Beiträge von Icephoenix

    Shira muss/darf auch ab und zu(!) mal mit zu größeren Events. Für sie ist Alleinbleiben viel schlimmer als Mitkommen und solang das nicht ordentlich klappt, kommt sie eben mit.

    Das letzte Mal war im Dezember, da war sie 2 Stunden mit auf dem vollen Weihnachtsmarkt. Das macht ihr absolut nichts aus, sie trottet neben mir her, staubt ab und an ein Leckerchen und ein Stück Bratwurst ab und alles ist gut.

    Sind allerdings wirklich seltene Ausnahmen, da ich Menschenmengen selbst nicht wirklich mag. Hund steckt das besser weg als Frauchen.

    Hallo ihr Lieben,

    ich bräuchte mal eine kleine Rundum-Anfänger-Beratung.
    Vorweg: Richtig sportlich-professionell interessiert mich DiscDogging in dem Sinne nicht. Aber ich denke, es könnte Shira richtig Spaß machen, sie körperlich gut auslasten und etwas Abwechslung rein bringen.

    Erstmal zum Hund - der muss ja wohl auch geeignet sein:

    Mischling
    66cm SH / 32kg
    3 1/2 Jahre alt
    körperlich absolut fit, Gelenke unauffällig
    Powerpaket und Rennsemmel

    Sie liebt eigentlich alles, wo sie richtig fetzen darf, u.A. auch Ball-Apport. Zudem steht sie auf alles, was sich schnell bewegt (ja, weil sie dann rennen kann). Keine Sorge, ich habe nicht vor sie zum Junkie zu erziehen - aber wenn man schon einen bewegungsfreudigen Rennhund hat, kann man das ja auch sinnvoll und sportlich nutzen ;)
    Sind hier alle Voraussetzungen fürs Frisbee-Spielen erfüllt? Worauf muss ich evtl achten?

    Dann mal weiter zum eigentlichen Thema: Wie bringe ich sie richtig an die Frisbee? Von selbst hat sie das leider garnicht verstanden (unser früherer Hund hat die sofort gefangen, mit dem musste man das nicht üben) - sie folgt der Frisbee zwar, hebt sie dann aber vom Boden auf und apportiert sie fröhlich - aber Ambitionen, zu springen und sie aus der Luft zu fangen, hat sie bisher nicht.

    Wir haben im Moment so eine günstige Gummi-Frisbee aus dem Zooladen, ist die überhaupt geeignet?

    Die hatte ich heute Vormittag dabei und hab erste Versuche unternommen, sie der Madame erstmal aus 1m entfernung zuzuwerfen - in 9/10 Fällen ist die ihr auf die Nase geklatscht, der zehnte Fall war dann tatsächlich fangen, gefolgt von mega Party von meiner Seite aus. Aber ich glaube, so richtig verstanden hat sie's noch nicht.

    So, wohl etwas chaotisch geworden...aber ich freue mich über jegliche Tipps, Kritik und Anregungen.

    Zitat

    Also ich finde jeder Hund braucht Kontakt zu anderen Hunden.

    Naja die Frage ist ja nicht, was DU findest sondern dein Hund. Ich finde auch, Hunde und Kinder sind toll zusammen - trotzdem hasst meine Hündin Kinder ;)

    Zaubern kann ich nicht. Habe ja bereits geschrieben, dass ich hier niemanden gefunden habe, der mit mir Gassi gehen will.


    Nein definitiv nicht.

    Und insgesamt könntest du, was mir schon in anderen Threads aufgefallen ist, etwas freundlicher sein, wenn du schon eine Frage stellst und Leute ihre Zeit darauf verwenden, dir zu helfen.

    Ich schließe mich da zum Großteil direkt bei Luna77 an, so sieht es bei uns nämlich auch aus: Hund mit grundsätzlich großem Radius, der gerne rennt und dazu Jagdtrieb hat.

    Wir haben lange mit der Schleppleine trainiert, gezielt auf den Wegen zu bleiben. Erst im Wald mit starken optischen Begrenzungen (Weg ende -> Grünzeug verboten!) und später dann auch auf den Feldern weiter gemacht. Mittlerweile ist meine Hündin 3 1/2 und bleibt, wenn ich ein halbes Auge darauf habe, auch wirklich auf den Wegen, außer, ich erlaube etwas anderes. Wie bei Luna77: Fürs große Geschäft oder mit mir zusammen um irgendwas gemeinsam zu machen.

    Zudem haben wir ein Kommando "Raus da!", falls sie doch mal einige Schritte weg vom Weg geht. Das setze ich notfalls auch körperlich durch (also gehe zu ihr und drängel sie zurück auf die Wege). Oft reicht mittlerweile aber auch ein Räuspern oder "äh-äh!" und sie kommt zurück auf den Weg.

    Dritter Tipp von mir: Blickkontakt und Aufmerksamkeit zu dir, was von ihr aus kommt, Clickern oder anderweitig bestärken! Das hat bei uns riesen Fortschritte beim Radius gebracht, weil sie sich ab einem gewissen Abstand immer mal umdreht und zu mir schaut.

    Vierter Tipp: Immer mal unvorhersehbar für den Hund etwas spannendes machen. Sei es kurz ein mega tolles Spielzeug raus zu holen oder ein Leckerchen in die andere Richtung zu werfen - oder, wenn sie das kann und mag, ein paar Tricks mit dir zu machen. Das hilft auch (zumindest bei uns) dass Madame sich öfter mal umschaut oder direkt zu mir kommt, um zu checken, ob nicht doch was cooles passiert. (Keine Dauerbespaßung! Bei uns ist das so 2-3x pro Spaziergang, ganz kurz)