Beiträge von Icephoenix

    "Unser Hund konnte auch nicht gut alleinbleiben. Da haben wir sie in den Keller gesperrt und da 5 Stunden gelassen, irgendwann hat sie aufgehört zu bellen und seitdem machen wir das IMMER so. Auch mal 10-12 Stunden. Da unten störts ja keinen, wenn sie an den Wänden kratzt."

    :lepra:

    Nachdem ich mich beruhigt hatte (auskotzen hier tut echt gut ;) ) und Madame tief und fest schlafend auf dem Bett lag - wir also beide entspannt waren - haben wir jetzt doch nochmal geübt. Musik + Kong als Ritual scheint sie schon ganz gut begriffen zu haben, auch ohne Gassigehen davor. War ja schon 2 Stunden her.

    Insgesamt war sie 30 Minuten im Büro, ich hab die Bude geputzt und bin 3x kurz raus (2-3 minuten) zum Müllrausbringen. Ich hab kein einziges Fiepsen gehört, sie ist auch nicht aufgestand als ich gegangen oder wiedergekommen bin. Sie lag durchgehend im Kennel, hatte den Kopf oft abgelegt, hat sich geputzt und schien sogar zwischendurch ein bisschen zu dösen.
    Beim Rauslassen war sie nicht so aufgeregt wie die letzten Male, hat sich erstmal ausgiebig gestreckt.

    Also: Positiv!

    So wie Nelly halten wirs mit den Spaziergängen vor dem Üben auch. Meiner Erfahrung nach ist sie nach richtig langen, anstrengenden Spaziergängen (vor allem mit Hundekontakt) ziemlich aufgekratzt und braucht sehr sehr lang zum runterkommen.

    Am besten klappt es bei uns nach der Morgenrunde, das sind so 30-40 Minuten (je nachdem, wie verpennt ich noch bin) entspannter Freilauf übers Feld, am Wegrand schnüffeln, keine Action, kein Hundekontakt.

    Zitat

    Mir persönlich würde da so was wie der Entlebucher Sennenhund vorschweben.
    Aber auch Berger des Pyrénées,Pinscher, Mittelschnauzer und Westhighland Terrier wären für mich bei den Ansprüchen denkbar :smile: Kein allzu schwaches Nervenkostüm, aktiv aber nicht zu anspruchsvoll und bei konsequenter Führung gute Alltagstaugliche Hunde mit denen man auch Sport treiben kann, wenn man denn mag.

    Der Entlebucher gefällt meinem Freund sehr gut, ist mir aber wirklich zu schwer (20-30kg), ideal wären für mich 15kg, 20 und mehr sind mir leider etwas zu viel :|

    Pinscher mag ich optisch nicht so und kenne da auch nur sehr lautstarke Kandidaten, ebenso beim Westi, der auch einfach nicht mein "Typ" ist...zudem ein bisschen ZU klein.

    Mittelschnauzer werde ich mir mal anschauen! Danke!

    Zitat


    Wie soll das Jagdverhalten denn konkret sein? Ein Hund, der einfach so "stoisch" durch die Gegend läuft und sämtliche Wildtiere überhaupt nicht beachtet? Oder ist es in Ordnung, wenn du eben aufmerksam durch die Gegend läft und Kaninchen und co siehst und dann eben präventiv den Hund vom Jagen abhälst oder zur Not einen Rückruf gebrauchst?
    Zweiteres wirst du mit dem Großteil der Pudel hinbekommen, zumal dir das ja so wichtig ist, dass du da von Anfang an Wert drauf legen wirst.

    Nele ist ja durchaus jagdlich interessiert und sucht teilweise auch deutlich Spuren oder geht dort stöbern, wo sie Kaninchen vermutet, aber selbst, wenn sie mir mal abzischt (und normalerweise erkennt man das vorher gut und kann das unterbinden), dann rennt die höchstens 50 Meter und kommt dann wieder - klar doof, aber da gibts deutlich schlimmeres Jagdverhalten.

    Mein "Ideal" wäre, dass der Hund bei einem sauberen Rückruf auch bei Wild und Kaninchen das Hirn bei mir behält und zurück kommt, und das ohne jahrelanges Schleppleinen- oder Spezialtraining. Eben nicht diese kompletten Scheuklappen mit "Brain Out Of Order" :tropf: Völlige Ignoranz der Umwelt und anderen Tieren gegenüber möchte ich natürlich nicht! Wäre ja langweilig!

    Das bei Nele klingt z.B. super :gut:

    Ich kann nur mal versuchen zu beschreiben, was ich mit "wenig oder kein Jagdtrieb" meine:
    Ein Hund, der bei Sichtung von Hasen und Wild nicht schlagartig die Scheuklappen hoch bekommt und ohne viel viel viel viel AJT oder Schleppleine SOFORT weg ist. Und der nicht aktiv nach Spuren oder Jagbarem sucht, weil es einfach in seinen Genen liegt, das zu tun und es nur mit viel Ersatzbeschäftigung lässt.

    Also ein Hund, mit dem ich auch halbwegs entspannt in fremder Umgebung frei laufen kann, ohne dauernd Angst zu haben, dass der Hund verschwunden ist, sobald sich irgendwo irgendwas bewegt.

    Shira lasse ich nur in ausgesuchten und getesteten Gebieten frei laufen, an bestimmten Stellen, neuen Strecken und im Wald ist sie prinzipiell an der Schleppleine. AJT ist geplant aber dennoch möchte ich da nicht doppelt "unentspannt" sein mit zwei Hunden. Sie ist jetzt keine enorme Jagdsau, sucht nicht aktiv und geht "nur" auf Sicht und ist flott wieder zurück - aber trotzdem ist das für mich enormer Streß.

    Zitat

    Jo, so ist es. Ich kenn auch nen anderen Kleinpudel der ist ne Jagdsau vor dem Herren... gut er hat keinen meeeega guten Gehorsam - aber halt auch wirklich keinen schlechten!!!!
    Aber der ist dann regelmäßig 20-30min weg, wenn die Schleppleine nich dran ist....

    :lepra: Ohweia. Ich glaub, ich sattel doch auf nen Wühltisch-Franzosen um: Die bekommen gar nicht genug Luft, um jagen zu gehen, selbst wenn sie wollten! :ugly: Oder gibt es Franzosidoodle!?

    (Wer das jetzt echt ernst nimmt, bekommt ne Torte ins Gesicht!)