Wir haben hier mit der Hyäne ja auch einen Hund, bei dem NIEMAND weis, was für Rassen drin stecken. Im Tierheim wurde sie uns als Boxer-Schäferhund-Mix gegeben - klar, ein knuddeliger Welpe mit gestromtem Fell und langer Nase, da MUSS ein Boxer drin sein!
Danach hatten wir natürlich mit einigen Eigenschaften gerechnet: Will-to-Please, Sportbegeistert/HuPla-Tauglich, wenig Jagdtrieb (ja, was man so über die Rassen damals in Büchern gelesen hat), ...
Tja, mittlerweile sind wir uns SEHR sicher, dass sie definitiv nicht der angegebene Mix ist, weder optisch noch charakterlich. Vermutungen hin oder her - wir werdens wohl auch nie wissen, außer, ich hab mal wirklich viel zu viel Kohle und mach so nen DNA Test.
Allerdings finde ich auch, dass ein unbekannter Mix auch seine Vorteile hat:
- Man stellt keine "rassetypischen" Erwartungen
- Man macht sich keinen Kopf über "rassetypische" Probleme
...sondern muss einfach schauen, wie sich der Hund entwickelt, was an Eigenschaften kommt und wie man damit ganz individuell umgeht!
In der Welpenstunde damals (da wäre sie wohl noch als Boxer-Schäfer-Mix durchgegangen) wurde mir auch von mehreren Haltern beider Rassen gesagt "ja mit dem Boxer muss man SO umgehen" und "beim Schäferhund ist Methode xy IMMER richtig!" - Tja, wenn man nicht weis, was drin steckt, muss man eben seine eigene Methode für die eigene "Einzelrasse" entwickeln :)