Beiträge von Icephoenix

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    Ich frag mich halt ernsthaft wie man seinen Alltag da gestaltet.
    Arbeitet ihr alle von zu Hause aus? Vany außen vor, da weiß ichs ja.

    Ich bin Studentin (meist 4 Tage pro Woche), mein Freund arbeitet ganztags, meine Mutter abends/nachts wegen eigenem Lokal. Meine Schwester ist Schülerin und ab mittags daheim.
    Solang bis das allein bleiben klappt ist shira an Uni-Tagen bei meiner Mutter und den anderen beiden Plüschis. Mutti und Schwester organisieren sich dann untereinander mit gassigehen etc.

    Klingt kompliziert, ist es aber nicht wenn sich's eingependelt hat :)
    Und wird relativ angenehm wenn wir ab April quasi neben meinen Eltern wohnen. Dann werden alle Hunde nach zeit verteilt :D


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    Da habe ich ja glück, mein Freund ist dann wenn auch eher für nen dritten Hund als ein Kind. Von daher stehen die Chancen vielleicht doch nicht soooo schlecht :D aber erst mal muss Stoke "fertig" sein.

    Toben liebt er auch mit den Hunden und auf der Couch kuscheln :D aber ihm ist es nur recht, wenn er nicht dauernd mit spazieren gehen muss und nicht rum erziehen :sleep:
    Aber gut, das ist auch nur von Vorteil, will ja nicht das er mir die Hunde versaut :hust: :lol:

    Das hab ich hier sehr ähnlich!
    Männe liebt Shira, sie vergöttert ihn. Täglich Gassigehen muss für ihn jetzt nicht sein, er kommt echt nur bei Schönwetter oder im Dunkeln mal mit, kleine Pipirunden geht er auch mal allein. Um die Arbeit reißen tut er sich jedenfalls eher nicht.

    Trotzdem befolgt er die Hausregeln für den Hund, setzt Kommandos durch und übt neue Sachen, wenns notwendig ist, Konsequent nach Anleitung (alleinbleiben, Leinelaufen, ...).

    Ansonsten genießt er lieber die Vorteile, das kuscheln und raufen.

    Dumme Sprüche und Diskussionen wegen Weggehen, feiern, wegfahren und Urlaub hab ich auch schon mit etlichen (ehemaligen!) Freunden durch.
    Besonders Shiras Problem mit dem alleinbleiben und damit verbunden die viele Organisation und Arbeit versteht sogut wie niemand in meiner Altersklasse. "Lass se halt brüllen!" Und "Boa die würd ICH ja ins Tierheim tun, wenn die so nervt!" Waren noch nettere Formulierungen.
    Mit den meisten Leuten von früher hab ich nix mehr zutun und das ist auch gut so. Ja - Man kann auch mit 21 aus der Party-saufen-Phase raus sein!
    Ich verbring meine Samstage und Freien Tage lieber mit Mann und Hund und Familie.

    Jeder wie er meint.

    Wobei ich dabei bleibe: solang der Hund nicht mal in der Wohnung einfach mal RUHE geben und entspannen kann, sehe ich fürs komplette alleinbleiben schwarz. Wenns nicht mal ohne Türen geht, wie Solls dann mit gehen??
    Zumal Maya ja selbst sagt, sie macht das aus Ärger/Frust. Und Frust zu ertragen und auszusitzen, zu entspannen, muss eben notfalls beigebracht werden.

    Jedem das seine |)

    Doch. Aktiv üben. Hab ich mit shira monatelang intensiv und jetzt 2 Jahre so nebenbei immer mal auffrischen.

    Rumlaufen bis es den Hund nervt. Tausendmal anziehen und ausziehen. Tausendmal wegschicken wenn er nachrennt. Anbinden notfalls. Kennel.
    Man kann viel machen ;) klar braucht das nicht jeder Hund aber Noa ließt sich so als hätte sie das mal nötig, genervt zu werden.

    Nervt aber hilft. Aussitzen - Never. Dann würd shira wahrscheinlich heute noch brüllen weils keine Angst sondern Frust war, der immer mehr wurde solang ich nichts gemacht hab.


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    Wir arbeiten am allein sein auch mittlerweile mit nem geschlossenen kennel. Das ist das EINZIGE was bei ihr fortschritte zeigt, da sie räumliche Begrenzung braucht um die Ruhe auch akzeptieren zu können.
    Läuft sie frei durchs Zimmer oder gar die ganze Wohnung wird sie immer hibbeliger

    Wie gesagt, in MaYas fall muss erstmal das kontrollieren abgestellt werden und zwar konsequent.

    Wer keine Sekunde mit sich selbst aushält, bleibt auch nicht hinter geschlossenen Türen. Ziemlich einfach vom Grundgedanken her.

