Beiträge von Icephoenix

    HIER HIER!!!

    Soziologie an der TU, 1. Semester grade hinter mich gebracht :)

    Wohne allerdings in Weiterstadt, direkt am Bahnhof, und hab somit nen angenehmen Weg zur Uni und zudem direkt am "Kaffrand" hier große Felder und Wiesen sowie ein kleines Wäldchen.
    Absolut ideal für mich mit den Viechern :gut:

    Bin ja im moment bei meinen Eltern, also heute früh den "Luxus" genutzt und nur flott in den Garten,
    am frühen Mittag dann Shira UND Leoni eingepackt und fast 2 Stunden über die Felder gestiefelt mit Ballspielen (inkl. Impulskontrolle für Shira), kleinen Übungen zu zweit, toben und vielen Hundebegegnungen, bei denen Shira sich austoben konnte, wärend Leo lieber auf meinen Schuhen saß und zugeschaut hat :liebhab:

    Jetzt haben die beiden Damen bis jetzt grade gepennt, gleich gehts nochmal ne kleine Runde ans feld, heute spätabend nochmal Löserunde und fertig für heute.

    Shira, 1 1/2 Jahre alt, 65cm SH, 27kg, normal aktiv:

    ca. 350g Wolfsblut Trockenfutter tägl., wechselnde Sorten.
    Gelegentlich Hüttenkäse, Obst/Gemüse, Nudeln, Kartoffeln (was grade so abfällt) oder 1/2 Dose wechselndes Nassfutter.

    Bei Leoni (9 Jahre alt, 40cm, 10kg) kann ichs so genau nicht sagen, da ihr das TroFu (Royal Canin irgedwas Medizinisches) immer nur Verfügung steht.

    Zitat

    Icephoenix:
    Es geht mir nicht um Auslastungsarbeit. Das mache ich ausreichend in der Hundeschule. Es geht mir darum, dass der Hund rennen will. Und da ersetzt auch kein Denksport das Bewegungsbedürfnis.


    Genau so sehe ich das auch. Er will einfach rennen und sobald die Leine weg ist macht er das auch vor Übermut.

    Wie gesagt, sportliche Aktivitäten wurden ja nun von mir und anderen vorgeschlagen, was natürlich ein gewisses Maß an Kontrolle voraussetzt.
    Hirnloses herumfetzen-lassen halte ich für keine gute Idee und auch für keine gute Auslastung.

    Wie wäre es, wenn du dich mal einließt was "ruhige" Auslastungsmöglichkeiten (Dummyarbeit / ZOS (Zielobjektsuche) ) angeht, dich damit und mit deinem Hund beschäftigst damit er etwas zutun hat und nichtmehr vor Energie überquillt und dann mit Schleppleine oder besser mit einem Trainer an den Baustellen arbeitest?

    Ich kenn mich ja mit Schäferhunden nicht so aus, aber von SO extremem Jagdtrieb, dass er absolut nicht ableinbar ist, hab ich noch nie gehört :???: Was machst du denn sonst so mit ihm zur Beschäftigung? wenn er nie von der Leine kommt könnt ich mir auch vorstellen, dass er ne Menge Energie und Langeweile anstaut und das dann in Rennen und Jagen umsetzt, sobald er mal von der leine kommt.

    Zitat


    Jedes Auslastungsmodell bedingt einen gewissen Grundgehorsam, daran kommt man einfach nicht vorbei mit einem Hund, schon gar nicht mit einem aktiven, jagdfreudigen. Es ist keine Lösung, dem Hund einfach einen gigantischen Spielplatz zu suchen, wo er sich total ausklinken kann und tobt bis zur Erschöpfung. Der Hund braucht dringend eine Kontrolle, sonst werden auch Projekte wie Zughundesport und Longieren nix.

    Da muss ich allerdings zustimmen. Der Hund sollte ein MINDESTmaß an Kooperationsbereitschaft/"Bindung" und ein paar Grundkommandos beherrschen, sonst wird sowohl Longieren als auch Zughundesport ne Katastrophe.

    Ich kann nur von mir sagen, dass ich mit Shira zumindest das Longieren in einer Phase angefangen hab, als ich dachte, ich wäre ihr scheißegal und zwar so richtig, allerdings ist sie nie kilometerweit weggelaufen und war mit Leckerchen, Schleppleine und dem Angebot, erlaubterweise zu rennen (bei beiden Sportarten) gut zu kontrollieren.

