Beiträge von HHer Dackeline

    Wir hatten beim uns im Haus vor einigen Jahren einen ähnlichen Fall. Der Vormieter hatte die Wohnung ziemlich verkommen lassen, hatte psychische Probleme, war wohl Medikamentenabhängig und litt unter extremen Stimmungsschwankungen. Beschwerden der Nachbarn wg. täglicher ohrenbetäubender Musik waren an der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang hat er auch eine ältere Nachbarin, die sich ebenfalls beschwert hatte, massiv bedroht. Nachdem es unserem Vermieter nach fast sechs Monaten gelang, ihn aus der Wohnung zu klagen, zog ein junges Paar mit Hund (groß, schwarz, keine Ahnung welche Rasse) ein. Man hat den Hund nie draußen gesehen und binnen kürzester Zeit kamen die ersten Beschwerden, weil die beiden den Balkon als Hundeklo nutzten und die Hinterlassenschaften auch eine Weile liegen ließen, bevor sie sie entfernten. Wir konnten gar nicht so schnell gucken, wie fix die Beiden wieder ausziehen mussten (wohnten keine zwei Monate im Haus). Klar der Vermieter war ein "gebranntes Kind" durch den Vormieter und hat sofort Nägel mit Köpfen gemacht, um gar nicht erst eine Kündigungsfrist entstehen zu lassen.

    Auch wenn dieser Fall nicht zu 100% Eurer Situation entspricht, so kann ich Euren Vermieter dennoch verstehen. Ich würde auch nicht wollen, dass meine Mieter mein Eigentum derart "nutzen".

    Klar, kann man manchmal gar nicht so dumm denken, wie's kommt ... Deswegen würde ich RÜBE niemals "Kaukram" geben und sie dann unbeaufsichtigt lassen. Zumal ich ihr auch schon des Öfteren beherz in die Schnauze greifen musste, weil sie meinte ein Stück Pansen mehr oder weniger "am Stück" verschlingen zu müssen :roll: . Ist der Kram aber erstmal im Magen, wird er dort zersetzt - früher oder später (wohlgemerkt: wir reden hier nicht von Knochenstücken ...). Jedenfalls würde ich deswegen nicht auf Kauzeugs verzichten.

    @ amarillo
    Ich würde Dir raten, im Internet mal den Wirkstoff "Permithrin" zu googeln. Dann wirst Du 1. herausfinden, dass drei Tage natürlich viel zu kurz und ein absolutes "No Go" sind, und Dich 2. über Alternativen zu "Exspot" informieren.

    P. S.: Hoffe Dein Hund hat die Dröhnung einigermaßen verkraftet :mute: .

    @ Jenny1980

    Vielleicht bewegt Dich ja unsere Geschichte doch noch dazu, zur Kontrolle zum TA zu gehen ...

    RÜBE war kanpp sieben Monate alt und wir waren Samstag-Mittag bei meiner Mutter. Muttern und ich waren in der Küche am kochen. Mit einmal hören wir RÜBE ohrenbetäubend und schrill schreien. Diesen Schrei habe ich bis heute im Kopf (sie wird im April vier ...). Ich wollte sofort ins Wohnzimmer stürmen, da kam sie mir schon entgegen. Da ich natürlich keine Ahnung hatte was passiert war, habe ich sie einmal komplett abgetastet und ihr ins Maul geschaut - hätte ja sein können, dass sie was angeknabbert hat und ihr irgendetwas im Zahnfleisch steckt, oder so. War aber alles nicht der Fall. Allerdings war sie doch ziemlich zittrig und mir viel auf, dass die Haare an der Schwanzspitze ein klein wenig angesengt waren. Im Wohnzimmer war die Bescherung dann offensichtlich. Das Dackeltier, dass sich schon lange nicht mehr für irgendwelche Kabelage interessierte, hatte das "goldene" Kunststoff-Kabel der Stehlampe angenagt (wohl wegen der Farbe).

    RÜBE hat sich dann recht schnell wider berappelt und bereits auf der Nachmittags-Runde war sie wieder ganz die Alte und hat z. B. auch keinen Durchfall (vor Schreck) gehabt. Dennoch haben mir die angesengten Schwanzhaare keine Ruhe gelassen und wir sind am Montag zum TA. Und da wurde mir dann ganz anders. "Holla die Waldfee" wo der ihr überall hin und rein geguckt hat: In die Öhrchen, die Augen, das Maul, der Poschi wurde kontrolliert und der Bauchraum abgetastet. Denn der Stromschlag hätte verherende Schäden anrichten können. Und auch als sich raustellte, dass soweit alles OK war, wurde mir eindringlich geraten, sie die nächste Zeit genau zu beobachten wg. evtl. Spätfolgen, wie z. B. Herzrhythmusstörungen, etc.

    Du siehst Jenny1980, es kann alles gut gehen - muss aber nicht. In jedem Fall ist ein Stromschlag eine ernste Sache und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

    :hust: http://www.youtube.com/watch?v=5KT2BJzAwbU :hust:

    Zitat

    Aber ich denke und hoffe, es handelt sich um einen geringfügigen Befall.

    Andrea

    Ehrlich gesagt finde ich, dass es keinen qualitativen Unterschied zwischen "gringfügigem Flohbefall" und "Flohbefall" gibt :hust: . Und da Ihr ja Euch schon etwas länger damit herumschlagt, würde ich eher von "hartnäckigem Flohbefall" sprechen. In letzter Zeit höre ich auch immer öfter, dass die Spot Ons, die einem in der Apotheke verkauft werden wie z. B. Frontline, den Flöhen kaum noch was aus machen. Ich würde mir beim TA Advantage (nicht Advantix!) besorgen. Das behandelt gleichzeitig die Liegeplätze mit und hat bei uns vor 2,5 Jahren super funktioniert.

    Ich kenne mittlerweile zwei Hunde (witziger Weise beides PONs ...), deren Halter das HD-Röntgen abgelehnt haben. Beide wurden vom jeweiligen (verschiedene) Züchter darauf gedrängt. Die einen haben s abgelehnt, weil die Hündin recht anfälig ist und immer wieder Medis wg. Magen-Darm-Infekten bekommt. Beim anderen Paar ist es leider in der Tat so, dass die Vorgänger-Hündin aus der Narkose nicht mehr aufgewacht ist. Wobei das sicherlich an einer (unbekannten) Vorerkrankung gelegen hat und nicht an der Narkose selbst.

    Sollte also kein begründeter Verdacht auf HD vorliegen und Du "nur" dem Wunsch oder sogar Drängen des Züchters nachkommen wollen, würde ich es ablehnen.