Sabarta,
Da wir die Situation ja live haben, antworte ich einfach mal, wie das bei UNS war.
Shira kam im November mit 14 Wochen. Im April wurde der Laden eröffnet, da war sie also gut 6 Monate alt. Die Zeit bis dahin haben wir natürlich mit der üblichen Welpenerziehung verbracht, stubenreinheit, grundgehorsam und hinleitend für ihren späteren "Job" im Laden viel Deckentraining und anbindetraining
Anfangs und zwischenzeitlich hatten wir auch Probleme mit ihr. Fehler in der Erziehung, Entwicklung hingegen der Erwartungen... Sie hat Leute angebellt aus Unsicherheit und war hibbelig.
Das haben wir GEZIELT (zusätzlich zu der eh schon vielen anfallenden Arbeit) mit ihr geübt, mit freiwilligen Versuchs-Gästen und täglicher Konsequenz! Da sie (auch eine schlichte Fehlentwicklung in der Erziehung) bis heute nicht alleine bleiben kann, MUSSTE das halt gemacht werden, Punkt. War sehr viel Arbeit, viele Entschuldigungen bei Gästen wenn sie doch mal gebellt hat und viel Aufmerksamkeit und strenge nötig. Und trotzdem, obwohl wir nen echt schwierigen Hund für sowas erwischt haben, klappt's heute.
Ist halt auch die Frage, ob man sich so viel Arbeit zeitlich leisten und sich gelegentliche Fehlschläge und schräge Blicke vom Gästen "leisten" kann oder will.
Kurz: Welpe geht sehr wohl, wenn man Vorlaufzeit hat um die nötige vor Arbeit zu leisten und den Atem und Nerv hat, an auftretenden Problemen zu arbeiten.
Shira bellt bis heute noch Leute an, wenn sie frei im laden läuft und die ersten Personen des Tages kommen (wir nennen das humorvoll "Alarmanlagen-Modus"). Seit wir das Wissen, wird sie eben besonders am Anfang des abends angebunden, dann bellt sie nicht oder wufft nur kurz zur "Anmeldung" der Gäste. Stören tut das niemanden, weder Mitarbeiter noch Gäste. Wie gesagt lieben sie trotzdem alle Gäste. Ist halt (Zitat Stammgast) "ein Charakter-Inventarstück!"
Sent from my iPad using Tapatalk