Beiträge von Icephoenix

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    Hallo zusammen,

    wie einige im Forum schon wissen, überlege ich seit einiger Zeit, mir einen Hund zuzulegen, und wollte nun Euch fragen, ob Ihr in Euren Wohnungen/Häusern viel umgestellt/umgeräumt/gesichert usw. habt, bevor Euer Wuff eingezogen ist. Habt Ihr z.B. Kabel überzogen oder höher befestigt, Sachen (z.B. Bastelkram) umsortiert, Schuhe in Sicherheit gebracht o.ä. gemacht? (Oder mache ich mir wieder viel zu viele Gedanken?)

    Also wir haben ehrlich gesagt sogut wie garnix gemacht. Alle Kabel blieben wo sie sind, Schuhe ebenso, ... War wohl ziemlich mutig, aber unsere Madame (bei Einzug 14 Wochen alt) hat absolut nix angenagt, geklaut oder zerstört.
    Einzige Veränderung, die irgendwann mal kam: Wohnzimmer umräumen (damals kleine 2 Zimmer Wohnung) für ne grosse Box. Und die Katennäpfe erhöht gestellt, sonst hat Madame das Trockenfutter geklaut :hust:

    Shira war und ist immernoch absolut pflegeleicht.

    Bei der Hündin meiner Schwester müssen z.b. Die Mülltonnen gesichert sein (sonst wird ausgeräumt) und Schuhe und Socken sollten nicht in Reichweite sein, sonst wird's geschreddert


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    Vor 2 Jahren hätte ich hier eine ellenlange Liste machen können, heute sind's eigentlich nurnoch 3 Sachen, die mich nerven, an denen wir aber arbeiten:

    - ziehen an der Leine in Stresssituationen (Innenstadt, fremde Hunde, ...)

    - alleinbleiben :muede: bzw. Eben NICHT.

    - Zickerei mit fremden Hunden besonders Hündinnen.

    Wenn wir diese drei Baustellen weg haben, habe ich absolut nix mehr zu meckern :) think positive!


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    Mir geht es nicht darum, daß ein Hund jeden anderen Hund toll finden muß. Entscheidend ist, für mich, daß ein Hund versteht, was sein Gegenüber ihm sagen will und in der Lage ist adäquat damit umzugehen. Dann knallte es auch dann nicht wenn zwei Hunde sich absolut nicht mögen, weil sie gelernt haben wie sie sich da entziehen bzw. die Situation lösen/deeskalieren können.
    Für mich ist das das Ziel.

    LG

    Franziska mit Till

    Für mich auf Dauer natürlich auch ;) mir wärs auch lieber, wenn sie "unsympathischen" Hunden einfach aus dem Weg geht oder sich sonstwie deeskalierend verhält. Allerdings muss ich ehrlich sagen dass ich dieses Thema lieber irgendwann mal angehe, wenn a) aus meiner Sicht wichtigere Sachen trainiert sind und b) ein Trainer dabei ist und mich anleitet, da ich meine 30kg Hündin eher nicht "einfach mal frei Schnauze" auf fremde Hunde loslassen möchte, die sie direkt als unsympathisch anzeigt :) verständlich, oder?

    Ich habe übrigens bei Shira SEHR auf eine gute Sozialisierung geachtet. Viel Kontakt zu den verschiedensten Hunden verschiedenster Altersklassen, vor allem souveränere erwachsene Hunde. Und TROTZDEM ist sie nach der ersten Läufigkeit in das nicht unverträgliche aber sehr selektierende und teils frontale Verhalten gerutscht... Wobei ich nicht ausschließen kann, dass ich das unbewusst irgendwie bestärkt habe.... :-/


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    Ich versteh immer nicht warum es im allgemeinen immer mehr darum geht dass sich jeder Hund mit jedem vertragen muss und auch Kontakt haben muss. Diese ständigen Fremdhundkontakte sind für ein Rudeltier das unnatürlichste überhaupt und führen in der Regel nur zu Stress, auch wenn viele Hundehalter das an ihren Hunden nicht einmal erkennen.

