Ich war mal auf nem HuPla für ne Junghunde-Probestunde, da musste jeder, dessen Hund auf die Wiese gepinkelt/gekackt hat, 2 Euro bzw 5 Euro (bei Haufen) "Strafe" in die Vereinskasse zahlen und dann schön vor aller amüsierter Augen das Geschehene natürlich beseitigen (Gieskanne und Kacktüte). Wer nicht gezahlt hat, wurde von den Stunden ausgeschlossen. Fand ich ziemlich hart, aber hat wohl wunderbar geholfen, dass die Leute auf ihre Hunde (vor allem auf die jungen Rüden!) geachtet haben!
Beiträge von Icephoenix
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also ich würde mich ehrlich gesagt nicht an einen Hund rantrauen den zu halten der mehr wiegt wie ich - auch wenn es eine Frage der Technik ist... von daher freue ich mich über 3kg Fliegengewicht an der Leine... Hatte bisher max 30kg (manchmal auch 1-3kg mehr ja nachdem wie sie im Futter stand) und das hat mir schon gereicht... Für mich wäre so ein Kraftpaket einfach nix, da ich zuviel Angst hätte, das etwas passiert (und danach heißt es auch eh, was holste dir einen Hund der mehr wiegt wie du selbst?)
Nimms nicht persönlich, aber das tut hier leider nicht viel zur Sache und hilft auch den Großhundehaltern nicht allzu viel, zu wissen, dass es Leute mit Klein- bis Minihunden soviel einfacher haben.
[Ich finde es übrigens schlimmer, den 6kg-Leinenpöbler meiner Mam an der Leine zu haben, der vor Lauter Lauter die Leine um mich wickelt, mich damit eher von den Füßen holt und bei körperlicher Einwirkung (die bei so nem Zwerg auch fein dosiert sein muss) zuhackt; als meine 32kg-Madame, die ich auch schon im Schwitzkasten hatte
und deutlich leichter zu korrigieren ist... Nervig finde ich Pöbelei in beiden Fällen.] -
Habs grade nochmal für Leoni gemacht...ganz andere Fragen, die hätten bei Shira mehr Sinn gemacht als der Quatsch, den ich beim ersten Durchgang hatte.
Der Swiffer iiiiiist.... Neugierige Schmusebärin. Das passt schon ganz gut
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Shira hat sich über 1Jahr lang STANDHAFT geweigert, auf was anderes als IHRE Wiese zu machen (im Urlaub hat sie mal 30 Stunden!!!! eingehalten, bevor sie sich aus der Not heraus entleert hat!).
Dann wurds besser und sie hat generell auch auf "fremde" Wiesen gemacht. Aber NIE NIE NIE auf harten Untergrund, auf Wege oder Asphalt. Von sich aus nicht. Bzw. allerhöchstens wenn sie so schlimmen Durchfall hat, dass sies nicht bis zum Grün schafft, aber kam vielleicht 2x in über 3 Jahren vor.Ich find das ziemlich eklig, dass hier auf den Bürgersteigen ÜBERALL Pissflecken sind - nicht nur so kleine Markierspritzer sondern richtig große Pfützen

Ich hatte da echt Glück mit Madame. Die machte (und macht heute noch) alle Geschäfte am liebsten 2-3 Meter vom Weg entfernt auf Wiesen oder ins Gebüsch.
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Wegweisende Pantoffelwärmerin... Ähm ja
Wegweisend nur, wenns nach ihrer Nase geht...und die wärmt höchstens MEINE Pantoffeln 
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Zum Geschirr muss ich mit 32kg Hund auf 60kg Mensch mit Rückenproblemen auch mal ganz persönliche Erfahrungen geben: Wenn der Hund so RICHTIG reinsteigt, evtl auch in die Leine SPRINGT und volle Kraft einsetzt, hält man ihn am Halsband DEFINITIV besser als am Geschirr!!!
