Beiträge von Icephoenix

    Zitat


    Allerdings, wenn man so dagegen ist, Fleisch zu essen und auch seinem Tier kein Fleisch geben möchte, wäre für mich die einzig sinnvolle Konsequenz, sich ein Tier anzuschaffen, was eben kein Fleisch braucht. Sei es Kaninchen oder Meerschweinchen...oder meinetwegen auch Pferde.

    (...)
    Dem Hund die eigene Wertvorstellung auszuzwingen und ihn deshalb nicht richtig zu ernähren halte ich für falsch. Dann lieber auf einen Hund verzichten und eine andere Tierart wählen, die mit der eigenen Lebensweise besser kompatibel ist.

    :gut: da schließe ich mich uneingeschränkt an, genau das wollte ich auch schreiben, aber braucht man ja nicht doppelt ;)

    Wir leben zu 90% bewusst vegetarisch. Aber die Betonung liegt auf "bewusst", also eine willentliche Entscheidung nach Abwägung des Für und Wider und evtl moralischen Komponenten.
    Das kann unser Hund nicht, also bekommt er weiterhin Fleisch, sowohl über fertigfutter als auch gelegentlich frisch vom Metzger.
    Der Hund ist ein Allesfresser und genau das bekommt sie bei uns auch: alles (was ihr bekommt). Fleisch, andere tierische Produkte (Ei, Milchprodukte), Gemüse, Obst, Getreideprodukte,....


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    Also sowohl laut dem Buch von Nicole Wilde als auch laut meiner Trainerin ist der Kong natürlich KEIN Allheilmittel! Es kann ablenken, helfen Stress abzubauen und den Hund bestenfalls müde und zufriedener machen.
    Ziel muss auf jeden Fall sein, neben der "Soforthilfe" via Kong/Kaukram auch den allgemeinen Stresslevel zu senken, bis der Hund danach entspannt bleiben kann.

    Problematisch wirds, wenn man dann je nach Charakter des Hundes differenzieren muss: REICHT das (Kong, etc)? Setzt der Hund sich mit der Situation auseinander oder lenkt er sich nur ab (nicht Sinn der Sache)? Ist das Stresslevel niedrig genug, um auch ohne Kaukram auszukommen?
    Bei Shira z.b. laut meiner Trainerin NICHT. Sonst würde sie auch anderes Kauzeug nehmen und nicht nur den Super-Duper-Geliebten Kong, der als Reiz wohl zur Ablenkung reicht, aber nicht den grundlegenden Stress reduziert.
    Deshalb müssen andere Hilfsmittel dazukommen, z.B. DAP-Stecker (Entspannungshormone, wirkt nicht bei jedem), konditionierte Entspannung (geruchlich, auditiv z.b. über Musik), ...
    Der Kong ist erstmal das Ventil, so wie ich das verstanden habe. Nebenbei muss man aber dran arbeiten, dass im Kessel untendrunter (im Hirn) der Druck abnimmt, so dass das Ventil irgendwann nichtmehr nötig ist.

    So langsam könnte ich zumindest in der Theorie Bücher drüber schreiben... jetzt muss es nurnoch irgendwann mal in der Praxis klappen :headbash:

    Bubuka, ich möchte dich ganz höflich und ruhig darum bitten, hier im Thread bitte NICHT deinen Senf dazu zu geben.
    Es war ursprünglich als "mein" Thread gedacht, es haben sich nette andere Hilfesuchende angeschlossen und deine Ansichten und Meinungen zum Alleinbleiben sind weder für mich noch für die anderen explizit hier im Thread hilfreich.

    Ich habe bereits mehrfach deutlich gemacht, dass "Einsperren" keine Patentlösung ist sondern sehr abhängig von der Situation und der Wirkung. Da brauchen wir deine ablehnende Haltung nicht, wenn es hier im Thread explizit um den AUFBAU des Kennels geht. Dass du ihn doof findest, hat hier nichts zu suchen.

    Danke und schönen Tach noch.

    Um 8 kurze Pipirunde,
    Um 11 los durchs Moor mit ner Freundin + Aussi und nem Bekannten + Dogo Canario. Shira und der Dogo kannten sich noch nicht...liebe auf den ersten Blick! So fröhlich, friedlich und gut gelaunt hab ich sie lang nichtmehr spielen sehen :liebhab: dicke Molosser sind halt voll ihr Ding! Fast 2 stunden wildes toben und fröhliches herumstromern.
    Jetzt Hund so gut wie möglich sauber gemacht und ab, Mittagsschlaf.

    Gegen nachmittag und spät abends noch pipirunden und die Welt der Hyäne ist toll :)


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    Deiner ersten Beschreibung nach Klang es halt erstmal nicht so schlimm ;)

    Der Kennel, auch wenn wir ihn selbst benutzen, ist kein Allheilmittel und als solches möchte ich es auch definitiv nicht bei jedem Alleinbleib-Problem direkt empfehlen! Das "einsperren" sollte meiner Meinung nach wirklich nur gemacht werden, wenn alles andere nix bringt und /oder der Hund DEFINITIV durch die Einschränkung ruhiger wird.
    Einfach "wegsperren und fertig" finde ich absolut falsch!! Deswegen wird ja so oft am Kennel kritisiert, weil das zu leichtsinnig einfach als Lösung für Alles herangezogen wird.

