Beiträge von Icephoenix

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    Allerdings: ICH habe ja eine Oma, Opa und Mama und nenne sie dementsprechend auch so. Das hat der Hund natürlich aufgeschnappt und kennt diese Leute daher unter diesem Namen.
    Ich sage ja nicht extra wegen dem Hund zu meinem Opa: "Hallo, Gerhard, wie gehts?" ;)

    Wenn ich meinen Hund also auf z.B. meine Oma aufmerksam machen will, dann muss ich auch "Oma" sagen, denn anders versteht sie es nicht.

    Mir fällt grade auf: Mache ich damit nicht auch das, was ich eigentlich total bescheuert finde? :lol:

    Shira kennt meine Oma auch als "Oma"! Wenn wir bei ihr auf dem Parkplatz ausm Auto steigen, rennt sie auf Kommando "Wo ist Oma!?" sofort zur Wohnungstür :ops:

    Ich sag sowas ganz sicher nicht :headbash:

    Meine Mutter macht sich allerdings einen Spaß draus, Shira und Leoni (die ja meiner Schwester gehört) Leckerchen zu verfüttern und wenn ich mecker nur zu antworten: "Als OMA darf ich das!" :lachtot:
    (Kommt daher, dass sie immer witzelt, dass Omas die Enkel nur verwöhnen aber die Arbeit die Eltern machen :roll: )

    Die Mirjam von Cave Cani, was letzte Seite mal wegen der konditionierten entspannung verlinkt wurde, ist übrigens "unsere" Trainerin, die im November bei mir zuhause war :)
    Kann die Website, das Training und vor allem die Trainerin nur wärmstens empfehlen! Sehr nett, sehr kompetent und nimmt sich viel Zeit, erklärt sehr viel...
    Mit ihren Tipps haben wir einen riesen Sprung nach vorne gemacht!
    [Schleichwerbung AUS :D ]

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    Immer den Pausenclown spielen geht echt nicht, aber dem Hund bis zu einem gewissen Grad begreiflich machen, dass es bei mir schöner ist, geht schon! (...)
    Ich finde, dass man eben lernen muss, seinen Hund zu lesen und zu interpretieren, aus welchen Motiven heraus er nun was macht... Ist es eine Spielaufforderung, total rüpeliges, maßregelndes Verhalten, Unsicherheit, ... etc.pp. Und da hilft es, den Hund genau zu beobachten, seine Mimik, Körperhaltung etc.


    DAS ist absolut der Knackpunkt!! Seine eigene wildgewordene Pelzpest "kennen lernen" und vor allem: lesen!
    Es dauert zwar eine Weile, je nach dem wie aufmerksam man ist, aber irgendwann erkennt man manche Sachen viel viel früher nur durchs beobachten.
    Bei Shira seh ich mitlerweile auch schon, ob sie einen schlechten Tag / eine schlechte Situation erwischt hat und ich eingreifen oder generell agieren muss, oder ob sie entspannt ist/bleibt.

    Unser erster Hund musste eingeschläfert werden, er hatte Knochenkrebs und konnte nichtmehr laufen.

    Gelten auch andere Tiere?
    - unsere erste Perserkatze fiel eines Morgens einfach tot vom Sofa :-/
    - die anderen 3 Katzen wurden eingeschläfert aufgrund versch. Krankheiten im hohen Alter
    - von meinen insgesamt ca 20 Ratten, die im Laufe mehrerer Jahre hier wohnten, ist genau EINER einfach im Häuschen entschlafen mit grademal einem Jahr :( Alle anderen wurden aufgrund von Altersschwäche oder Krankheiten eingeschläfert.

    Ich finde "einfach einschlafen" einen schönen Tot für ein Tier... Trotzdem war der Schock bei uns, sowohl bei der Katze als auch bei der Ratte, enorm. Unschön, wenn man Leckerchen verteilt, stubst das Tier im Häuschen an und es ist...hart :mute:

    Die Hündin meiner Schwester ist auch so ne "Markiererin": Sie macht zwar überall, ausser im eigenen Garten, aber immer nur 2 Tröpfchen :ugly: Das macht mich waaaaaahnsinnig, wenn ich "Nur mal schnell" mit beiden Hunden an die übliche Pipistelle gehe, Shira ist nach 30 Sekunden leer und Leo pinkelt mal hier, mal da... Tüdelü... :pfeif:

    Apropos Kummer und Erwachsenwerden, Madame hat auch immer was Neues auf Lager:

    So ziemlich genau seit der zweiten Läufigkeit Ende Dezember findet sie nichtmehr alle Hunde toll und spielt nichtmehr mit jedem... Gleichgroße/Größere, ältere Hunde werden langsam mit etwas mehr Respekt und Distanz behandelt (besonders seit sie vom Berner-Rüden meines Freundes zusammengehauen wurde :fies: ),
    allerdings Kleinere und jüngere Hunde, ganz besonders Hündinnen!, werden teilweise ziemlich angeprollt, umgeschubst, festgenagelt und zur Schnecke gemacht, wenn ich nicht aufpasse :muede:

    Generell lässt ihr übereifriges Interesse an anderen Hunden stark nach - klingt erstmal schlecht, allerdings gilt die Aufmerksamkeit stattdessen MIR! :D Sie fixiert zwar immernoch jeden Hund und würde zu Jedem hingehen und guggen, allerdings flippt sie nichtmehr völlig aus vor Freude, konzentriert sich schnell wieder auf mich, ist abrufbar und folgt mir auch ohne Leine, wenn wir uns von ner Begegnung verabschieden.

