Beiträge von Icephoenix

    Viechereien, leider muss ich da Wiedersprechen. Shira ist mit DREI KATZEN aufgewachsen und hat bis vor ein paar Monaten immer mit Katzen gelebt und hat trotzdem Trennungsprobleme und blieb auch mit Katze nie allein. Der war ihr geliebter, tiefenentspannter Kater scheißegal sobald ich gegangen bin.


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    Zitat

    Bobo hat beim Hundefriseur mal vier oder fünf von diesen Frolic-Ringen bekommen und abends war sein Haufen doppelt so groß, total weich und obendrein noch knallorange. Dass sich die Leute, die das füttern, keine Gedanken darüber machen, dass die Haufen ihrer Hunde eine so ungesunde Farbe haben.... :verzweifelt:

    Wie gesagt, Shira bekommt mehr als vier oder fünf Frolic pro Tag und hat garkeine Probleme mit Verdauung und Kot :???: Kommt wohl auch auf die Empfindlichkeit an.

    Aktuelle Zählung nach dem Ausmisten:

    4 verstellbare Führleinen (2m) in verschiedenen Dicken und Farben (Schäfer)
    6 Retrieverleinen (5x 1,5m + 1x 1,7m - Schäfer)
    1 Führleine 1,2m (Schäfer)
    1 Schleppleine 5m Gurtband
    2 Flexileinen (3 + 8m)

    = 14 Leinen

    2 Zugstop-Halsbänder (eRPaki)
    2 Kettenzugstops
    1 Klickhalsband (Blaire)
    3 geflochtene Zugstops (Schäfer)

    = 8 Halsbänder

    2 Norwegergeschirre (Blaire)
    1 Führgeschirr (Blaire)

    = 3 Geschirre

    Set fürs Canicross (reflektierendes Halsband, Zuggeschirr, Ruckdämpferleine)

    Die am häufigsten benutzten Sachen (aktuell 2 Führleinen+Halsbänder, 4 Retrieverleinen, 1 Flexi + 1 Geschirr) hängen an einer kleinen Gaderobe, der Rest lagert in einer Kiste.

    Ach und noch was, was bei uns den Durchbruch in der Hinsicht gebracht hat, dass die Hyäne nichtmehr brüllt, sobald man zur Tür rausgeht: Rituale!! Feste Abläufe, möglichst ruhig, an denen der Hund genau erkennt "jetzt passiert das, dann das, und dann bleib ich Alleine und mir fällt nicht der Himmel auf den Kopf".

    Die Rituale können sehr verschieden sein. Ein Beispiel, wie unser Alleinbleib-Ritual aussieht:
    - morgens 30 Minuten RUHIG Gassigehen, nicht überdrehen, jeden Morgen die gleiche Strecke, ganz entspannt
    - danach 15-20 Minuten Pause zuhause, keine Beschäftigung, keine Ansprache. Nur runterkommen, bis sie pennt
    - dann fülle ich den Kong oder hole das Knabberzeug und lege es schonmal ins Büro
    - ich stelle die Kamera auf
    - ich mache am Computer Entspannungsmusik an, die sie NUR beim Alleinbleiben bekommt (Musik = Signal fürs Alleinbleiben)
    - ich schicke sie freundlich und ruhig in ihren Kennel (also auf ihren liebsten Ruheplatz)
    - Ich gebe ihr das Knabberzeug
    - Ich sage leise und ruhig "Sei Brav." und verlasse ohne Hektik den Raum, schließe die Tür hinter mir

    Das klingt, so kleinteilig aufgedröselt, erstmal ziemlich anstrengend, ist es aber nicht. Das geht so zack-zack und man gewöhnt sich sehr daran, diese Abläufe entspannt täglich durchzuziehen. Aber ich merke jetzt nach knapp 4 Wochen, dass sie das Ritual langsam versteht. Z.B. geht sie oft schon ohne Aufforderung in ihren Kennel, wenn ich die Musik anmache und wartet ruhig auf das Knabberzeug.

    Die Zauberworte bei den Ritualen sind "Routine" und "Ruhe"! Wenn ich morgens hektisch bin und das auch ausstrahle, merkt Shira das sofort, dass was nicht stimmt und wird auch etwas unruhig. Und wir machen das AUCH an freien Tagen/Sonntagen, eigentlich immer, wenn es irgendwie möglich ist, damit es eine gute Regelmäßigkeit und Vorhersehbarkeit für Shira hat.

    Zitat


    Wir haben in den letzten Tagen festgestellt, dass er die neue Gästecouch im Gästezimmer total toll findet. Da lümmelt er sehr gerne drauf auch wenn wir irgendwo anders in der Wohnung rumwuseln. Kann ich das irgendwie nutzen? Wie genau habt ihr das mit dem Kennel aufgebaut?