    Ansonsten ist ja auch Nasenarbeit/Dummyarbeit/Ziel-Objekt-Suche ne super Auslastung, auch ohne, dass der Hund kirre im Kreis rennt (ums mal zu überspitzen!) und schult auch Zusammenarbeit und Konzentration.

    Steht doch in der Anleitung ;)

    Du stehst innen im Kreis, anfangs ganz nah am Absperrband, setzt den Hund draussen ab, gibst das Startzeichen (bei uns z.b. "GO") und das Handzeichen in die Richtung, in die gelaufen wird, und läufst am Band entlang langsam los :) Der Hund ist ja angeleint und wird neben dir herlaufen, also aussen um den Kreis herum. Blickkontakt wird immer super belohnt, Hineintreten in den Kreis "bestraft" ("Nein!" und rausschicken)

    Zitat

    Ziel der ersten Übungen sollte sein:
    Hund versucht immer seltener in den Kreis zukommen.
    Hund läuft immer aufmerksamer auf der Außenseite des Kreises mit.
    Blickkontakt wird vom Hund immer öfter und länger angeboten.


    (Siehe: https://www.dogforum.de/longieren-mit-…ung-t33846.html)

    Durch das Startkommando und das Handzeichen, dass du IMMER beim Loslaufen gibst, lernt der Hund ja, was er daraufhin machen soll. Es ist echt am einfachsten wenn man sich das mal anschaut (such mal bei Youtube nach Videos :) ) oder sich zeigen lässt!

    Was daran auslastend ist? Allein, sich so lang und intensiv auf den Menschen zu konzentrieren, ist ne große geistige Anstrengung. Hinzu kommt die Bewegung, später ja mit Richtungs- und Geschwindigkeitswechseln oder mit Agility-Geräten (Tunnel, Hürden). Also eine gute Kombination aus Köpfchen und Pfoten benutzen, und das noch gleichzeitig :D
    Mir hat mal jemand gesagt: "Das ist wie Schachspielen beim Joggen - der Kopf raucht vom Konzentrieren und die Füße vom Laufen!"

    Zitat

    Könntest du mir, vielleicht auch per PN oder Links erklären, wie du das Ganze aufgebaut hast? :ops:

    Schau mal hier: https://www.dogforum.de/longieren-mit-…ung-t33846.html

    Ich habs mir die ersten paar Mal von einer Freundin hier aus dem Forum zeigen lassen: Kreis abstecken auf ner großen Wiese, Hundi an die 2m-Leine, Hund ausserhalb vom Kreis, ich innerhalb, Hörzeichen + Handzeichen, Loslaufen. Jeden Blick belohnen, hineintreten in den Kreis sofort kräftig verbieten, Hund darf NIEMALS in den Kreis treten. Den Abstand zum Hund langsam vergrößern, bis man ne längere Leine nehmen kann, Hund bleibt draussen, man selbst geht immer weiter zur Mitte. Kann einige Zeit dauern :)

    Ich habs dann im Verein weitergemacht nach einigen Monaten Pause, Madame kannte das Prinzip "draussen bleiben" noch und konnet auf dem abgesperrten Gelände ohne Leine drumrum flitzen. Haben dann Richtungswechsel, Stoppen, Ablegen und ab und zu Hürden mit eingebaut. Nach 2x5 Minuten (zwischendurch Pause) war Shira platt..

    War jetzt wegen Krankheit und Wetter lange nichtmehr beim Training, müsste mal wieder hin! :D

    Eine Art Zughundesport :) http://www.zughundesport.de/Cani-Cross.html

    Der Hund läuft mit speziellem Zuggeschirr(!! ganz wichtig !!) vorran, ist mit einer elastischen Zugleine mit einem Hüftgurt verbunden, den du trägst - du joggst, wärend der Hund dich zieht :)

    Ich hab diese Sportart gewählt, weil mir, wie dir, Radfahren mit dem Raketenhund noch zu gefährliich und die Sturzgefahr zu groß ist.
    Beim Canicross ist bisher noch nie n Unfall passiert, selbst wenn sie vollgas gibt, und im Notfall hat man immernoch nen Notfall-Haken am Bauchgurt mit dem man sich SOFORT vom Hund lösen kann, sollte es doch mal gefährlich werden. Also relativ wenig Verletzungsgefahr bei großem Spaß und Auslastung für den Hund.

    Longieren fände ich bei dem von dir beschriebenen Problem vernünftiger, am besten in einem Verein oder einer Hundeschule unter anständiger Anleitung.