Wie gesagt, ich möchte weder einen Hibbel noch einen Mega-Power-Arbeitshund oder eine Schlaftablette sondern einen ausgeglichenen Hund, der sowohl Action (was bei uns ja auch keine Extreme sind sondern längere Spaziergänge, Tricks, Ausflüge, evtl. Sport) als auch Ruhephasen (Couch-Sonntag, Sitzen im Cafe, Ausfälle wegen Krankheit...) gut abkann.
Mit "nebenher laufen" war auch nicht gemeint, dass die Hunde hier nicht gefördert und beschäftigt werden; wie mehrfach gesagt Tricksen, Suchspiele, Apport etc. - nur eben auch einen entspannten Alltag haben, den Hund mal in die Stadt mitnehmen können, zur Familie, zu Freunden - ohne groß Organisieren oder sich große Sorgen machen zu müssen. Shira "kann" das alles mittlerweile, aber eben nur dank viel viel viel Training (immerhin schon bald 4 Jahre) und doch immer mit einem wachsamen Auge, wenn es zu Aufregung und Trubel kommt.
Ist ja wirklich viel Trainingssache, aber die Frage ist ja, WIE VIEL man üben muss, bis Alltagssituationen funktionieren - Busfahren, Autofahren, Stadt, Besuch... Natürlich (für mich) einfacher, wenn der Hund eine gewisse Ruhe und einen recht entspannten Grundcharakter mitbringt - und etwas bessere Nerven.
Interessant, wie unterschiedlich die Definitionen von "Hibbelig", "nebenher" und "einfach" sind :) Nicht negativ gemeint, nur anscheinend muss man da doch gelegentlich erklären, was man damit meint.
( Linda: Du verstehst mich da wahrscheinlich ganz gut, wie das gemeint ist, wenn man als ersten Hund einen wirklich Hibbeligen/leicht Gestreßten hat!)