Beiträge von Icephoenix

    Diese "zu zweit und mit Superleckerchen"-Methode hat bei meiner Hündin bei Hundebegegnungen genau NICHTS gebracht, da das Interesse für andere Hunde meilenweit über jeglichem Futter stand und sie so abgelenkt war, dass garnichts mehr ankam.
    Sie wollte auch einfach immer nur hin, begrüßen, spielen, ... alles andere scheißegal. Als Welpe hing sie regelmäßig schreiend in der Leine bei Hundesichtung.

    Ich habe auch -unbewusst- mit dem Erstarren gearbeitet. Unsere Trainerin hat uns geraten, ALLES zu belohnen was NICHT "hinrennen" oder "brüllen" ist. Also stehenbleiben, glotzen, winzige Bewegungen in meine Richtung... Mitlerweile hat sich herausgearbeitet dass sie langsamer wird, wenn sie leinenfrei andere Hunde sieht, und stehenbleibt oder sich hinsetzt. Dann kann ich sie entweder abholen, oder (woran wir momentan arbeiten) abrufen. Die Belohnungen in solchen Situationen sind möglichst ober-geil: Fliegende Leckerchen, mich anspringen dürfen, Buddeln, ... Also Sachen, die sie viel besser findet als langweiliges Futter reinstopfen.
    (Nützlich ist es, sich Gedanken zu machen, was der eigene Hund WIRKLICH!!! mag und eine Liste zu schreiben. Ich behaupte mal, dass bei den meisten Hunden garnicht Futter sondern etwas anderes, z.b. Rennen, Buddeln, Spielzeug, weit oben steht.)

    Das Ganze habe ich mit dem Klicker gemacht, den sie schon lange kennt. Anfangs hat sie garnicht aktiv darauf reagiert, später wars dann immer mehr möglich, auf mich zu reagieren.

    Angelehnt an dashier: https://www.dogforum.de/zeigen-und-benennen-t128830.html
    Lies dir das mal durch, das ist eine tolle Methode die schon vielen geholfen hat. Meine Trainerin hat uns eine abgewandelte Form davon erklärt :)

    Heute früh 20 Minuten trödeln und rumrennen zum wachwerden,

    danach war sie mit Leonie bei meiner Mutter bis ich von der Uni kam und hat, laut Mutti, sogar ein bisschen mit dem Zwerg gespielt :)

    Nachmittags waren wir dann mit Schwester + Leonie gut 1 1/2 Stunden über die Felder spazieren, aufregende und hibbelige Angelegenheit, aber es wird immer besser.

    Danach war Madame platt, hat geschlafen und ist seit 19 Uhr wieder in der Kneipe.

    Zitat

    Hallo,

    das kommt wohl bei Junghunden öfter vor. Meiner hat das auch.
    Mir fällt der Fachbegriff jetzt nicht ein, aber es bilden sich solche Pickelchen unter dem 3. Augenlid, das kann durch Tropfen/Salbe weg gehen - für immer - oder wieder kommen. Dann sollte das Auge ''ausgeschält'' werden. Hört sich schlimm an, aber da werden nur die Pöckchen weg gemacht. Meinem steht das auch bevor. Der Junghund einer Bekannten hatte das auch.
    Man kann warten, ob es verwächst. Sagte meine TÄ auch, aber das ist mit viel zu heikel.
    Mit einer Erkrankung am Auge ist nicht zu spaßen!
    Meiner ist übrigens 9 1/2 Monate.

    EDIT: Außerdem ist es möglich das nicht operativ zu behandeln.

    Das sind die Nikhautfolikel die ich eben beschrieben habe und mein TA hat mir von der OP abgeraten, zumindest bevor er Hund so 12 Monate alt ist, da die wiederkommen können (hat wohl was mit Wachstumshormonen zutun) und dann war OP und Geld für den Hintern!!! :dead2:

    Bei Shira hat sichs, bis auf kleine Reizungen wenn sie nicht ganz fit ist, auch verwachsen ohne teure und meist überflüssige OP.

    Shira war mit 3 1/2 Monaten auch stubenrein und hat durchgepennt und war im Haus ein Engel... :headbash: Damals hab ich auchnoch gesagt, sie ist sooooooo toll und ich würde den Terz anderer Leute mit ihren Welpen nicht verstehen. Jaja...

    Was dann im Laufe der Zeit dadraus wurde kannst du etliche (hundert) Seiten weiter vorne im Thread sicher belustigt nachverfolgen :ugly:

    Tinks: Jap, zumindest beim letzten Versuch wars genauso (ist länger her). Werds aber demnächst nochmal versuchen, sie RICHTIG platt zu bekommen.

    Shira hat(te) auch ab einem Alter von ca 4 Monaten eitrigen Augenausfluss - hier wurde allerdings Nikhautfolikel (kleine "Bläschen" an der Innenseite vom Augenlid quasi) disgnostiziert, was wohl bei Hunden im Wachstum recht oft vorkommt.

    Auch sie hat monatelang Augensalbe bekommen, womit es schlagartig besser wurde und nach Absetzen und/oder wenn sie gesundheitlich angeschlagen war sofort wieder anfing. Zeitweise hatte sie richtig knallrote Augen und grünlichen Ausfluss.
    Je älter sie geworden ist, desto besser ist es auch geworden, ich habe mich damals, vor fast einem Jahr, gegen eine OP entschieden da mein Tierarzt meinte, es verwächst sich. Heute merkt man es nurnoch wenn sie z.B. läufig ist, dann sind die Augen wieder rot.

    Vielleicht hat dein Junghund ja das Selbe?

    Musik, Fernseher, Futter (von Kong bis zum ganzen Fleischwurstring), Katerchen als Gesellschaft im Zimmer gelassen, mit und ohne "Ankündigung" dass ich gehe... Alles schon durch...

    Hilft wohl nichts ausser nochmal gaaaaanz ganz langsam bei Null anfangen und hocharbeiten.
    Nebenbei baue ich ein Entspannungssignal über Duft auf (Lavendelöl)