so wie du es beschreibst tippe ich auch eher auf eine angstaggression.
versuche doch folgendes:
sprich auf einer hundewiese andere HH an, ob sie gegen einen von dir gesponsorten kaffee helfen würden.
wenn du dann solch nette menschen (hoffentlich) gefunden hast, kann es an einer stelle wo ihr eher weniger auf hunde trefft los gehen. je nachdem wie groß/klein die distanz ist, die dein hund tollerriert (ich nehme jetzt mal die von dir genannten 20m) taucht dann dieser hund in besagter distanz auf. dein hund wird ihn wahrnehmen, aber die distanz ist ja noch groß genug, sodas er noch nicht mit bellen o.ä. beginnt. futterbestätigung für nicht bellen und zwar so lange, bis der andere hund wieder aus dem sichtfeld ist (vorher am besten die strecke absprechen). so kannst du dann die distanz nach und nach verringern. dein hund wird lernen, dass begegnungen mit artgenossen für ihn immer positiv sind.
selbstredend muss das mit vielen hunden geübt werden.
ganz klar ist, dass es im alltag zunächst schwer wird. du solltest dir dann für die erste zeit eine gassistrecke suchen auf der nur wenige (am besten garkeine) hund anzutreffen sind. tja, da das aber meist nicht möglich ist in dem dicht besiedelten deutschland, muss dafür auch ein notfallplan her.
wenn du die möglichkeit hast die oben verwendete distanz zu schaffen, einfach als schöne übung ansehen.
wenn es aber nicht möglich ist auch nur einen hauch von distanz hinein zu bringen, kannst du versuchen ihn mit der dauerbefütterung einfach am anderen vorbei zu lotsen. pöbelt er dann, einfach unkommentiert weiter gehen und bestätigen, sobald er wieder ruhig ist.
das wäre eine variante die mir geläufig ist. ob sie sinnvoll für euch (oder allgemein?) ist und tatsächlich so bei deinem hund funktioniert kann ich natürlich nicht sagen.
ich denke aber, dass sich die richtigen leinen-pöbler-profis noch dazu äußern werden. 
LG und halt die ohren steif