Meine Hündin hatte eine ganz Blöde Phase, bei der sie aus Unsicherheit (auf ihrer und meiner Seite, dumme Kombination) fremde Menschen anspringen und verjagen wollte. Da bin ich ganz flott vom Geschirr aufs Halsband umgestiegen: Am Geschirr hat der Hund so richtig Möglichkeit, sich voll rein zu stemmen und zudem ist der Kopf unkontrollierbar! Am Halsband hingegen ist der Ruck nicht so gewaltig, sie kann den Schwerpunkt nicht so "gut" legen dass sie volle Wucht aufbaut und am Halsband lässt sich der Kopf schneller und viel leichter kontrollieren!!
Da wars mir zur allgemeinen Sicherheit lieber, sie knallt in ein relativ breites Halsband, statt ins Geschirr und mich dabei auf die Schnauze - ich böser Tierquäler! Da geht mir die Sicherheit von MIR und anderen Lebewesen erstmal vor.Was man wohl machen KANN, ist eine Kombination aus Halsband UND Geschirr, beispielsweise ein Zugstop mit Leine dran und ein Norwegergeschirr mit "Griff" hinten, so dass man den Hund notfalls mit der Leine am Halsband und mit der anderen Hand fest am Geschirr packen kann.
Kurz: NUR Geschirr an einen SCHWEREN, KRÄFTIGEN, nach VORNE gehenden Hund: NEIN!
Liebe Heike, ich kann dich verstehen!
Wie gesagt hatte meine Hündin, fast von heute auf morgen, ein extremes Problem mit Menschen und ich bin auch nach mehreren Grade-nochmal-gut-gegangen-Zwischenfällen erstmal ängstlich zuhause sitzen geblieben und wusste nicht, wie ich der Sache Herr werden soll. Wobei mein Hund "nur" 32kg wiegt und mich gottseidank noch nie umgerissen hat.
Was du beschriebst klingt nach astreinen Panikattacken! Bitte nimm das nicht böse, es ist nur ein Tipp: Damit kann und sollte man sich auch an einen Psychologen o.Ä. (für Menschen
) wenden um zu lernen, das zu kontrollieren. Ich habe auch damit leider Erfahrungen.Wichtig ist auch, dass DU runterkommen kannst, DU ruhiger bist, DU klar denken kannst!
Ich habe bei unserem Menschenproblem auch erstmal den Maulkorb drauf gepackt, weil das bei MIR den psychischen Effekt hatte: ES KANN NICHTS PASSIEREN! und dadurch war ich schon mal etliche Spuren ruhiger und konnte mich besser auf die Problemlösung konzentrieren. Unsicherheit und Angst übertragen sich auf den Hund. Wenn ich panisch und fahrig bin, kann ich mir sicher sein, dass meine Hündin noch schlimmer reagiert.Was du auch machen kannst: Am Halsband, zusätzlich zur normalen Leine, einen Kurzführer eingehängt baumeln lassen. Die sind nur so 30 cm lang und man kann ihn schnell packen, die lange Leine fallen lassen und den "Anlauf" rausnehmen, weil eben viel viel weniger Platz da ist zum Reinknallen! Ich habe einen weich gepolsterten schwarzen Kurzführer, der schneidet auch bei viel Zug nicht in die Hände ein und lässt sich, da er recht dick ist, sehr schnell und sicher greifen.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen!
:hug:
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Sollte ich ihn dann erstmal ohne Wohnungverlassen dort reinpacken oder gleich richtig starten? Wenn sich schon so ne Gelegenheit bietet, möcht ich die einfach richtig nutzen, da bisher leider nichts geklappt hat

Also ich kann nur sagen, wie es uns vom Trainer geraten wurde: Erstmal üben, dass der Hund allein hinter verschlossener Tür bleibt (falls er das total cool kann, ist das natürlich nicht wichtig) und schauen, dass er "weggesperrt" entspannt bleibt. Und DANN anfangen, auch mal raus zu gehen.
