Beiträge von Icephoenix

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    Hab einen zu bieten, der keins davon kann :headbash:

    Aber pssssscht, auch wenn ich mich hier reingeschlichen hab: meine Mistkröte wird bald 4! :dead: Naja zumindest konnte sie heute früh mal 12 Minuten (JA das ist für uns gigantisch!!!) ganz alleine bleiben, ohne durchzubrüllen, rumzurennen wie irre oder die Türen zu zerkratzen. Immerhin ein Anfang :roll:

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    Unser erster Trainer hat 25 Euro die Stunde gekostet und war ca. 0 Euro Wert unsere jetzige kostet 40Euro die Stunde und das bringt super viel. Aber die kommt ja auch nciht täglich oder wöchentlich. Ein guter Trainer arbeitet ja nicht mit dem Hund, sondern schaut sich euch an und gibt dir Tipps wie du dann übst und arbeitest. So ist es jedenfalls bei uns und ich finde es genau richtig.

    Unsere jetzige Trainerin liegt auch in nem ähnlichen Preissegment, was für mich als Studentin wirklich enorm war/ist. Dafür war sie in über 2 Jahren nur 3x bei uns. Die vorherigen Trainer waren günstiger, wollten aber auf jeden Fall 1-2x pro Woche(!) kommen :headbash:

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    Bleib dran, wachse an den Aufgaben, die sie dir stellt und denke immer dran: so mit 10 oder 11 Jahren werden sie ruhiger :D

    Viele Grüße
    Frank

    Juhu, nurnoch 6 Jahre....!! :party: :ugly:

    ERNSTHAFT ans Abgeben gedacht habe ich eigentlich nie. Ich habe in Junghundzeiten mit der Hyäne, die wirklich völlig Gaga war (und mit 3 1/2 teilweise immernoch ist) und mit mir, die ich zum ersten Mal einen jungen Hund selbst erziehen sollte, oft Wut- oder Heul-Anfälle bekommen und hätte sie in DIESEN Momenten am liebsten postwendend über den Tierheim-Zaun geworfen - gut, dass sie zu schwer dafür war |)
    Aber wirklich gemacht hätte ichs wohl nicht...sonst wäre sie heute nicht mehr hier. Das waren immer nur so Momente und Minuten, in denen einfach alles kacke lief.

    Meine Erfahrung ist, vor allem mit nem Spinner-Hund:
    a) Man wir selbst mit der Zeit entspannter und das hilft enorm!
    b) Ja, irgendwie werden die Kröten mit der Zeit alle zumindest ein BISSCHEN erwachsen
    c) Die kleinen Erfolge sollte man beachten! Auch die Klitzeklitzekleinen - das baut enorm auf
    d) Man darf die Kröte auch mal hassen. Nur weil man sie LIEBT, heißt das nicht, dass man sie immer MÖGEN muss.

    Natürlich ist das alles nervig, teuer und anstrengend, aber um das zu Ändern muss man nunmal wirklich "ran an den Speck".

    Trainer sind unterschiedlich und man muss auch ausprobieren, mit welchem Typ und welcher Methode man gut klar kommt. Wo wohnt ihr denn? Vielleicht kann euch jemand einen Trainer empfehlen.
    Die Preise, die ich so bei verschiedenen Trainern gesehen habe, bewegten sich zwischen 40 und 80 Euro (Pro Stunde oder pro Sitzung, die erste Sitzung ist oftmals etwas teurer durch lange Gespräche und Analysen). Kann man aber nicht pauschal sagen. Ich habe leider auch erstmal 2 Trainer da gehabt, die im Endeffekt nichts für uns waren und die Kohle war weg. Jetzt habe ich eine Trainerin die zwar nicht günstig ist, aber dafür super zu uns passt.

    Was ich da am stärksten rauslese, ist ein wirklich starkes Problem mit dem ALLEINBLEIBEN. Das ist ein wirklich blödes und anstrengendes Thema, vor allem wenn der Hund zerstört. Und ich sage dir gleich: Das ist ein LANGWIERIGES und ZEITRAUBENDES Training, das oftmals verlangt, den ganzen Alltag um zu krempeln - für die GANZE Familie.
    Der "worst case" ist, dass ihr euren Alltag neu strukturieren müsst, das Alleinbleiben mit ihm von ganz vorne anfangen müsst, TÄGLICH mehrfach trainieren müsst und das selbst dann 1-2 Jahre dauernd kann, bis er mal ein paar WENIGE Stunden allein bleibt.
    Ich will dir da keine Angst machen, aber ich bin da ein "gebranntes Kind": Mein Hündin bleibt auch nicht alleine, wobei sie nicht zerstört (gottseidank), dafür ihren Streß und Frust in lautem Kläffen und Zerkratzen von Türen, beim Versuch diese zu öffnen, auslässt.

    Wir trainieren mittlerweile seit einem halben Jahr und sind zumindest so weit, dass ich sie heute früh 12 Minuten allein lassen konnte, ohne dass sie völlig ausgeflippt ist.

    Das KANN auch viel schneller und einfacher gehen, kommt sehr auf eure Familie, die Methode (=Stichwort Trainer!) und vor allem auf den Hund an. Nur der dümmste Fall, vor allem wenn das Verhalten schon so gefestigt ist, ist nunmal monatelange/jahrelange kleinschrittige, anstrengende, zeitraubende und oft auch deprimierende Fitzelarbeit.

    Wichtig dafür wäre wirklich ein Trainer, der zu euch nach Hause kommt. Stellt mal eine Kamera (Laptop, Tablet, Webcam,...) auf und filmt ihn, wenn er 5-10 Minuten alleine ist - dann sieht man den zeitlichen Ablauf, seine Körpersprache, ... Das alles kann der Trainer dann super analysieren, haben wir auch so gemacht, und mit euch durchgehen, a) WORAN genau es liegt, b) WIE genau ihr Trainieren müsst.

