ZitatWo Mensch und Hund gefährdet wird? Da dürfen andere wegsehen, ich werd's nicht tun. :)
PS: und nichts anderes ist es, die Signale seines Hundes zu übergehen oder zu verbieten. Oder wie auch immer man das sonst umschreiben möchte.
Nur um das noch klar zu stellen: ich bin völlig dafür, dass mein Hund sich seiner Art entsprechend äußern darf! Wenn sie mal knurrt (meist, wenn ihr Menschen zu nah kommen, die sie unheimlich findet) ist das für mich ein deutliches Zeichen, dass sie sich unwohl fühlt und ICH eingreifen und die Situation klären muss. Ein Hund, der nicht knurren darf, übergeht diesen Schritt der Warnung irgendwann und wehrt sich direkt körperlich ...das Versuche ich meiner Mutter seit Jahren zu vermitteln ![]()
Ressourcenaggression ist bei meiner Großen nur vorhanden, wenn fremde Hunde "schnorren" kommen, wenn Futter im Spiel ist (Rückruf, Übungen). Meine Konsequenz: 1. Leckerchen gibts nurnoch wenn die anderen Hunde nicht in Reichweite sind. 2. sie darf sehr wohl ihren Unmut durch Knurren/Fletschen kund tun, allerdings nur im Rahmen! 3. ich blocke fremde Hunde und Regel die Situation soweit wie möglich.
Früher hat sie überreagiert, da gabs dann schlicht gar nix mehr. Wieder: wer sich nicht benimmt, bekommt nichts.
Pakwerk, ich sehe das ein bisschen anders. Eine Mensch-Hund-Verbindung ist kein Wolfsrudel. Der Hund kann menschliche Körpersprache und das Verhalten deutlich besser deuten als ein Wolf und sich darauf einstellen, dementsprechend auch mit dem Zweibeiner zu kommunizieren (über hündische Mittel).
Trotzdem bleib ich dabei, dass der Hund bei MIR lebt und nicht ich beim Hund und somit gewisse Rechte habe, dem Hund auch Grenzen im Zusammenleben auf angemessene Weise aufzuzeigen.
Würde meine Hündin mich anknurren wegen etwas, was ich ihr gegeben habe, oder gar nach mir schnappen...ich würde wie gesagt alles wegpacken und mir wahrscheinlich notfalls nen Trainer suchen, der den problematischen Knackpunkt sucht.
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