Als erstes, danke für eure Antworten.
In meiner Hektik heut morgen hätte ich einiges noch etwas genauer erklären können. Ich selber hatte zwar 15 Jahre lang einen Hund, aber mit ihm hatten wir zum Glück nie irgendwelche Probleme.
Wie gesagt sie ist jetzt die vierte Besitzerin und hat den Kleinen seid etwas über einem Monat. Seid fast derselben Zeit ist er aber auch bereits in Pflege bei den Eltern meiner Freundin.
Leider muss ich gestehen, dass ich das Pinkeln im Körbchen nicht mit seinem Angstverhalten verbunden habe. Wir haben ihn wie einen “normalen“ Hund behandelt und ihn ausgeschimpft, wenn er ins Körbchen oder in die Wohnung gemacht hat. Haben ihn aber auch gelobt wenn er draußen sein Geschäft verrichtet hat. Leslie bezieht sich von uns allen, am meisten auf den Vater meiner Freundin, bei ihm freut er sich wenn er nach Hause kommt und will immer mit ihm spielen.
Da fällt mir grade noch eine Frage ein, wenn er in seinem Körbchen liegt, wir aber mit ihm rauswollen, wie sollen wir das anstellen, wenn er auf Rufen nicht reagiert? Sollen wir dann abwarten bis er von selbst kommt?
Meist gehen wir zu seinem Körbchen, wenn er nicht kommt, knien uns daneben, da beginnt meist das Pullern. Dann legen wir ihm sein Geschirr an, als nächstes wird er hochgehoben und nach draußen getragen. Da er ja was am Rücken hat, darf er keine Treppen laufen und wir beziehungsweise die Eltern meiner Freundin wohnen im zweiten Stock.
Mit dem hinter her ziehen ist gemeint, wir wohnen direkt neben einem Park, wir müssen nur bei unserem Haus um die Ecke. Aber genau dieses kurze Stück ist, es bei dem er sich weigert zu laufen. Sobald wir 50 Meter vom Haus weg sind, läuft er los ohne sich anzustellen. An Straßen bekommt er Angst und leider auch bei fast jedem lauten Geräusch. Gibt es eine Möglichkeit ihn dazu zu kriegen das Stückchen selbst zu laufen?
Mit ein Problem an der Sache ist, das die eigentliche Besitzerin nicht auf uns hört, was das mit dem Tierarzt oder der Hundeschule, oder dem ständigen hin und her angeht. Eigentlich lässt sie sich gar nichts sagen und ist nur direkt eingeschnappt. Die Hundeschule die ich ihr empfohlen habe, bietet auch den Service der Hausbesuche an. Wäre es dann vielleicht eine gute Idee, den Hundetrainer zu holen, damit er sich den Hund ansehen kann, und ihr klarmacht, dass es so mit Leslie nicht weiter gehen kann?