Beiträge von rambazamba

    wir kommen gerade aus der Tierklinik zurück.

    Alles entwickelt sich prima. Der TA ist sehr zufrieden mit der Entwicklung und meinte, dass er sehr muskulös ist. Ich soll ihm jetzt nur noch Zeit geben und noch 10 bis 14 Tage schonen, d. h. spaziergehen aber z. B. nicht mit anderen Hunden spielen lassen.

    Ich bin dann sowieso einmal gespannt, wie er dann auf andere Hunde reagiert. Ob er nur noch alle anbellt? den Hund von der Schwiegermutter hat er am WE angebrummt, als er ihn zum spielen animieren wollte. Da hatte er noch keine Lust zu.

    ich habe bis jetzt den Eindruck, dass er keine Schmerzen mehr hat. er streckt sich auch wieder, nur auf den Rücken legen und wälzen macht er noch nicht wieder.

    Geschirr und Leine lässt er sich ohne Probleme anziehen, auch spaziergehen mag er. Zum Glück habe ich das Geschirr relativ weit eingestellt, so dass es nicht auf der Stelle auf dem Rücken anliegt, wo die Schwellung mit dem Bluterguss war. Er ist nur sehr schreckhaft geworden. Im Moment ist er viel in meiner Nähe.

    Wir haben gleich einen Kontrolltermin in der Tierklinik.

    Wenn wir in den Garten gehen, dann sieht er immer zum Zaun. Er wartet regelrecht auf den anderen Hund. Aber der ist diese Woche gar nicht da. Die Familie ist in Urlaub gefahren.

    ich brauche jetzt die Unterstützung eines Trainers, der mir hilft meinem Fox beizubringen, den anderen Hund einfach zu ignorieren, zu akzeptieren das er da ist. Man braucht (auch nicht als Mensch) nicht mit jedem gut Freund zu sein, aber man muss ihn akzeptieren.

    Das einzige Problem, was ist sonst noch mit ihm habe, dass er manchmal, wenn er an der Leine ist, andere Hunde anbellt, aber nicht alle. Ich habe nur noch nicht gelernt, die Signale zu erkennen.

    aber wer hat schon den perfekten Hund, der keine Schwächen hat. Wir Menschen haben ja auch unsere Schwächen.

    Edit: Zitate bitte nur mit Quellenangabe


    genauso war die Leine am Hals des Nachbarhunds angesetzt. Für mich ist das auch Quälerei so etwas anzusehen. Ich persönlich würde befürchten, dass mein Hund, wenn ich ihn so behandele, auch mal zubeißt, wenn er die Leine sieht. Ein Hund kann zur Bestie werde wenn man ihn zu heftig trainiert. Er ist ein Familienmitglied, der mit uns im Haus lebt.

    Wenn unserer nicht hört, wird geschimpft, er wird auf seinen Platz geschickt, bzw. in seine Hundetransportkiste. Dorthin läuft er z. B. auch von selber, wenn ich die Haustür aufmache und den Müll wegbringe. Oder er zieht sich dahin zurück, um eine Runde zu schlafen; obwohl er auf jeder Etage ein Hundekissen hat.

    die letzte Woche habe ich mit viel telefonieren und nachforschen verbracht. Ich habe in der Zwischenzeit viel über Hunde-Scharlatane gelesen und gehört. Bisher war ich wohl zu gutgläubig und habe gedacht, dass Leute, die Tiere mit Gewalt erziehen nur vereinzelt zu finden sind. Aber das so viele gibt, deren Philosophie das ist, hat mich schon erschreckt.

    Der Hund ist in der Zwischenzeit schon ruhiger und man kann ihn inzwischen wieder streicheln, ohne dass er jammert. Aber Lust auf spielen hat er noch nicht, weder mit mir noch mit dem Hund von meiner Schwiegermutter.

    Heute habe ich schon Tipps für ein paar Übungen mit dem Hund bekommen. Er liegt jetzt ganz ruhig neben mir auf der Coach, aber wenn es darum geht sich ein paar Leckerchen zu verdienen, macht er sofort mit. Für so etwas ist er immer zu haben.

