Minni, schön, dass du grade exakt darauf kommst: Meine Mutter hat ja einen Havaneser, allerdings aus zweiter/dritter Hand.
VDH: "speziell aufgeweckt und leicht zum alarmgebenden Hund zu erziehen; liebevoll und fröhlich; anziehend, bezaubernd, spielerisch, sogar etwas närrisch. Der Havaneser liebt Kinder und spielt unentwegt mit ihnen." (http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/havaneser)
GRUNDSÄTZLICH recht passend so, alarmgebend ist da nett ausgedrückt: Frodo ist ein echter Kläffer, der bei jedem fremdem Geräusch extrem Laut wird und sich kaum noch beruhigt. Liebevoll und fröhlich NUR, wenn ihm nichts gruselig ist oder gegen den Strich läuft. Setzt sich notfalls mit Fletschen und Zähnen durch (was wohl total untypisch ist), hat ein Nervenkostüm wie ein Luftbalon und explodiert genauso. Ansonsten recht ruhig und unauffällig in bekannter Umgebung, zu fremden ignorant-freundlich. Kinder sind ok, aber spielen tut er nie bzw. Nur super selten und mit Familienmitgliedern. Bezaubernd, närrisch - ja, er hat was spezielles süßes an sich, aber ein knuffiger alles-liebender Kuschelhund ist er sicher nicht.
Aus anderer Quelle: "...außergewöhnlich intelligent und durch wache Neugierde SEHR leicht zu erziehen. (...) ein außergewöhnlicher Schwimmer, der nichts mehr liebt als im Wasser herum zu tollen" - Intelligent wohl schon, leicht zu erziehen NEIN, und er hasst Wasser und hat Panik vorm schwimmen.
Bei ihm wüsste ich gerne an welchem Punkt da was schief gelaufen ist. Ich behaupte, mit guter sozialisation und Grunderziehung wäre er zumindest kein Schnapper und Hysteriker geworden.
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