    Mir wäre das geschreie IN der Wohnung schon nach 2 tagen so aufn Sack gegangen dass ich andere Saiten aufgezogen hätte.


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    Maya, wundert mich dass das Theater nicht schon vorher aufgetreten ist. Ein Hund, der so kontrollwahnsinnig ist, dass er schon beim fertigmachen brüllt und dich den ganzen Tag verfolgt, wenn du IM Haus bist...tja, da hast du glaube ich ne menge Arbeit vor dir.

    Das alleombleiben an sich fängt man eigentlich erst an wenn der Hund es ohne dich in nem Raum alleine aushält und dich nicht dauernd verfolgt.
    Shira war am Junghund auch so. Erster schritt, bevor IRGENDWAS Richtung Alleinsein ging, war das abschalten des kontrollierens. Stundenlang räume wechseln, rumlaufen, tausend mal weggeh-fertig anziehen und direkt wieder ausziehen.

    Und ja man kann noch kleinschrittiger arbeiten. Sekundenweise.

    Wir waren mit shira nach 3 Monaten Kontrolltraining + 4 Wochen alleinbleiben bei 10 Minuten.


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    Sowas könnte man niemals mit Milla machen! Die ist da schwer beleidigt, kommt nicht mehr her und sieht sowas wohl auch als "Vertrauensmissbrauch"...

    Sie ist tatsächlich eher ein "Wattebäuschchen-Hund", der effektiver positiv erzogen wird... Unser "nein" fürs Anspringen ist auch mit positiver Verstärkung konditioniert - sie kommt ganz stolz angerannt, um sich ihren Keks bei mir abzuholen :D

    Ich seh's schon kommen, dass ich mich beim Pudelchen irgendwann ziemlich umstellen muss!
    Shira ist zwar unsicher und hibbelig, aber manchmal sensibel wie ein Amboss. Die ist auch bei körperlichen Maßnahmen nie beleidigt (eher schwer zu beeindrucken), so manche blöde Sache haben wir durch 1x "knall" sofort weg bekommen. Anspringen. Beisshemmung als Welpe (ich hab zurück gebissen :pfeif: ) und die hat mir auch als Junghund meine gelegentlichen verzweifelten Wutausbrüche nicht böse genommen. :tropf:

    Naja beim nächsten Hund ist man ja eh schlauer, entspannter und hat mehr Methoden und Geduld. :D

    Trotzdem wäre bei mir jeder Hund, der Mega sensibel ist (so extreme wie pinkeln bei strengem Ton und ähnliches) völlig fehl am Platz.

    Shira hat mich nie wieder angesprungen, nachdem ich ihr mal schön auf die Hinterpfoten gestiegen bin... Uuuups :pfeif:
    Da ja absehbar war, dass sie mal recht groß und schwer wird, wollte ich das möglichst schnell Weg haben.

    Meinen Freund springt sie bis heute noch manchmal an, allerdings nur, weil er sich immernoch zu ihr beugt, wenn sie sich freut...und da gehts manchmal mit ihr durch :roll:

    Also von heulen lassen würde ich ganz stark abraten!!! Hab ich bei unserer Hündin als Junghund auch als "Tipp" bekommen, war so blöd das zu machen und das Ergebnis war dann ein Hund, der schon vor Stress wimmerte und hechelte, wenn ich nur in Richtung Tür ging - und jetzt mit über 3 Jahren furchtbare Probleme hat, das Alleinbleiben endlich doch noch zu lernen, ohne völlig auszuflippen vor Stress und Trennungsangst.

    Ehrlich: ein schreiendes Kleinkind lässt man doch auch nicht so lange sitzen, bis es entkräftet einschläft :verzweifelt:

    Versuch es nochmal von vorn! Kong ist eine gute Idee, allerdings solltest du mal mit der Stoppuhr schauen, wie lang dein Baby dafür braucht und dann anfangen, immer BEVOR er leer ist, zurück zu kommen.
    Eine ruhige Verabschiedung hilft zumindest bei uns ("sei brav" so nebenbei), da gehen die Meinungen aber auseinander.

    Fang mit Kleinigkeiten an, kurz vor die Tür, nach 30 Sekunden wieder rein, dann langsam länger. Je öfter dein Welpe die Erfahrung sammelt, dass Alleinsein kein Weltuntergang ist und gar kein Grund zum weinen besteht, desto einfacher wird es :)

    20 oder gar 40 Minuten sind für einen Hund, vor allem für ein Baby!, absolut ewig lange Zeiten der Angst!
    Und ja, jedes alleinbleiben, bei dem er anfängt zu jammern vor Angst, ist "umsonst" bzw ein größer Rückschritt.