Dann zwei, nein drei Tipps von mir:
1. Lass ihn nicht mehr nachts in dein Zimmer
ODER kauf einen Kennel (eine Stoff- oder Gitterbox) und gewöhne ihn daran, darin nachts zu schlafen.
2. Wenn ihr euch bei seinem Freuden-/Aufregungs-/Beschwichtigungspinkeln unsicher seit, würde sicher der erfahrene Live-Blick eines guten Trainers nicht schaden.
3. Sei geduldiger!!! An manchen Sachen trainiere ich mit meiner Hündin seit ungelogen 3 Jahren
Ein junger Hund ist keine Maschine, in die man schnell was reinprogrammieren kann und Ungeduld ist da wirklich das Dümmste. Ich kenn das, ich war früher auch total ungeduldig und hab damit bei meiner damaligen Junghündin viel versemmelt, was ich später mit NOCH mehr Zeit und Geduld wieder ausbügeln musste.
Lerntechnisch bleiben neue Sachen erst richtig fest im Gehirn nach ca 1.000 Wiederholungen
Nur mal so als kleine Randinfo.
Fang mit Sachen wie Sitz, Platz, Apport ruhig in ablenkungsfreier Umgebung an, z.B. im heimischen Wohnzimmer. 2-3x am Tag, nicht länger als 2-5 Minuten und ganz entspannt.
Wenn es DA klappt, nimm ein kleines Bisschen(!) mehr Ablenkung dazu, z.B. der Hausflur, dann die Wiese vor dem Haus wenn grade keine Ablenkung (Menschen, Tiere) in der Nähe ist...und so weiter. Immer erst die Schwierigkeit durch Ablenkung erhöhen, wenn es vorher auch geklappt hat.
Ich kann dir auch sehr das Clickern empfehlen. Kennst du das? Wenn nein, such mal bei Google oder hier im Forum, gibt sogar eine eigene Kategorie dafür. Ich empfinde das als große Erleichterung beim Beibringen neuer Kommandos und Tricks.
Zum Einlesen, falls du Interesse hast: http://www.spass-mit-hund.de/clicker-welt/c…ng-was-ist-das/
Das macht wirklich Spaß, mir und meiner Hündin, und macht die Kommunikation und das Timing beim Belohnen wirklich einfacher.