Ich glaube, das kommt stark auf den Hund an.
Shira wird, wenn sie irgendwas in der Wohnung gruselig findet (Besuch, selten auch Geräusche im Flur o.Ä.) auch auf ihren Platz geschickt, ein grosser Gitterkennel den sie oft und gerne benutzt und sich darin auch sicher fühlt.
Seit wir sie konsequent und ruhig da rein schicken / an der Hausleine hinbringen, ist sie viel ruhiger und scheint richtig dankbar, auf ihre absolute "Ruheinsel" gehen zu dürfen. Dass sie eine Anweisung bekommt, eine Alternative zum Bellen/Unsicher sein und dass sie da nichts und niemand belästigt und sie total sicher ist.
Besuch z.b.: da darf sie, wenn sie ruhig ist und möchte, kurz hin, und wird danach ruhig in den Kennel geschickt. Da merkt man sofort, dass die Anspannung abfällt, sie sich entspannt und genau weis, dass nix passiert.
Wer an den Kennel geht, bekommt mit mir persönlich großen ärger! Sie wird darin nicht beachtet, nicht angefasst, nicht angesprochen und kann in Ruhe von ihrem sicheren Ort aus alles beobachten ohne "in Gefahr" zu sein.
Nach ein paar Minuten im Kennel kommt sie dann oft von selbst nochmal neugierig und wenn es ihr zu viel wird, geht sie wieder zurück.
Ich glaube nicht, dass sie den Kennel und das Hinschicken als Strafe versteht sondern als Alternative, die von mir angeboten bzw. Angewiesen wird. Ich organisiere, sie ist froh, dass sie es nicht machen muss. Ich lasse Besuch ohne sie rein und sie kann guggen, aber wird in ruh gelassen.
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