Beiträge von Icephoenix

    Ich glaube, du traust unseren hündischen Hausgenossen weniger Intelligenz und Verständnis zu, als sie wirklich haben. Ich bin kein Mensch der sagt "der Hund schämt sich, er hat in die Wohnung gemacht und weis das ganz genau!" - das ist Quatsch.
    Angerichtet traue jedem Hund zu, nach einer Weile scharf differenzieren zu können, WORAUF das nein sich bezieht.

    Und ja...wenn du so willst, hast du vielleicht einen Funken recht. "Nein" heißt tatsächlich "lass das, was du Grade tust!" Ist also relativ unscharf umrissen. Aber Hunde sind ja nicht blöd. Tritt verhalten x in Situation y auf und folgt darauf IMMER Reaktion z meinerseits, ist diese Verknüpfung durchaus auch für einen Hund verständlich.
    Bekommt sie immer den "Bösen Tonfall" wenn sie am Tisch steht, sabbert und auf mein Brot starrt, wird sie irgendwann wissen, was gemeint ist. Und weis sie auch.
    Zumal eben diese von dir angesprochene Generalisierung erfolgt, wenn Situation y variabel ist, aber verhalten x immernoch mit Reaktion z meinerseits bedacht wird.

    Psychologisch kann man übrigens auch ablesen, was der Lernende verknüpft hat: mein Hund zeigt weder eine Aversion gegen den Tisch noch gegen den Teppich darunter und schnüffelt an den Kerzen darauf. Vermeidet aber das schnüffeln/begaffen/sonstige beachten von Lebensmitteln, wenn sie darauf stehen.

    Kareki, nimm es mir nicht übel, aber vor dem Hintergrund, dass nunmal jeder eine andere Meinung zu Erziehungsthemen hat:
    Für mich ist das schlicht "überflüssiges Geschiss". "Nein" hin oder her, der Hund muss das Wort nicht verstehen, bei fast allen Hunden die ich kenne, inklusive meiner Hündin, reicht die Intonation um zu erkennen, ob etwas grob falsch und unerwünscht ist oder nicht.
    Ich habe das nie aktiv geübt(!!!), bei uns hat sich im laufe der letzten 2 1/2 Jahre einfach gewisse Kommunikation eingeschlichen. Bei vielen Dingen, die Tabu sind (beispielsweise betteln, was die schlaue Madame doch immer wieder in neuen Situationen probiert) reicht ein Blick und ein räuspern, und sie weis, dass das was sie tut nicht erwünscht ist.

    Einen EINFACHEN Hund habe ich bei Leibe nicht! Ich bin selbst sehr oft total neidisch auf Leute, die so einen Hund haben und sich alles aus dem Ärmel schütteln! Ich bin das erste Jahr an der Kröte schier verzweifelt, bis ich aufgehört habe, stur nach erziehungs-Schemata vorzugehen und authentischer zu sein, damit wir uns gegenseitig besser kennen lernen! Probleme macht sie heute immernoch zur Genüge. Alles eine frage des Einspielens, ausprobierens und kennenlernens. Und bei manchen Dingen von angemessenem Handeln.

    Ändern nicht mehr möglich:

    "Nicht schlimmer macht" - teufelfehler, blödes IPad. Sollte heißen: "NOCH schlimmer macht"

    Und, noch was...bei manchen aussagen habe ich das Gefühl, der Mensch müsse sich vollständig auf den Hund einstellen und sich somit selbst VERstellen. Aber Menschen, ja auch Hundehalter, haben nunmal auch verschiedene Charaktere auf die sich der Hund mit der zeit auch einstellen kann und auch tut!
    Ich bin eben impulsiver und weis, dass mein Hund nicht schwer psychisch misshandelt wird, wenn ich auch mal laut oder "grob" bin (ich nehme mal an, wegschubsen, knuffen und rempeln zählt für manche Leute schon als grob).

    Bis zu einem gewissen Maß sollte der Halter auch authentisch bleiben!

    Noch ein Beispiel zum Thema "nein, ohne Diskussion":
    Besuch meiner Eltern in der neuen gemeinsamen Wohnung meines Freundes und mir. Leoni, der Hund meiner Schwester dabei. Die Hündinnen kennen sich, Shira war nur sichtlich irritiert von Leo und fiel in ihr leider sehr typisches kontrollieren-und-zurechtweisen-Muster. Sie schnappte nach Leoni, als diese ins Schlafzimmer guggen wollte. Da diskutier ich doch nicht mit dem Hund, das ist schlichtweg NEIN und wurde durch wegschicken "bestraft". Hausregeln machen wir, und nicht sie. Wir bestimmen, wo leo sich bewegen darf.
    Danach war das Thema dann auch schlagartig beendet und kam nichtmehr vor. Das hätte man sicher auch rein positiv machen können mit clickern, belohnen, gewöhnen...hätte. Ist mir persönlich zu blöd. So war das Thema nach 5sekunden beendet. Kein Hund hat nen psychischen Schaden davon getragen, ein klares Verbot zu bekommen.

    Ich hab hier jetzt nicht bei weitem alles gelesen... Nur Ausschnitte.

