Hallo,
ich gebe zu, dass ich nun zu faul war um alles durchzulesen, daher bitte ignorieren falls es schon geschrieben worden ist.
Eines möchte ich dir mit auf den Weg geben:
Laß dich nicht von irgendwelchen Guru-Trainern (oder Guru-Methoden) blenden.
Immer selber kritisch hinterfragen und am besten immer nur ein paar Elemente rauspicken.
Ist im Prinzip nichts anderes als bei einem Hund, außer dass es ungefähr das 10-fache wiegt und ein Fluchttier (und kein Räuber) ist.
Sprich: Regeln aufstellen und diese mit Konsequenz einhalten.
Hinterfragen warum das Pferd in dieser oder jener Situation z.B. bockt. Ist es weil es Schmerzen hat, weil es nicht versteht was du von ihm willst, weil es sich nicht mehr konzentrieren kann, weil es die geforderte Übung einfach körperlich noch nicht kann oder ist es nur gerade bockig (auch Pferde haben "schlechte Tage")?
Es gibt unheimlich viele Zwangsmethoden beim Pferd, die man als Laie nicht als diese erkennt.
Z.B. ist die Dicke und Form des Gebisses ausschlaggebend für das Maß an Schmerz das du dem Pferd zufügen kannst (je dicker, desto sanfter). Soll aber nicht heißen, dass Gebisslos eine sanftere Methode ist -> siehe Guru-Warnung.
Wenn jemand z.B. Stoßzügel anlegen will, dann frag warum. Die Antwort wird schätzungsweise sein: "damit er/sie den Kopf nicht hochreißen kann". Meine Gegenfrage wäre dann: "Warum reißt das Pferd denn den Kopf hoch? Schmerzen? Angst? Warum verstucht es sich dem Reiter zu entziehen?" Selbiges gilt für Mouthcloser (sry, wie war der Dressurbegriff nochmal?), Sporenstärke, Gerteneinsatz....
Das Pferd gibt kein Schmerzlaut von sich und ich bin der Meinung, dass dies das größte Verhängniss des Pferdes ist.
LG