    Morgen in der Tierklinik werde ich nach einem Physiotherapeuten fragen, der uns unterstützen soll, damit er körperlich nichts zurückbehält.

    Und mit einem anständigen Trainer werden wir anfangen zu trainieren, wenn er wieder fit ist. Ich hoffe, dass es wieder der "alte" wird.

    herzlichen dank für eure antworten,

    für mich ist das jetzt mein erster eigener hund, bin zwar mit hunden in der familie groß geworden, hatte aber früher nie etwas mit erziehung der tiere zu tun.

    ich habe leider erst nach dieser erfahrung den trainer kontaktiert, der meinen fox im ersten jahr miterzogen hat - oder mir geholfen hat, den hund zu verstehen wie er so ist. da habe ich gehört, dass dieser mensch, der meine hund so weh getan hat, hier bei uns in der gegend schon mehrern hunden traumatische erfahrungen verschafft hat. aber bisher konnte ihn noch keiner stoppen.

    die nachbarn wollen seine methoden, aber darüber diskutiere ich nicht mit denen, sonst würde es nur streit geben. und streit mit den direkten nachbarn versuche ich zu vermeiden. sie haben im haushalt auch noch ein kindergartenkind. Ich hätte angst, dass wenn ich ein hund mit mehr oder weniger vielen schmerzen zum gehorsam erziehe, irgendwann austickt und auf menschen losgeht. aber das ist einstellungssache. ich habe auch meine kinder nicht mit schlägen erzogen.

    kennt einer von euch den schweizer trainer sxxxxxxx? auf youtube sind ganz schön heftig filme, die die methoden zeigen. der trainer, der unseren fox so verletzt hat, ist ein großer anhänger der methoden dieses mannes.

    wir haben dem trainer eine woche zeit gelassen zu reagieren. mein "alter" trainer sagte auch, dass dieser mensch eine betriebshaftpflicht haben sollte und so den diskussionen mit einer übernahme der kosten aus dem weg gehen könnte. aber der typ will nicht (bisher zumindest).

    wir warten noch ein paar tage, dann werde ich den Vorgang beim Ordnungsamt und beim Veterinäramt anzeigen. Außerdem wir er noch einen Brief über meinen Rechtsanwalt bekommen. Das sind bisher unsere Überlegungen.

    alles auf sich beruhen lassen will ich nicht.

    ich bin immer schon auf die barrikaden gegangen, wenn jemand meinen kindern etwas getan hat oder tut. und bei tieren lasse ich mir das auch nicht gefallen!