    Das mit der Gästecouch ist doch super! Vielleicht kann man das in der Form nutzen, dass ihr ihn den Tag über immer mal ein paar Minuten (oder länger, wenn er nicht ausflippt) ins Gästezimmer "einsperrt", wenn er da sowieso entspannt rumliegt. Wir üben das Alleinbleiben ja auch in EINEM Raum (Büro, wo der Kennel steht). Das verhindert sowohl das dauernde Hinterherlatschen als auch eventuelles Kontrollieren und "hochschoggeln".

    Kennel...also meine persönliche Erfahrung mit Shira war da ziemlich einfach: Kennel aufgebaut, ihr Lieblingskissen rein, eine Rauchen gegangen...als ich wiederkam lag sie vollkommen freiwillig drin und hat tief und fest geschlafen. Quasi Liebe auf den allerersten Blick. Würde sie das Teil nicht so toll finden, wäre der hässliche Kasten längst wieder rausgeflogen aber ok - ihren Ruheplatz wollen wir ihr nicht nehmen. ;) Der steht mittlerweile wie gesagt im Büro (aka. Alleinbleibzimmer) in einer ruhigen Ecke hinter der Tür, eingemummelt in eine große Wolldecke wie eine Höhle (Seitenteile und Deckel).

    Zitat

    Hallo!

    Ich hatte mit meinem auch Probleme mit dem Alleine sein wegen Trennungsangst.

    Meine Tierärztin gab mir dann die neuen Adaptil Tabletten (kein Medikament!), die gebe ich ihm ca. 2 Stunden bevor ich weg muss und seitdem klappt es super!

    Er winselt und heult nicht und legt sich auch die ganze Zeit entspannt auf seinen Platz. Mittlerweile auch schon für eine Stunde.

    Vielleicht hilft euch das auch.

    DANACH muss ich meine Tierärztin mal fragen! Wir haben einen DAP-Stecker, der hat nur aller-minimalst (wenn überhaupt) was gebracht.

    Deine Susi klingt genau wie meine Shira! Die hat früher auch geheult wie ein Schlosshund und die Türen zerkratzt, übrigens egal wie lang. Die hielt das auch locker 2-3 Stunden durch, ohne Luft zu holen :verzweifelt:

    Meine "Geheimtipps", auch wenn wir noch am üben sind:

    - einen geschlossenen Raum wählen statt die ganze Wohnung frei verfügbar zu machen. Viele Hunde fühlen sich mit räumlicher Einschränkung wohler, hibbeln nicht so rum, finden leichter einen Entspannungsplatz

    - einen ganz tollen Ruheplatz einrichten. Ein besonders tolles Körbchen oder einen Kennel/eine Art Höhle aufstellen, letzteres nehmen viele Hunde sehr gerne an als Entspannungsplatz

    - entspannende Musik! Klingt erstmal blöd, hilft aber wirklich. Ruhige Klaviermusik beruhigt die Nerven und wirkt sehr entspannend und beruhigend. Ich mache am PC via Spotify eine Playliste an mit speziell für Hundeentspannung aufgenommenen Musikstücken ("Through A Dogs Ear" heißt das, kann man auch als CD kaufen)

    - Konditionierte Entspannung! Also den Hund langsam darauf trainieren, bei einem bestimmten Reiz körperlich zu entspannen. Das klappt sehr gut über bestimmte Düfte, z.B. Lavendelöl. Man nehme 1 Tropfen Lavendelöl + 10-12 Tropfen neutrales Öl, z.B. Sojaöl. Diese Mischung auf ein Tuch oder eine Decke geben. Immer, wenn dein Hund von sich aus(!) entspannt irgendwo liegt und richtig tieeeeefenruhig ist, ganz ruhig das Tuch dazu legen. Das dauert zwar eine Weile, bis das Konditioniert ist, aber es baut sich eine körperliche Verbindung auf: Geruch = Entspannung! Dieses Entspannungsobjekt kann man, wenns richtig aufgebaut ist, zusätzlich als Hilfestellung beim Alleinbleiben anbieten.

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    Ich weiss nicht, wie das Frolic heute aussieht aber früher war das super. Beim Absuchen der Wiese nach den Hundehaufen hattest du nie ein Problem, die leuchteten vermutlich bis zum Mond :headbash:

    Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Eingangsfrage reichlich sinnfrei finde..

    LG Birgit (ohne Frolic und leuchtende Hundehaufen)

    Also Shira bekommt eigentlich täglich beim Spaziergang Frolic als Leckerchen und hat KEINE neonfarbenen Tupfen in den Haufen :lol:

    Also ich kam ja noch nie in die Verlegenheit, nen Sitter zu suchen, aber meine Ideen:

    1) Zettel aufhängen. Straßenlaternen (darf man das überhaupt?), Supermärkte (Edeka hat bei uns eine Suche/Biete-Pinnwand), Zoogeschäfte (gibts hier ebenfalls Pinnwände)

    2) In Kleinanzeigen / im Internet mal schauen, ob jemand was anbietet oder eine Suchanzeige schalten

    3) Über Facebook oder andere soziale Netzwerke Suchanfragen stellen, mit der Bitte an Freunde, diese doch weiter zu teilen :)

    In jedem Fall würde ich ein möglichst süßes Foto von Nelly mit anhängen!