Beiträge von Melli B

    Hallo,


    danke fuer die Lorbeeren :wink:
    Oscar hat sich prima eingelebt und versteht sich auch gut mit Jess (wenn sie auch nicht zusammen liegen/ kuscheln, dafuer ist Jess ihm wohl zu hibbelig). Er ist vollkommen verfressen und darueber auch noch ganz gut zu trainieren, jedenfalls kann er schon "Sitz" und "Platz" auf Zuruf und "Komm" auf Sichtzeichen, da er ja etwas schwerhoerig ist.


    Das Einzige, woran ich mich gewoehnen muss, ist sein Sabbern: sobald jemand kaut, sitzt er da und sabbert, sabbert, sabbert... aber das hat wohl nix mit seinem Alter zu tun :)


    [quote="Evemary_Pablo"]Was wäre denn aus ihm geworden, wenn ihr ihn nicht genommen hättet. quote]


    Nun, fast alle Nachbarn und Freunde der Vorbesitzerin haben ihr geraten, ihn einschlaefern zu lassen! :dagegen:
    Er hat zwar Arthrose, aber es ist wirklich im Rahmen und die Medikamentendosis ist die niedrigste, die der TA geben kann.


    Wakan hatte ja seinerzeit gesagt, dass Hunde Egoisten sind, die ihrem alten Heim keine Traene nachweinen und genauso ist es mit Oscar: Wir haben gestern seine "alte Mama" getroffen, er hat sich zwar gefreut, sie zu sehen, aber ist fein mit mir weiter mitgegangen (ich hatte naemlich Hundekeks in der Tasche). Und er ist auch nicht auf sie zugerannt vor Begeisterung.
    Also wegen angenommenen Trennungsschmerz ein Tier einschlaefern zu lassen, ist Bloedsinn.


    Ja, und wenn er nicht eingeschlaefert worden waere, dann waere er ins Tierheim gekommen, da hatte seine Besitzerin schon einen Termin vereinbart. Das hiesige Tierheim ist nicht schlecht, sie tun wirklich alles Machbare; so z.B. ein "Daemmerungsprogramm": wenn man alte Hunde aufnimmt, bekommt man den TA bezahlt. Das sind m.E. tolle Ideen, aber Zwinger ist Zwinger und Oscar haette das bestimmt nicht gefallen (er ist sehr verschmust und geniesst es ganz offensichtlich, Teil einer Gruppe zu sein.


    Ich wuerde - besonders als Hundeanfaenger - immer wieder Secondhand- oder wie in diesem Falle Fifthhand-Hunde aufnehmen. Allerdings ist natuerlich klar, dass unser Opi nicht 15 Jahre mit uns verbringen wird. Aber er macht den Eindruck, als ob er dies zumindest anstrebt :wink:


    Viele Gruesse
    Oscar, Jess & Melli

    Na, ich finde doch, dass das jeder so machen sollte, wie es genehm ist, ohne in eine Schublade gesteckt zu werden! :dagegen:


    Sicherlich ist nicht jeder Bettmensch freiwillig zu seinem Betthund gekommen, sondern es hat sich eben so ergeben; in meinem Fall hat die Huendin vor Panik nicht ein noch aus gewusst, wenn wir sie vor der Tuer gelassen haben. Jaaaaa, hoer ich da einige sagen, sowas muss man trainieren. Kann sein, aber das Tier hat m.E. genug erlebt, da muss es nicht noch durch ein Nachts-bist-du-allein-und-Rudel-ist-das-wurscht-Training. Und da hat doch jeder seine eigenen Beweggruende.


    Ist doch ein interessanter und lustiger Thread, gelle, muessen wir doch nicht wieder moralaposteln, schadet den Hunden ja nicht :blume:

    Jess hat sich mit der Zeit von der Veranda (dachte ich mir am Anfang so praktisch *hust*) ueber den Treppenabsatz zum Schlafzimmer vorgearbeitet und verbringt im Schnitt ab 3 Uhr morgens die Nacht im Bett am Fussende. Morgens wird dann gekuschelt.


    Oscar schlaeft vor dem Bett und weckt mich puenktlich um 7 Uhr mit feuchtkaltem Nasenkuss.


    Haette man mir das vor einem halben Jahr erzaehlt, haett's mich geschuettelt :lol:

    Hmmmfff. Habt Ihr die Moeglichkeit, die Hunde mal Gassi zu fuehren, wenigstens 10 Minuten oder so? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Hunde im Tierheim durch den Laerm und Stress doch anders verhalten als alleine.


    Unser Hund hat dauernd gebellt. Pausenlos und auf hoechster Frequenz. Da hat 3 Naechte angehalten und dann war Schluss, nun bellt sie eigentlich nur, wenn's "Sinn macht" (also jemand im Garten oder an der Tuer ist). Ich glaube, das war der Stress im Heim.


    Aber ich gebe den Vorschreibern absolut Recht: es sollte "Klick" machen: bei mir war's der Moment, als Jess sich Kartoffelchips vom Schreibtisch der Tierheimchefin geklaut hat. Ich fand, das hat Charakter :lol:


    Viel Erfolg bei der Suche.

    Vielen Dank fuer Eure Hinweise!
    Beyron, die Seite ist ja super! Da werden wir bestimmt was finden.


    Lumbagotee, da hat's Dielemann aber richtig gut. Jess kaeme es nicht in den Sinn, auf den Ball zu verzichten... dafuer laesst sie ihm Vortritt beim Schlafplatz: da hat Opa Oscar freie Auswahl. :)


    Viele Gruesse
    Melli

    :lol: jo, wenn er mich hoert!
    Nein im Ernst: danke fuer den Tipp, das kann man auch mit ihm spielen, macht er sehr gern. Nur leider lassen die Ebenen hier ein Verstecken selten zu, ausser wenn man natuerlich in Volldeckung in den Dreck springt.


