Meine PERSÖNLICHE Meinung: Macht es!
ABER macht es nicht nur, um dem Hund einen anderen Hund zu schenken - sondern überlegt, ob IHR auch wirklich aus tiefstem Herzen Lust auf einen zweiten Hund habt.
Und ihr solltet bedenken, dass Hunde manchmal eine ganz "lustige" Dynamik zusammen entwickeln, gemeinsam irgendwelche Unarten für sich entdecken. Ich kenne das bei uns z.B., dass die große Hündin bei dem kleinen Rüden meiner Mutter mit einsteigt, wenn ER fremde Hunde anpöbelt. Oder dass die große sich von der Hündin meiner Schwester abgeguggt hat, was man alles tolles aus Mülleimern klauen kann.
Ich an eurer Stelle würde, wenn man sich ein paar Wochen organisieren kann, einen Welpen dazu nehmen. Wenn er mit einem so freundlichen "großen Bruder" aufwächst, sehe ich ganz gute Chancen, dass das gut funktioniert. Ein älterer Hund ginge natürlich auch (Tierheim, Pflegestelle), wobei ich da etwas Bauchweh hätte, ob der Hund nicht, sobald er sich ein paar Wochen eingelebt hat, doch gewisse Vergangenheits-Probleme zeigt oder gar Streitigkeiten zwischen den Hunden entstehen durch vorher nicht bekannte Macken des ausgewachsenen Zweithundes. Ich bin aber generell Welpen-Fan, ich find das Gefühl, so einen kleinen Wurm groß zu ziehen, einfach schöner :) Ist aber Geschmackssache.
Zum Auto: Naja, wenn man nicht so sehr am Auto hängt, kann man es auch verkaufen und ein Anderes anschaffen
Ich hatte erst einen Ford Fiesta - dann kam meine große Hündin, die auf der Rückbank mitgefahren ist. Das hat mir nicht wirklich gut gefallen, also kam (ok, nach Totalschaden des ersten Autos aufgrund des Alters...) gezielt ein Auto mit größerem Kofferraum, wo sie sicherer und bequemer mitfahren kann. Übrigens ein Opel Corsa - klingt klein, passt aber eine >30kg-Hündin rein + die Hündin meiner Schwester :)
Oder die Hunde fahren eben ANGESCHNALLT auf der Rückbank; Fußraum ist so und so keine soooo gute Lösung, finde ich.