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Offen gesagt, gehört das für mich auch zur Erziehung. Ich denke mir würde niemand hier widersprechen, wenn ich einen Hund, der 18 Stunden am Tag durch die Gegend eiert und allem, was einen Puls hat auf den Wecker geht, einen unerzogenen Nervbolzen nennen würde. In meinen Augen gibt es nun zwei Möglichkeiten: entweder ich lasse ihn einfach machen und hoffe, dass er sich von selbst erzieht oder ich greife ein und nehme meine Verantwortung als Erzieher ernst.
Natürlich muss man irgendwo die Grenze zwischen zwanghaftem und unnatürlichem Ruhigstellen und einer Erziehung zu einem Hund, der immer dabei sein darf, weil er sich benehmen kann, ziehen. Aber nicht jede Forderung nach Ruhe, ist mit einer Unterdrückung der natürlichen Lebendigkeit gleichzusetzen. Genau so wenig wie jedes einfach mal gewähren lassen, gleich einen nervösen Hibbelkopf aus einem Hund macht.
Danke Frank. Mit "Hunden, die anderen auf den Wecker gehen" hast du ja Erfahrung 
Genau DIESE Meinung vertrete ich auch, auch einfach aus persönlicher Erfahrung heraus (unser Erster Hund war von sich aus ruhig und angepasst, mit Shira war ich erstmal ziemlich geschockt...) und hätte es nicht besser formulieren können.
Und um nochmal persönlich zu erzählen: Nein, meine Hündin hat KEINEN Grund gesehen, auch nicht mit Sitz, Platz, Schlagmichtot, in öffentlichen Gebäuden (Restaurant, Bar, Geschäft) mal ruhiger zu sein als draussen. Da mussten wir - wer ahnts... - aktiv RUHE ÜBEN.
Ich hab ja nichtmal hohe Anforderungen wie jetzt z.b. Murmel mit dem Hundesport. Ich will nur: Drinnen kein Halligalli, beim Gassigehen gerne austoben, aufdrehen was auch immer...aber eben auch Ruhe an der Leine. Und das klappt bei uns nur mit Üben und Wiederholen...