Bei uns z.B.: Shira bleibt so 20 Minuten problemlos in dem Zimmer, zwischendurch gehen wir immer mal für 2-3 Minuten raus. Und nach und nach soll sich beides steigern, also wenn sie ne Stunde allein im Zimmer schafft, sind wir davon 20-30 Minuten ganz weg usw. Mit Vor- und Nachlaufzeit, damit der Hund erstmal bzw. dann wieder runterkommt. Shira freut sich nen Ast und ist aufgeregt wenn sie hört, dass wir wiederkommen - wir warten dann immer noch 2-5 Minuten, bis sie sich wieder beruhigt hat, bevor wir sie rauslassen und begrüßen. -
Durch die Tür durch wäre auch eine Idee, dann aber erst wenn wir eine funktionierende Webcam haben o.Ä. und ich am handy prüfen kann, wie sie reagiert.
Vorhin bin ich halt wirklich ins Zimmer gestürmt, hab sie kräftig angeschnauzt, in ihren Kennel geschickt und bin genauso schnell wieder raus. Thema beendet :o0:Klingt doch wirklich super bei euch!!
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Ich hätte wirklich Probleme damit, Shira an jemanden "Fremden" zu geben. Allein schon weil ich da a) sehr Gluckig bin und b) Shira recht viele Regeln und Kommandos hat. Wer weis, vielleicht käme jemand der sie gar nicht kennt ja sogar gut mit ihr klar, wenn der garnicht weis, wie sie tickt - vielleicht ist sie bei jemand Fremdem aber auch ganz anders drauf..? :? Ich geb wirklich ungern "Projekte" von mir aus der Hand, weil ich Menschen grundsätzlich erstmal nicht vertraue. So Kleinigkeiten sind das halt... Wir clickern viel und etwas "eigen" - das kann und will nicht jeder machen. Wir haben bestimmte "Rituale", auch beim Gassigehen und und und
Ich hab ja schon immer Sorge, wenn meine Mam sie mal für ne größere Runde mitnimmt... Was ist wenn ihr Hunde begegnen? Oder Wild? Weis sie, in welchen Wiesen Kaninchen sitzen und wo sie frei laufen darf?.... Naja, macht nur Kopfweh!Beim Anschnauzen war ich wirklich erstaunt. Ich hab gedacht, sie gibt 10 Sekunden Ruhe und dann gehts wieder los...aber Pustekuchen. Leider hab ich ja kein Video, aber unsere Wohnung ist sehr hellhörig und ihre Krallen hört man auf dem Parkett sehr deutlich. 2 Minuten gewartet - NICHTS gehört. Kein Klackern, kein Fiepen... Kurz raus gegangen, Müll rausbringen, kam wieder rein - kein Schatten hinter der Tür, kein Fiepen, ... :?
Ca 4 Minuten nach dem Anschiss kam ich dann rein und sie lag mit weggeklapptem Hintern (=entspannt) und total ruhig in ihrem offenen Kennel. Ich musste sie sogar rausbitten zum kurzen Begrüßen. Hat mich nur mit großen Augen angeschaut, wie sie das immer tut... Öhm ja. Bin mir etwas unsicher ob ich das jetzt einfach häufiger machen sollte oder ob ich das als Ausnahme so stehen lasse und normal weiterübe...!??
(Und nein, Angst ist bei uns gar kein Problem. Was Korrekturen angeht bin ich auch manchmal etwas aufbrausend und Shira kann das gut - manchmal auch ZU gut - ab. Die klappt bei nem geschnauzten "Samma Hackts?!" nicht zusammen :) )sanshine: Das ist ja SUUUUUPER!!!
Was heißt denn bei euch "Maulig und Nervös"? Herumlaufen, fiepen oder nur angespannt? (Hab ja schon gemerkt, dass es hier für "nervös" je nach Hundetyp ganz andere Abstufungen gibt) -
Die Diskussion über schlechte Ernährung und Alter muss doch jetzt nicht SCHONWIEDER aufkommen, oder?

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