    Damit will ich dich nicht angreifen, aber das mal klarstellen, dass der Kennel wohl so mit die letzte Methode ist und nicht allgemeingültig!

    In deinem zweiten Beitrag klingt das nun ja schon anders als "nur ein bisschen fiepen" ;) ist ja doch ein himmelweiter Unterschied ob Hund nur "miept" oder ob er sich reinsteigert und richtig hysterisch/panisch/motzig wird und das für Hund und Mensch zu großem Stress führt.

    Du sagst, sie merkt wenn ihr geht und der Kong ist dann NICHTMEHR interessant, das klingt für mich so, als hätte sie eure Weggeh-Rituale (Schuhe anziehen, wasauchimmer) mit der negativen Erfahrung verknüpft, dass sie dann alleine ist. Da würde ich ansetzen. Beobachte euch und den Hund mal gut und schau, auf welche Signale hin sie schon aufgeregt wird. Und genau diese Signale desensibilisiert ihr dann gezielt.
    Reagiert sie z.b. Aufgeregt aufs nehmen des Schlüssels oder der Handtasche - nehmt den Gegenstand 20x am Tag, OHNE zu gehen, oder zieht Schuhe an und hockt euch wieder hin, damit die Verknüpfung von "die gehen 100%ig weg!" Zu "ok, der Gegenstand ist neutral...kein Grund zum aufregen" umschwenkt :)

    Zur Auslastung: nicht bei allen Hunden hilft das!! Viele Hunde pennen danach und sind entspannter, ich kenne aber auch Fälle (bei uns z,b,) wo direkt allein bleiben nach Bewegung nicht gut ist, weil der Hund durch die Bewegung noch zu viel Adrenalin intus hat. Da hilft 20-30 Minuten warten und runterkommen vor dem alleinbleiben oder was zum knabbern, das baut auch übrige Energie und Aufregung ab. Erst üben, wenn der Hund wirklich entspannt ist. nach Müde kommt doof ;) kommt halt auf den Hund an.

    Shira braucht nach nem großen Spaziergang so 30 Minuten bis sie richtig Tiefenentspannt rumliegt, nach kleineren Runden nur so 10-15 Minuten.


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    Kurztipps, da Ichs grade eilig habe:

    1) extremes hinterher laufen unterbinden!! Z.b. Durch ewig viel rumlaufen, bis es dem Hund zu blöd wird (je nach dem, wie ausdauernd euer Kerlchen ist) oder einen absoluten Ruheplatz einrichten und ihn tausendmal wieder dahin zurück bringen. Nicht motzig sondern ruhig, freundlich haben konsequent!!

    2) das allein bleiben ganz langsam steigern! "Tür auf, sofort wieder zu". Wenn er darauf NICHTMEHR gestresst reagiert, bestenfalls gar nicht mehr, 2 Sekunden vor die Tür, wieder rein. Und dann langsam steigern, immer, wenn der vorherige Schritt funktioniert. Das ist zumindest die gängigste Methode, die bei den meisten Hunden funktioniert. Nervt, dauert und ist frustrierend kleinschrittig, aber hat ne hohe erfolgsquote. Wenn DAS (über Wochen und Monate) nicht klappt, müsste man über andere Methoden nachdenken.


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    wir haben eine 8 meter flex für unser energiemonster.
    und eigentlich finde ich sie in bestimmten situationen ganz gut...z.b. sohnemann läuft mit ihm - denn herr hund hört nicht perfekt auf ihn, oder gerade jetzt wo haku nicht großartig laufen darf, weil mer sich den ellbogen gestaucht hat...ABER... nach dem etwas öfteren einsatz der flex in dresden (umgebung für mich neu und somit erstmal sicherung per flexleine an den hund) habe ich mitbekommen, dass haku an der normalen leine nur noch gezogen hat wie ein berserker. deshalb gab es ein ordentliches leinentraining und die flex NUR NOCH in ausnahmefällen. und seitdem läuft das untier auch wieder vernünftig an der leine. (zum gkück ist er eeh hauptsächlich offline)

    Zum Zieh-Problem: die Flexi kommt bei uns, genau wie die Schlepp, NUR ans Geschirr!! Da hab ich auch alle Familienmitglieder geimpft, dass das konsequent eingehalten wird!! Wir haben von Anfang an Geschirr und Halsband unterschieden: Geschirr = hampeln, leichtes ziehen, aufgeregt hibbeln...erlaubt, wenns im Rahmen ist. Nutze ich viel, wenn Ichs eilig hab und keinen Nerv, auf die Leinenführigkeit arg zu achten. Halsband = Führleine! Aufmerksamkeit! KEIN ZIEHEN! Da wird auch konsequent korrigiert und geübt!
    Das hilft uns sehr :) Geschirr drauf wenns mal hibbelig wird oder man keine zeit hat, Halsband wenns ordentlich sein muss und man auch die Möglichkeiten hat, das durch zu setzen.


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