    Die Beschreibung von der Beschäftigung finde ich übrigens auch definitiv zu viel, wobei die Frage ist, was ihr beim Spazierengehen mit ihm macht? Wie lastet ihr ihn GEZIELT aus? Es ist ja ein himmelweiter unterschied ob man 3 Stunden einfach nur herum läuft oder ob man den Hund 3 Stunden lang aktiv beschäftigt.

    So wie sich das ließt, müsst ihr vermutlich wirklich den gesamten Tag, die gesamte Beschäftigung umkrämpeln und an allen Enden gleichzeitig anfangen: Beschäftigung zeitlich anpassen, die Auslastung dem Hund entsprechend gestalten, feste Regeln und Rituale einführen UND das Alleinbleiben neu beginnen. Einmal Rundum-Schlag.

    Aber was ihr am besten macht, kann euch nur ein kompetenter (!) Trainer vor Ort sagen!

    Was du dir unbedingt vor Augen halten musst: Er macht das nicht, weil er es lustig findet oder euch ärgern will - der Hund hat massiven(!) Stress, den er irgendwie ablassen muss! Ihm geht es selbst schlecht damit, er leidet und ihr seid in der Verantwortung, ihm (und im Umkehrschluss auch euch) den Stress zu nehmen.

    Steffi: Ich würde daran auch arbeiten. Ich hab ja auch so ne Schissbux hier (früher auch mit Schreckhaftigkeit bei komischen Geräuschen und Gegenständen, heute "nur"noch mit Menschen) und habe da versucht, so viel wie möglich einfühlsam einzulenken und ihr Selbstvertrauen zu geben, indem sie komische Sachen untersuchen darf.

    Beispiel Besen: Den fand sie anfangs auch ganz blöde. Ich hab ihn dann mitten in den Raum gelegt und ihr ein paar Leckerchen geworfen, immer näher zum Besen, bis sie sich von selbst getraut hat, mal dran zu schnuppern. Das hab ich stark verbal bestätigt, "supiiii ja trau diiiich!" und sie animiert, sich weiter damit zu beschäftigen und letztlich sogar mit der Pfote drauf zu patschen. Da konnte ich richtig beobachten, wie die Anspannung aus dem Körper gewichen ist.

    Heute kann ich mit dem Staubsauger und dem Besen hantieren und es juckt sie SO wenig, dass ich sie quasi damit wegschieben muss, wenn sie rumliegt :ugly:

    Sooo... Uff, was ein Morgen.
    Gassigehen - 30 Minuten wie immer... Tja, ausser man trifft eine HH mit Hundekumpel von Shira, die einem trotz "ich hab keine Zeit" nachläuft und zuquasselt, so dass man, nachdem man sie ENDLICH abgewimmelt hat, 5 Minuten zu spät zuhause ist, wo einem der Mann mitteilt, dass er um 9:15 DA sein wollte und nicht losfahren :explode:
    Tief durchatmen, aaaaaaaaaalles wird gut... :ohm:

    Durchgezogen hab ichs dann trotzdem... Insgesamt 12 1/2 Minuten war ich komplett außer Haus. Laut Video hat sie 6 Minuten ganz ruhig geknabbert, dann hat sies wohl gerafft und stand an der Tür, hat geschaut, etwas angespannt... 2 kleine Wuffer, klang aber mehr motzig als gestreßt: "öff...! Alles doof!" Zweimal hat sie aus dem Fenster geschaut, hingelegt hat sie sich nicht. ABER ich hatte ehrlich gesagt nach dem streßigen Morgen damit gerechnet, dass sie heult, bellt, an der Tür hochspringt und völlig aufgelöst ist - ist sie NICHT!
    Ich hab noch 2 Minuten gewartet bis ich gehört habe, dass sie wieder liegt und auf ihrem Knochen rumkaut und bin dann erst rein, und da war die Begrüßung auch weder hektisch noch hysterisch.

    Immerhin weis ich jetzt, dass sie nicht die Hütte einreißt und ein reines Nervenbündel ist, wenn ich 10 Minuten GANZ weg bin. Ich werd das Video aufheben, um irgendwann mal nen guten Vergleich zu haben, wenn wir mehr geübt haben.

    Entspannt ist das noch nicht, aber ein HIMMELWEITER Unterschied zu letztem Herbst, wo sie nach 5 Minuten spätestens geheult hat wie ein Schlosshund, sich vor Stress quasi nur noch im Kreis gedreht und die Türen total zerdemmert hat.

    Ich trink jetzt erstmal nen Kaffee :coffee3:

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    Unser Lieblingsopfer ist das Hasenfell. Das wird entweder versteckt oder gehetzt. Man kann auch das Ding im Gebüsch verstecken (vielleicht nicht unbedingt in der Wildhochburg) und gemeinsam stöbern gehen. Dann werden alle jagdlichen Sequenzen die jagdlich machbar sind (Fixieren, schnüffeln, scannen, etc) belohnt und unter Signal gestellt.

    Eine Bekannte beschleicht mit ihrem Viszla gemeinsam Beute. Das sieht zum Schießen aus, macht Hundi aber einen mega Spaß.

    Klingt an sich wirklich cool, wobei ich nicht wüsste, wo ich ein Hasenfell her bekommen soll :???:
    Und irgendwie hätte ich Angst, dass Madame dadurch noch fixierter auf Hase + Spur wird. Weil Hase = Geil = verstärktes Suchen/Störbern... Oder hab ich da nen Denkfehler?