    :gut:

    Ich verstehs auch nicht... Da vermenschliche ich absichtlich, weil ich denke, es stimmt: ICH mag doch auch nicht jeden Menschen und möchte nicht zwangsweise mit jedem Menschen Kontakt haben und mich mit jedem Pseudo-gut verstehen... Warum soll dann mein Hund alles und jeden mögen und den Kontakt akzeptieren / toll finden?

    Shira ist ja nicht generell unverträglich aber bei Hündinnen muss ich schon sehr aufpassen. Da geht schnell die pöbelei los und im Freilauf würde das handfeste kloppe geben. Auch wenns noch nie Löcher gab - ich vermeide das trotzdem! Aufs maul geben bzw. Aufs Maul bekommen macht's sicher nicht besser.

    Sie zeigt sehr genau und klar abgegrenzt, welche Hunde sie sympathisch findet und mit welchen sie überhaupt keinen Kontakt will. Ist für mich auch okay.

    Zumal ich auch live sehe, wo der Unterschied zwischen "spontan zusammengewürfelt" und "festes Rudel" ist: Unsere drei Familienhunde sind eindeutig als Rudel zusammengewachsen, jeder weis was er darf und was nicht, die Regeln sind klar abgesteckt (von uns und untereinander). Die Verhalten sich GANZ anders untereinander (besonders Shira) als mit fremden Hunden.


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    Da kann man auch jede x-beliebige Decke oder das Körbchen von zu Hause mitnehmen und man hat den selben Effekt.

    Ich persönlich bin von der Boxen Geschichte absolut nicht überzeugt, wie es andere handhaben ist ihnen selbst überlassen. Daher kann ich einige der Einwände und Gedanken gegen die Box durchaus nachvollziehen.

    Nur mal meine Erfahrung (siehe auch mein vorheriger Beitrag): es gibt durchaus Hunde, die sich in einer Box einfach sicherer und wohler fühlen, meine Hündin hat und mag decken und Kissen, zieht aber jederzeit ihre höhlenartige Box vor, entspannt da drin auch viel viel besser.
    Der Angstaggro-Hund meiner Mutter ist viel viel ansprechbarer und ruhiger geworden, seit er eine Höhle statt einem Körbchen hat und sich geschützter zurück ziehen kann.

    Klar, ich denke mal, den meisten Hunden ist es sicher egal... Aber eigentlich jeder Hund, den ich persönlich kenne, mag höhlenartige Plätze lieber als Offene :)

    Ich würde Shiras Box auch am liebsten mitnehmen wenn ich irgendwo zu Besuch bin oder in nem Café o.Ä. Aber dafür ist der Gitterkennel eines 65cm-Hundes dann doch etwas zu sperrig und zu schwer :hust:


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    Habe jetzt NICHT alles gelesen, absichtlich ,weil ich mir schon denken kann ,dass wiedermal viel CONTRA Box gemeckert wurde.

    Meine persönliche Erfahrung: tolle Erfindung! Shiras Box ist groß genug dass sie relativ ordentlich drin stehen kann, sich hinlegen und auch mal die Pfoten ausstrecken kann. Wobei mir persönlich der Liegecomfort wichtiger ist als die Stehhöhe. Wir haben ein großes dickes Kissen und ein (unechtes) Lammfell drin liegen und ja - auch die Tür dran. Zudem sind Deckel und Seiten mit einer großen Decke abgedeckt, so dass die Box eine richtige Höhle ist.

    Die Box ist ihr absoluter Lieblingsplatz. Keine offene Decke und kein offenes Körbchen benutzt sie SO gerne. Sie neigt zu Unsicherheit und sucht die Box sofort auf, wenn irgendwas "doof" ist. Zudem benutzen wir die Box für den Aufbau vom Alleinbleiben. Wir haben in den letzten 2 Jahren alle anderen Methoden probiert, in der Box fühlt sie sich am wohlsten, ist am entspanntesten und überhaupt mal in der Lage, das alleinbleibTRAINING wahr zu nehmen und fortschritte zu machen.
    Also wir sperren sie nicht einfach ein und gehen stundenlang weg - wir üben sehr viel und nutzen die Box eben als Ausgangspunkt, weil sie da entspannt ist.
    Das Ziel auf lange Sicht ist, dass Die Tür beim alleinbleiben OFFEN bleibt und sie freiwillig rein und raus kann. Aktuell beim Training ist die Tür zu.

