ich entschuldige mich für die harten worte gegen den hundetrainer, ich hab mich mal wieder ziemlich aufgeregt, ich weiss....die patt-situation, die trillian erlebt hat ist zwar sicher nervig gewesen, musste aber trotzdem schmunzeln....aber so etwas kommt im hundeleben wohl höchstens 3mal vor...ich mag eben solche "autoritären" weisheiten nicht besonders....zumindest seit meine erste canario-hündin zu uns kam. vorher bin ich mit dem "chef-sein" immer gut gefahren eigentlich, aber man braucht eben den "richtigen" hund dafür. bei einem canario(und meine hündin ist stur wie ein fels)zieht die nummer halt nicht mit der autorität. meine hunde vorher waren sogar ausgebildet als fährten oder begleithunde-habe ich damals alles alleine gemacht bis zur prüfung. dann kam meine canario-hündin moz und ich merkte schnell, dass ich neu lernen muss, wenn das mit diesem hund klappen soll. also besorgte ich mir andere literatur und veränderte die methode. mit dem, was bei den hunden davor so gut gewirkt hat kam ich bei moz einfach nicht weiter, im gegenteil, ich glaube, sie amüsierte sich prächtig ob meiner vergeblichen bemühungen. der rüde ist ähnlich- ein dogo canario braucht ein tiefes vertrauen und erst dann akzeptiert er deine befehle, denn er entscheidet von natur aus eher selbst, was richtig und falsch ist. zeigt man ihm nun in einem langen und geduldigen prozess, dass "sein mensch" für ihn in der lage ist zu entscheiden, akzeptiert er das. das macht es aus, warum ich diese asse so liebe: sie sind sehr eigen und dickköpfig und man muss sie schon sein lassen, wie sie nun mal sind. ich nehme an, darum landen hunde wie mein rüde auch oft im tierheim oder schlimmer(habe ihn aus einer tötungsstation gerettet-zwei tage vor seiner "exekution".
entschuldigung wegen meiner harten worte noch mal....
Beiträge von Mozzinte
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ich weiss ja nicht, wo du diesen "hundeversteher" aufgetrieben hast aber der sollte vielleicht mal ein paar bücher lesen, die nach 1950 gedruckt wurden.
ich empfehle dir erst mal auch ein buch: "Hundepsychologie" von dorit feddersen-petersen. ich glaube, wenn du das gelesen hast bict du mit deinen zwei kleinen viel glücklicher, echt. dieser Trainer (dem ich gern mal persöhnlich ein paar takte sagen würde) ist irgendwo im letzten jahrhundert angesiedelt, was ethologische erkenntnisse angeht und sollte von dir ganz ganz dringend durch jemanden ersetzt werden, der begriffe wie "chef" und "autorität" dort benutzt, wo sie angemessen sind, nämlich unter menschen. es wäre für ein wolfsrudel extrem anstrengend, würden die sich um so einen mist groß gedanken machen und wegen der hohen energieverschwendung die das mit sich bringt in der natur eher kontroproduktiv.tatsächlich werdeb aufgaben verteilt, wie bei uns menschen auch: jeder nach seinen bedürfnissen und nach dem kriterium, wer was am besten kann.
bitte entschuldige die lange vorrede aber solche flachköppe von "hundetrainern" regen mich echt tierisch auf!
zu deinem problem:
ich habe das auch, nur dass meine hunde jeweil 55 bzw 60 kilo wiegen, weswegen die natürlich so einen terz nicht veranstalten dürfen, damit ich lebend aus der sache rauskomme
Also müssen beide sitz oder sogar platz machen, wenn sie sich solchermaßen echauffieren wegen eines anderen hundes. dazu ein "bleib!". das gibt mir dann die gelegenheit, einen hund wegzujagen, der unangeleint daherkommt. dieser befehl "bleib" ist essenziell wichtig, er muss absolut IMMER befolgt werden und da gibt es auch kein drumrumdrücken. wenn du deinen wauzis ein solches "superwort" beibringst wirst du mehr freude an den spatziergängen haben. und sogar dickköpfe wie meine canarios merken irgendwann, dass es bei diesem wort keine diskussion gibt. ignorieren ist für deine hunde die hölle und sie verstehen nicht, warum du sowas grausames mit ihnen tust, sie setzen das niemals in beziehung zu einem vorfall auf der strasse! es ist absolut "unhündisch!"(könnte deinem hundetrainer echt übers knie legen!)
wer zuerst durch die tür geht, ob du das futter hinstellst und sie erst auf befehl randürfen ist sowas von belanglos! es ist auch unlogisch: du bereitest das futter zu(auf dem küchentisch oder so) und du stellst es ja für sie hin-das macht dich automatisch zum "herren über die fressalien".das hundefutter ist der anteil, den du ihnen zugestehst, sie dürfen ja nicht dein essen essen, insofern ist das schon klar, wer der "Maitre de cuisine" ist. du bekommst am ehesten respekt von deinen hunden, wenn deine aktionen für sie nachvollziehbar sind, diese hundetrainer-verhaltensweisen verstehen sie einfach nicht. und begrüße deine hunde,wenn du heimkommst, es ist wichtig für sie, sie brauchen das, es ist ein zeichen der liebe und anerkennung ihres- würg- "Chefs" oder wie ich gern sage- ihrer mama. ein weiterer literaturtipp:
"Autorität-was das ist und was nicht"
ich entschuldige mich noch mal für den langen text
viel spaß mit den hunden und deinem neuen superwort
wirst sehen, es hilft!!