Och ja.
Ich geb zu, bei meinem Onkel hab ich aufgegeben: da bettelt der Hund bei Tisch, sitz hinter mir auf dem Stuhl beim Essen,... bekommt was vom Tisch...was solls.
Dort ist es einfach so, dass es keinen Ort gibt, wo ich den Hund während des Essens hinschicken kann (kleine, relativ enge Küche), wenn meine Eltern zu Besuch sind. Die 'Erwachsenen' (neinnein, ich bin und bleib Kind
) konnten auch nie den Hund ganz ignorieren. "Nein, ich darf dir nichts geben hat die Anna gesagt", "Schau mal Puck, dass darfst du nach dem Essen haben", "Guckt mal, wie der arme Hund guckt"*intensiv den Hund anguck*... ja, ne, das war mir dann irgendwann zu doof. Puck hatte keine Chance zu lernen, dass er sich irgendwo ein Plätzchen sucht und Ruhe gibt.
Also ist da nun rechtsfreie Zone. Dafür müssen eben alle damit Leben, dass Puck bettelt.
Daheim macht er das ebensowenig, wie bei meinen Großeltern - daheim hat er seinen Platz (oder mein Bett), wo er während dem Essen liegt. Bei meinen Großeltern geht er ins Wohnzimmer und kommt erst, wenn wir fertig sind in die Küche.
Und dann natürlich auch draußen, dass ich hauptsächlich mit Ausweichen und Bestärkung am Pöbeln arbeite und nur sehr wenig bis gar keine Strafe einsetze (und diese wird oft von außen nicht als Strafe erkannt, weil ich Puck dabei nicht anschrei oder böse anfass)... da hab ich mir das Diskutieren aber auch größtenteils abgewöhnt...
LG Anna