    Falls dich das Thema interessiert: schau mal in der Suche nach "Allein bleiben - mit Kennel?" - ist mein Thread zur Problematik und zum Training :)

    Mit und ohne Box...ob das bis Januar bei euch 4-5 stunden funktioniert kann dir keiner garantieren. Wir sind nach fast 4 Wochen Training grade bei 5 Minuten, unsere Madame ist da aber auch ein harter Brocken ;)


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    Shira fand apportieren anfangs auch eher doof und wollte lieber alles klauen :headbash:
    Ich hab ihr das frei nach Martin Rütter beigebracht: Futterbeutel (oder Spielzeug, je nach dem was dein Hund cooler findet), Hund an die Schleppleine. Objekt interessant machen, werfen (erstmal nur ganz kurze Distanz). Sobald Hund das Ding im Maul hat, sofort zu dir locken (oder an der Leine zupfen, wenns mit Locken nicht direkt klappt). Sobald Hund mit Objekt bei dir ankommt, rieeesig loben (beim Futterbeutel: draus fressen lassen, beim Spielzeug: zerren oder sonst wie toll spielen!). Meine Hündin musste ich die ersten 3x mit der Leine zu mir holen, dann hat Sie gerafft, wo der Beutel hin soll ;)

    Das macht man dann so lang, bis Hund rafft "Ding zu Frauchen bringen ist total toll!" Und dann den Abstand / die Wurf-Weite vergrößern :)

    Ich hab im selben Zuge noch "aus!" (Bzw bei uns: "gib") Beigebracht. Jedes mal das Kommando gesagt, wenn sie den Futterbeutel ausgespuckt hat, damit ich ihn öffnen kann.


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    Huhu


    meine Abby erlebt diese Jahr ihr erstes Silvester.
    Mir graut vor dem Tag davor wenn überall schon geknallt wird. Am Tag geht das ja schon los. Plötzlich knallts neben dir. Der Hund bekommt ja einen Schock fürs Leben. Wie habt ihr das mit euren Hunden hinbekommen??? Habt ihr da Erfahrung?
    Man muß ja nun mal Gassi gehen.

    LG

    Erster tipp: mach dir selbst keinen Stress und Benimm dich ganz normal, das färbt auf den Hund ab!

    Leider - oder gottseidank - kann ich dir sonst keine Tipps geben. Shira war an ihrem ersten Silverster mit meinen Eltern auf einer Feier mit Freunden und Stand mit auf der Terrasse beim Knallern und fand das alles total toll. Das zweite und dritte Jahr war sie mit mir bei Freunden, auch garkein Problem.
    Dieses Jahr wird sowieso sehr ruhig, wir (Männe, ich und Hund) sind zuhause und machen uns nen schönen Abend.

    Trotzdem habe ich vorsichtshalber immer Rescue-Tropfen hier und sichere sie rund um Neujahr mit Geschirr + Halsband beim gassigehen. Man weis ja nie...


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    Also ich kann mit 21 keinen Hund von 40-50 kg halten.

    Außerdem GEHT es hier eben um ein 7jähriges Kind.

    Och, also unser erster Hund hatte 50 kg und mit dem bin ich verbotenerweise im Alter von 9 Jahren gassi gegangen... Von HALTEN KÖNNEN war da allerdings nicht die Rede, eher von "Glück, dass der Kerl zu faul zum losrennen war" :hust:
    Hätte ich selbst ein Kind in dem Alter, würde ich das gar nicht alleine mit nem Hund raus lassen, egal wie groß. Und im umkehrschluss bin ich immer dabei und die Größe vom Hund ist völlig egal, weil ICH ihn halten können muss und nicht das Kind ;)


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