    Laufen kann er uebrigens verhaeltnismaessig gut, wenn auch nicht schnell und vor allem ohne abrupte Richtungs- oder Tempowechsel.


    Na, vielleicht ist Opa ganz happy einfach mit langen Spaziergaengen. Zu Hause spielt er hingebungsvoll mit Kong und Gummihuhn (jetzt ohne Po und einbeinig).

    Hallo Ihr Lieben,


    seit ueber einer Woche ist Oscar ja nun bei uns und hat sich schon prima eingelebt.
    Nun bin ich auf der Suche nach passenden Spielen fuer unsere Spaziergaenge, was ich aber nicht so einfach finde; vielleicht habt Ihr Ideen?


    Zu den Hunden:
    Jess liebt Ballspiele, aber ist sehr ballverrueckt und ist nicht davon zu ueberzeugen, den Ball wieder her zu geben ("Tauschen" klappt leider noch nicht, wir arbeiten daran...). Nachdem ich hier im Forum von "Balljunkies" gelesen habe und ich sie fuer einen halte, wurden Ballspiele etwas reduziert. Sie mag ausserdem sehr gern Suchspiele, fuer sie verstecke ich also immer etwas; sie ist mittlerweile auch sehr gut im Finden.


    Oscar hat Arthrose. Wenn wir "normal" laufen, merkt man davon kaum was, erst wenn er z.B. nach einem Ball springt und kurze Spruenge macht, wird's schlimmer, daher auch fuer ihn: kaum Ball. Auch Tauziehen scheidet leider aus, das geht zu sehr auf seine Hinterlaeufe.
    Er schnueffelt viel, scheint aber nicht so gut riechen zu koennen. Jedenfalls findet er nie etwas, auch wenn's direkt vor ihm liegt.
    Er ist aber der Verspieltere von beiden (gestern wurde mit Leidenschaft das Gummihuhn erlegt).


    Oscar fordert Jess manchmal zum Spielen auf, davon haelt sie aber immer noch nicht allzu viel. Ausserdem ist sie wesentlich schneller als er (womit sie natuerlich auch beim Ballwerfen meistens "gewinnt"). Ach ja, ein bisschen schwerhoerig ist er auch...


    Mit beiden uebe ich Grundkommandos und beschaeftige sie darueber.


    Die Gegend hier, wo ich taeglich laufen kann, hat recht wenig Baeume, also keine Holzstapel zum Balancieren... so sieht's hier aus:



    Hat jemand Ideen, was man sonst noch machen koennte, wo auch Oscar seinen Spieltrieb ausleben kann? :runningdog:


    Freu mich auf Eure Tipps
    Viele Gruesse
    Melli

    Ich stehe dem etwas zweischneidig gegenueber: natuerlich hat D eine Reglementierungswut, die man woanders wohl schwer findet, insbesondere natuerlich in Bezug auf Hunde. Und das "typisch deutsche Gemeckere" war auch einer der (recht zahlreichen) Gruende, warum ich D verlassen habe.


    Persoenlich kann ich nur fuer England sprechen, welches fuer mich einige Vorteile gebracht hat: niedrige Arbeitslosigkeit, es ist recht einfach, einen Job zu finden, es ist voellig unkompliziert (und preiswert) sich selbststaendig zu machen etc.
    Aber gerade in Bezug auf Haustiere bin ich hier doch etwas enttaeuscht worden. Die sprichwoertliche Haustierliebe geht hier sehr haeufig zu Lasten des Tieres, das voellig artentfremded als Schosshund sein Dasein fristet (mengenmaessig Border Collies in kleinen Haeuschen mit 2x Gassi am Tag...). West Yorkshire, wo ich wohne, hat die hoechste Rate an Tierquaelerei und laut RSPCA (Tierschutzbund) hat dies im letzten Jahr noch um 70% :!: zugenommen.


    Mittlerweile faengt man auch hier an, mit Gesetzen um sich zu schmeissen. Z. Zt. darueber nachgedacht, Auslaufflaechen und Freiflaechen nur fuer angeleinte Hunde zugaenglich zu machen. Nur eine bestimte Anzahl von Hunden pro Halter wird beim Auslauf zugelassen werden. Da piepts doch, oder? :runterdrueck:


    Seit ich hier lebe, bin ich dem RSPCA und noch anderen "Charities" beigetreten und habe gelernt, wie man (zeitweise erfreulich erfolgreich) Campagnen durchzieht. Dies, denke ich, koennte in D die Lage evtl. auch verbessern: Tun statt Meckern, massenhaft Briefe and Verantwortliche schreiben etc. Das gefaellt mir hier viel besser als in D.


    Urspruenglich komme ich aus Hamburg. Sehr schoene Stadt an sich, aber mit Hund wirklich nicht einfach. Das dortige Tierheim Suederstrasse ist ein recht realistisches Spiegelbild der offiziellen Einstellung gegenueber Hunden (und natuerlich anderen Tieren).


    Viele Gruesse :winken:
    Melli

    Wakan: z.B. das mit den Stresssituationen im Tierheim und natuerlich auch mit dem Revierverhalten. Meine Huendin war eher aengstlich aber nicht total verschreckt, daher nehme ich an, dass sie ihre Unsicherheit ueberspielt hat. Im TH hatten sie mir gesagt, dass sie halt oft pieselt, nicht aber, warum sie das tut.


    Sie hatte so viele andere Probleme, dass mir da erst jetzt ein Licht aufging (beim Nachdenken...) :licht: