Was das bezahlen angeht: Der Besitzer, wer sonst?
Selbst wenn ich meinen Hund nicht absichtlich versaut habe, liegt es doch in meiner Verantwortung und kann das nicht auf die Allgemeinheit abwälzen.
Wenn mein Hund krank ist, brülle ich ja auch nicht nach der Allgemeinheit.
Irgendwo schrieb hier wer, dass man beim Hund oft schnell nach der Spritze brüllen würde, beim Menschen nicht.
Würde ein fremder Hund eins meiner Kinder lebensgefährlich verletzen, wäre mein Impuls, den im Himmel sehen zu wollen und halte das für menschlich.
Genauso würde es mir beim Menschen gehen, der meint mein Kind schwer zu misshandeln/missbrauchen und/oder gar umzubringen. Moralisch korrekt ist das sicherlich nicht, aber den würde ich genauso im Himmel sehen wollen wie den Hund.
Bei meinem eigenen Hunden wüsste ich sicher, dass es keinen Grund gibt urplötzlich völlig auszurasten, auch wenn das sicher total eingebildet klingt, es sind und bleiben schließlich Tiere, schon klar.
Aber ein normaler und gesunder Hund flippt doch nicht tatsächlich plötzlich von jetzt auf gleich völlig aus und beisst ungehemmt mehrfach zu, ohne abzulassen.
Selbst unser Theo (der Hirntumorhund) ist nicht morgens aufgewacht und flippte aus, das war ein Prozess, der länger dauerte und dass er nicht "normal" ist, merkten wir sogar sehr schnell, dachten blöderweise anfangs nur, dass wir zu unfähig sind, deswegen eben direkt kompetente Hilfe.
Wobei ich es letztlich auch komisch finde, dass es offenbar okay ist, wenn Hund körperlich krank ist, es meckert in dem Fall keiner über die Spritze. Findet man nichts und Hund hat dennoch ein massives Aggressionsproblem, ist es wieder unfair und fies ihm die Spritze zu geben. Obwohl doch gerade psychische Schäden oftmals viel tiefer gehen und weitreichender sind, als die körperlichen. *grübel*
Ich nehme mich selbst übrigens nicht davon aus. 