    wir haben seit Ende letztem Jahr einen jungen Nachbarshund (Jagdhundmix Weimaraner mit Magyar Vizla). Anfang des Jahres haben wir einmal versucht unseren Foxi mit dem großen zusammenzulassen. Man wohnt ja nebeneinander, die Gärten grenzen aneinander und da sollen sich auch die Tiere miteinander verstehen. Unser Foxi sprang auf den"größeren" jungen Hund (macht er immer bei großen Hunden) um zu spielen. Die früheren Nachbarn hat einen Dobermann-Mix, unsere Hunde waren die allerbesten Freunde. Außerdem hat problemlos mit Bernhardinern und Berner Sennenhunden gespielt. Nur war ich jetzt ratlos. Beide Hunde bellen sich am Zaun wie ein paar Irre an, unserer hatte aus dem Zaun schon einige der Latten rausgerissen um den Kopf durchzustecken und dabei wurde er dann etwas in die Nase gebissen. Danach haben wir den Zaun angefangen zu verstärken...
    Da die Nachbarn mit dem Hund in der Hundeschule sind (es ist ein Trainer, der ohne Leckerchen erzieht) hat die Nachbarin - auch aus anderen Gründen - einen Einzeltermin mit dem Trainer verabredet. Wir wollten so auch ein kontrollierten Spaziergang mit einem "Fachmann" mit beiden Hunden machen.
    Der junge, große Hund wird im Moment mit einer Signal-Leine trainiert, so dass er ruhig bleiben musste, obwohl mein "Fox" ihn angebellt hat. Zwischendurch war meiner auch ruhig, aber er hat immer wieder angefangen, sobald sie sich wieder in die Augen sahen.
    Nachdem wir nach einiger Zeit am offenen Feld waren, hatte die Nachbarin wieder gefragt, wann wir die beiden denn loslassen. Der Trainer sagte jetzt und meine zu mir, dass er dazwischengeht (und nicht sanft) wenn es zu heftig wird. meine Antwort: ich gehe auch dazwischen - habe keine Angst davor.
    wie es auch kommenmusste, beide gingen aufeinander los, er warf ein Gummistück auf Foxi (ich hoffe, dass er nicht bewusst auf meinen geworfen hat), so dass Foxi aufjaulte, der große davon rannte und meiner hinterher wollte - aber ich habe ihn direkt eingefangen.
    danach waren wieder beide an der Leine und wir gingen weiter. Meiner hat in der Situation natürlich wieder weitergebellt, da nutzte auch nicht zurechtweisen oder ziehen an der Leine. Der Trainer fragte, ob er die Leine einmal haben könnte und sagte "es kann etwas heftig werden". Und darauf hat er meinen Hund mit Leine am Geschirr kräftig in die Luft gerissen. Danach war der Fox ruhig - ich denke mal ihm ist die Luft weggeblieben und war geschockt, denn so etwas kennt er nicht. Der restliche Weg bis zu Hause war dann relativ ruhig.
    Am nachmittag fing es dann damit an, dass er auf der Treppe im Haus stehen blieb und nicht wirklich wusste, ob er weitergehen sollte. Am frühen Abend war es dann soweit, dass er anfing "Schreie" auszustoßen, ohne dass er sich bewegte oder man ihn berührte. Das Geschirr ließ er sich anziehen ohne Gejammer und wir konnten den üblichen Abendspaziergang machen. Gefressen hat er auch ohne Probleme. Am Abend und in der Nacht hat er mehrmals diese Schreie ausgestoßen, so dass ich dann nach Rücksprache mit ein paar Leuten in die Tierklinik gefahren war. Diagnose: Im Rückenbereich Anschwellung (Bluterguß, etwas an den Muskeln?) Medikamente bekommen, es wurde dann in den nächsten Tagen ein wenig besser. Nach 4 Tagen (keine Medikamente mehr) wurde es aber so schlimm, dass er beim spaziergehen (langsam - um ihn zu schonen) stehen blieb und richtig lang geschrien hat. Danach bin ich auf dem schnellsten Weg nach Haus und habe wieder mit Tierarzt und Klinik telefoniert. Dann in die Tierklinik, nach Röntgen Verdacht auf ein Bandscheiben-Problem oder eingeklemmten Nerv. Für ein MRT hätte der Hunde nüchtern sein müssen. Nachdem wir jetzt 2 Tage Kortison-Tabletten geben, schreit er nicht mehr so oft, ist aber immer noch anders als sonst. Ich hoffe, dass wir jetzt über den Berg sind, haben aber am Montag noch einen Kontrolltermin in der Klinik.

    inzwischen habe ich mit anderen Hundebesitzern, einer Tierärztin und 2 verschiedenen Trainer gesprochen und alle sagten, dass wenn die Stimmung zwischen den Tieren so aufgeladen ist, sie niemals beim ersten gemeinsamen Spaziergang hätten losgelassen werden dürfen.

    Wir haben den Trainer angerufen und ihm gesagt, dass er die Verantwortung dafür zu übernehmen hat und die Kosten für die Behandlung übernehmen muss. Er lehnt jede Verantwortung ab.

    Wir wollen das aber nicht auf sich beruhen lassen, denn wir haben jetzt schon von anderen Leuten gehört, deren Hunde nach seiner "Behandlung" traumatisiert sind, verletzt waren und Angst vor allen fremden Leuten haben.

    Wir überlegen wie wir es richtig machen. Ordnungsamt, Veterinäramt, Brief vom Anwalt?

    Wer hat schon mal was ähnliches erlebt?

    ich würde mich ehrlich freuen, wenn ihr mir eure Meinung mitteilt.

    Im übrigen erziehen wir den Hund mit Konsequenz, guten Worten und Belobigungen und Leckerchen

    im Moment weicht er mir nicht großartig von der Seite
    :???: