Sanjoka,
ich kann dir zum Großteil zustimmen
(Selbst entspannt sein, "Schönfüttern" -wobei ich da Clickern mit dem Ziel, dass der Hund zu MIR schaut, besser finde- und Bogen laufen), AAAABER:
Zitat
Würde den Hund nicht streicheln in solch einer Stresssituation, denn damit unterstützt du die Ängste deines Hundes oder bedrängst ihn sogar selber (übergebeugte Körperhaltung und auch streicheln wird nicht von jedem Hund als positiv empfunden).
DA möchte ich klar widersprechen! Das KANN so sein, das MUSS aber nicht. Ich hatte ja wegen solcher Menschenproblematik selbst eine Trainerin hier und die meinte genau das Gegenteil: Wenn der Hund gut auf mich reagiert, vielleicht sogar näher zu mir kommt / sich nah zu mir rufen lässt, dann DARF man auch ruhig streicheln, "betüddeln" und beruhigen! Das verstärkt in dem Fall nicht die Ängste sondern Körperkontakt gibt Sicherheit und Streicheln wirkt beruhigend und entspannend. Klar, den Hund nicht kräftig tätscheln oder durchwuscheln wie wild oder auf ihn einquatschen, aber ruhiges, spürbares Streicheln kann Spannungen und Ängste lösen.
Ein Hund der wirklich Angst hat ist für Schutz und Kontakt zu seinem Menschen oftmals dankbarer als fürs "nebenherlaufen" ohne Kontakt und Zuwendung.