, wenn ihr kurz Kopf oder Rücken gestreichelt wird. Wenn sie nichtmehr will, geht sie eben.
Bei Kindern ist sie drinnen eher auf Ausweich-Kurs, braucht sie nicht, will sie nicht. Ist gruselig, wird aber weitestmöglich ignoriert. Wenns (das Kind) zu aufdringlich wird, schreite ich aber ein und halte Madamchen Selbiges vom Leib - zum Wohle beider Parteien... Gottseidank sind in der Gaststätte selten Kinder und wenn, dann alt genug, auf die Anweisung "der Hund mag nicht - lass es lieber, sonst wird sie bös!" zu hören. Soweit kam es zwar noch nie...aber ich lege meine Hand dafür nicht ins Feuer, dass sie nicht doch mal schnappt.