Beiträge von DSH Bauer

    16 Wochen = 4 Monate. Dein Hund ist im oder kurz vor dem Zahnwechsel. Da hat er andere Probleme als Ohrenreinigung ;) .

    Nicht drum kümmern, ihm zeigen, dass Du ihn lieb hast, aber auch, dass er nicht Herrscher aller Reußen ist.

    Dann hole doch ein Dutzend Papiertüten und mache unter Ahh und Ohh und Toll eine Knallparty mit ihr. Und nach jedem Bumm gibt es Leckerchen und Streicheleinheiten.

    Eine Jägermethode funktioniert so, dass die Futterschüssel hingestellt und wenn Hundi gerade frisst ein Schuss aus der Büchse abgegeben wird. Das so lange, bis der Hund sich durch den Schuss nicht mehr stören lässt. Na ja, nicht gerade gewaltfreies Stricken, aber es hilft ;) .

    Gut, wenn ich dann für "Wuffi Normalhund" von 350 g zur Bedarfsdeckung ausgehe, dann müssten für 1 Std. Trab ca. 700 g und für 2 Std. Trab so bei 1.100 g gefüttert werden?

    Was mir ein echtes Rätsel ist: Seit einer Ewigkeit gibt es die cal bzw. kcal schon nicht mehr, sondern die Joule bzw. MJ. Nur die Hundefutterhersteller geben, wenn überhaupt, kcal an. Idiotisch! Insbesondere wenn man nur Bedarfsnormen in MJ hat. *kopfschüttel*

    Ist bei meinen mehr eine altersfrage gewesen. In der Rüpelphase, so mit 7 - 8 Monaten (wenn ich mich richtig erinnere) sind sie schon mal auf das Sofa, insbesondere um sich ein Stofftier von der Rückenlehne zu holen. Das wurde aber immer sofort verboten, so dass das Spiel nach 5 - 6 Malen keinen Reiz mehr hatte.

    Weiß ich nicht. Ich kann mich jedenfalls nicht beschweren. ;) Gut, wenn in der 2. Stufe das Blut weggelassen werden soll, dann muss eben in den Futtersack gegriffen werden. Oder es wird etwas anderes genommen, etwa Brühe. Und am Ende der Fährte (so kenne ich das) ist dann eine Schüssel mit Futter versteckt.

    Zu Blut bzw. Brühe: In eine Flasche füllen, Deckel mit Loch drauf und rauströpfeln lassen. Zu Beginn die Tropfen in kurzen Abständen, später in weiteren Abständen.

    Wenn das Verhältnis zwischen Deinem Hund und Dir stimmt, dann trete doch einfach auf dem Rasen etwas auf der Stelle (so, dass Dein Freund die Stelle auch finden kann) und gehe dann in ein Versteck (irgendwo so in 30 Minuten Entfernung). Dein Freund führt nach 30 Minuten den Hund auf Deine Abgangstelle und sagt "such ...". Anders habe ich auch nicht angefangen und es funktionierte bestens.

    Wenn Du gefunden worden bist, folgt eben noch der Rückweg (am besten in der Runde, also ein anderer Weg als hin) zu Dritt und Du hast Gassi und Arbeit für den Hund miteinander verbunden. Futter zur Motivation kannst Du Dir bei dieser Vorgehensweise sparen, denn die wird Dein Hund mitbringen, wenn er Dich suchen darf.

    Den Anfang habe ich mir unserem Rüden so mit 4 Monaten gemacht. Habe ihn bei meiner Frau liegen lassen und mich mit ein paar Haken in 30 m Entfernung versteckt. Er lag so, dass er mich nicht sehen konnte und auch keine Witterung aufnehmen konnte. Meine Frau lenkte ihn zudem ab. Dann sagte sie, dass er mich suchen soll. Dies machte er auf Anhieb hervorragend.

    Später habe ich Fährten mit Rinderblut gelegt, denen er folgen musste. Dies ist eine gängige Methode in der Jagdhundeausbildung. Damit es der HF leichter hat, kann man auf dem Weg (d.h. in Augenhöhe des Menschen an Bäumen etc.) Bändchen anbringen. Wer weiß schon nach ein paar Stunden oder am nächsten Morgen, wo er genau die Schweißspur gelegt hatte?