    Merke: Man kann an allem etwas Positives finden! Wobei ich in nächster Zeit scharf weiter beobachten werde, wie der Umgang mit anderen Hunden ist / wird und in wie fern ich da eingreifen muss.

    Noch Tipps für die Anderen
    , was bei uns in "Nix-Hören-Wollen"-Phasen gut geholfen hat:

    - Handfütterung oder Arbeit mit Futterdummy (sofern Hundehirn soweit ansprechbar): Tu was für dein Futter oder lass es sein, dann haste halt Hunger |) (Klingt grob, aber es ist noch kein Hund verhungert, nur weil es nixmehr umsonst gibt.)

    - Schleppleine - mein Monatelanger täglicher Begleiter. Wer nicht hört, läuft auch nicht frei. In Kombination mit Blickkontakt klickern (siehe oben - Futter gibts nurnoch, wenn du mich beachtest. Machst du dein Ding, gibts auch nüscht.)

    - den lieben Köter auch einfach mal links liegen lassen: Wenn du mich ignorierst, mach ich dir als "Belohnung" nicht noch den Pausenclown!

    - ab und zu auch einfach mal deutlich die Meinung sagen!!! Damit meine ich nicht, den Hund zu schlagen oder irgendwie sonst handgreiflich zu werden, sondern auch mal über Stimme oder Körpersprache mitzuteilen, dass man Etwas grade garnicht gut findet! Zumindest bei Shira hat die "100%ig NUR nett und Leckerchen"-Schiene ab nem bestimmten Punkt nurnoch die Mittelkralle bei Madame gebracht :mute:

    So langsam fühl ich mich hier wie "Alteisen" im Kummerthread :D Das kommt mir alles sooo bekannt vor!

    Man sagt ja glaube ich, Pubertät wäre so zwischen dem 6.-10. Monat irgendwann... Bei Shira gabs 2 ganz ganz schlimme Phasen (also zwischen den "leicht-" und "Mittelkatastrophalen"), einmal so mit 6-7 Monaten und dann nochmal ziemlich genau mit einem Jahr! Da ging garnix mehr. Null abrufbar (statt zumindest 50%), sie fing an anzuschlagen und generell mehr zu bellen, davor wusst ich nichtmal, dass sie bellen KANN :ugly: , fand wieder alles spannender als mich, hatte Angstphasen mit fremden Menschen etc...

    Ich kann also voll nachvollziehen, was ihr für Kummer habt und kann nur sagen:
    1. Tief durchatmen! Nicht verzweifeln, egal wie deprimierend das ist.
    2. Den Hund gegen jeden Impuls NICHT ins Tierheim bringen :fies:
    3. Mal in sich gehen, über die Probleme nachdenken und nach Lösungsansätzen suchen... Bei uns hat zumindest mit knapp einem Jahr eine ausgiebige Stunde bei einer privaten Trainerin geholfen, die a) mich sehr aufgebaut hat und mir mal vor Augen führte, was alles funktioniert und b) super Tipps direkt an den Problemstellen gegeben hat.
    4. Wie Schnauzermädel hier aus dem Forum mal so schön sagte: "Schee ist er (sie) ja, wenns nix taugt, wird er (sie) ausgestopft!" ;)

    Bei uns wurds dann genauso schnell, wies katastrophal wurde, auch wieder viel viel besser!

    Ich selbst hab ja ne Hündin und das Gefühl, dass es auch sowohl nach der 1. Läufigkeit als auch nach der 2. immer einen enormen Schub ins Positive gab. Mitlerweile kommt sie mir richtig erwachsen vor, zwar noch lange nicht "erwachsen und super erzogen" aber auch keine Naturkatastrophe mehr.

    Falls ihr mal ein paar aufbauende Geschichten braucht, blättert einfach mal etliche Seiten weiter vorne im Thread und lest euch durch, was Shira so alles angestellt hat und wie verzweifelt und sauer ich teilweise war.
    Ich sag euch: Irgendwann steht ihr da und merkt, dass euer Hund ganz toll geworden ist (und schon immer toll war, nur irgendwo saß n Furz im Hirn quer :mute: ) und Lächelt über so manchen überstandenen Quatsch.

    Also mitm Bus fährt man selbst vom "Ende" von Weiterstadt aus 25 Minuten direkt zum Schloss,
    mit der Bahn (ich wohne ja direkt am Bahnhof) 7 Minuten bis zum HBF + 10 Minuten mit Bus oder Bahn zum Schloss :)

    Also ich finds nen guten Kompromiss zwischen "gute Lage zum Wohnen mit Hund" und "Weg zur Uni".

    Zudem wohne ich nah bei meinen Eltern, die Shira "sitten" wenn ich in der Uni bin, also hab ich nicht soooo den argen Zeitdruck.