    Der von nightstalcer markierte Satz ist mir aber auch Grade ins Auge Gesprungen und mein Gedankengang ist ganz ähnlich. In diesem wie in einigen anderen hier angesprochenen Fällen ist MEINE MEINUNG (die weder akzeptiert noch nachgeahmt werden muss) : lieber 1-2x eindeutig klarstellen als ewig dran rumdoktern. Es gibt einige wenige Hausregeln und würde der Hund versuchen vom Tisch zu Klauen würde er genauso angeschnauzt und weggeschubst wie der Kater. Da mach ich doch keinen Terz drum.
    Das unterlassen dieses für mich völligen "no-go-Verhaltens" hat für sie (shira) Vorteile in zweierlei Instanzen: 1. sie bekommt keinen Ärger (ja, negativ und zwar bewusst) und 2. sie hat das Privileg, beim essen sogar neben uns zu liegen. Unsere sehr resistente Bettelkönigin (die Hündin meiner Schwester) wird schlicht weiträumig vom Essensplatz entfernt.

    Hunde untereinander (jaja...wir sind keine Hunde...Blabla...nicht vermenschlichen...) setzen gewisse regeln auch mit einer gezielten zurechtweisung durch und diskutieren nicht ewig.

    Ich habe keinen perfekten Hund, ganz im Gegenteil, und bei Macken, bei denen es angebracht ist, arbeite ich auch gern mit "wattemethoden" wie clickern/shapen und kleinschrittig und sehr einfühlsam, einfach, weil Mans sonst nicht schlimmer macht.
    Aber mein Hund klaut nicht vom Tisch (1x erwischt, Donnerwetter, nie wieder!) und macht auch sonst groben Unfug nicht(mehr). Alles eine frage der ANGEMESSENEN Reaktion und auch des Charakters des Hundes UND des Halters.

    Ich glaube manchmal, ich bin zu bösartig zu meinen Haaren. Ich färbe seit 5 Jahren schwarz und blondiere & Färbe meinen Pony, benutze ganz normales balea-Shampoo und bin auch sonst nicht so der pflegetyp. Soll natürlich nicht heißen, dass ich ungepflegt rumlaufe! Aber ich mach mir da auch nicht Soooo Riesen Gedanken drüber wie manche Hier. Devise: Hauptsache es sieht gut aus!

    Also als großes, bequemes Hundeauto kann ich den Opel Zafira in den Raum werfen. Den haben meine Eltern, zwar keine Box drin aber da würde 100%ig ne ziemlich bequeme Box reinpassen.
    Allerdings hat der riesige Außenmaße, finde ich jedenfalls...

    Ich fahre günstig & glücklich B-Corsa :D

    Okay, völlig verständlich!
    Ich hab das Glück, dass mein Freund einige Jahre älter ist und fest und gut im Beruf steht :) ganz andere finanzielle Horizonte wenn wir Gehalt und mein Bafög in einen Topf schmeißen. Ungewohnt, wenn man sonst jeden Cent umdrehen müsste, aber doch mal angenehm ;)

    Zitat

    Wie macht ihr das eigentlich mit dem Kündigen der alten Wohnung? Auf Verdacht bzw. der Hoffnung, dass ihr rechtzeitig etwas findet?

    Im Moment steht bei uns nämlich die Überlegung im Raum, dass mein Freund und ich im nächsten Jahr richtig zusammenziehen in eine etwas größeren Wohnung (im Prinzip wohnen wir schon die ganze Zeit mehr oder weniger zusammen, aber ich habe nur eine 1-Zimmer-Wohnung und fände etwas Größeres für zwei Leute doch nicht so verkehrt, wenn er ganz hierhin kommen sollte), aber ich habe bei meiner Wohnung eine dreimonatige Kündigungsfrist und so meine Zweifel, dass man da rechtzeitig was finden würde, gleichzeitig lese ich aber so bei Wohnungsangeboten meist, dass sie möglichst schnell vermietet werden sollen.

    Ähnliche Situation : mein Freund und ich ziehen jetzt zusammen, bzw eigentlich wohnen wir schon seit 3 Monaten zusammen in seiner Wohnung. Vergleich: meine Wohnung = 45qm, 2 Zimmer, Kochnische. Seine Wohnung = 80qm, 3 Zimmer, Küche, Balkon. Perfekt für 2 + alle Tiere!
    Finanziell gesehen könnten wir auch beide Wohnungen weiterhin unterhalten, aber wir wollen nunmal offiziell zusammen leben...und 400euro für eine Wohnung, die man maximal alle 2 Wochen mal nutzt, sind auch einfach Quatsch :headbash: nicht Hauptgrund, aber netter Nebeneffekt, die Ersparnis.
    Deswegen hab ich auch kein Problem mit der Kündigungsfrist... Wenn ich in nem Monat raus kann - Super. Wenn ich die Frist abwarten muss,dann isses halt so :)

    Zitat

    Weiterstadt ist nen ganzes Stück und auch nicht ganz Billig wenn man nach Mainz tägl. muss.
    Ich glaube habe für Mainz/Weiterstadt 15€ bezahlt (hin/zurück) für die Bahn

    kawaii
    such doch mal eine WG? hatte letztens auch in Mainz gesucht und dort war eine die kein problem damit hatten

    War ja nur eine Idee :D ich hab von Fahrgeld keine Ahnung, hab so ein wunderbares Studententicket und komm damit bis Mainz und weiter...

    Schnell Heim wird schwierig, ja :-/ aber in Weiterstadt gibt's viele Hundehalter, Vllt fände sich ja ein mittäglicher gassigänger? Naja, wohl etwas zu schwammig :ops: