...und das natürlich draußen, NICHT in der Küche! LOL
Beiträge von terriers4me
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Ich viertel die gefrorenen Pfundpäckchen per Spaltaxt.
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Doch, den einen (abgesehen davon, Gefräßigen den Magen zu füllen): Mein Hund kriegt die Analdrüsen besser leer, wenn die Haufen schön elefantös sind - und da sind rohe Karotten schon sehr hilfreich.
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Zwei unserer Hunde sind beim Abdecker gelandet: einer nach einem Unfall, nach dem der Hund schon "entsorgt" war, als wir erfuhren, was passiert war. Einer, weil ich ihn der Klinik zur Sektion und zu Tests überlassen habe, um rauszukriegen, womit er vergiftet worden war - schien mir in dem Moment am wichtigsten und hat tatsächlich einem anderen Hund das Leben gerettet. Die anderen beiden liegen im Garten.
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Wir wollen jetzt nicht zu sehr ins OT geraten aber: das mit den "Aggressionen bei vielen Hunden" ist meiner Meinung nach Quatsch, oder vielmehr: eine gern genommene Ausrede.
Ich hab meinen mir zu risikofreudigen Zweikilowelpen in unserer großen Hundegesellschaft die ersten Wochen regelmäßig hochgenommen, wenn die Situation unübersichtlich wurde. Die anderen Hunde haben dann mit heftiger Neugier reagiert, die man bestens handeln kann, indem man sich mit dem Zwerg dann eben soweit bückt, daß man sich noch beschnüffeln & bewedeln, aber eben nicht mehr betatzen kann, teilweise auch mit aufdringlicher Neugier, die dann auch mal eine milde Erinnerung an gute Manieren notwendig machte - aber mit Aggression war da bei vielen verschiedenen Hunden absolut nix.
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"Das es egal ist, ob die Dame ihren Hund hoch hebt oder nicht, sehe ich anders.
In Anwesenheit anderer Hunde hebt man einen Hund nicht hoch. Das ist Fakt."Das ist nicht "Fakt", das ist deine persönliche Einschätzung, nichts weiter. Bist du schon mal auf die Idee gekommen, daß hinter so einem Entschluß auch massive gesundheitliche Probleme stecken können? Daß man einem kleinen Welpen mit noch nicht verknöcherter Hüfte auch einen nett gemeinten Tritt ins Kreuz ersparen muß? Oder daß der Dackel hier, bei Dackeln ja nicht völlig abwegig - ein Rückenproblem haben könnte und deswegen weder Beißereien noch auch nur Umgekipptwerden oder von oben tatzende Pfoten vertragen kann?
Sowas siehst du von weitem nicht, es geht dich auch absolut nix an, denn es ist nun mal ausschließlich Sache des betreffenden Halters, ob er seinen Hund unter dem Rasen kriechen läßt oder auf der Hutkrempe trägt, solange er niemanden belästigt oder gefährdet. Irgendwelche wie auch immer geartete Mitschuld an solchen Attacken gibt ihm das noch lange nicht.
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Ich hatte als Studentin ein total knappes Budget, wäre aber neverever auf die Idee gekommen, meinen Hund abzugeben. Weshalb auch? Es ist ein HUND, und der ist auch ohne Statussymbole zufrieden.
Was das Futter anging, bin ich eben kreativ geworden und hab uns beiden z.B. Reste vom Wochenmarkt geholt und mit Reis gekocht. Sowas reicht ewig, und da kam der Anteil eines 14-Kilo-Hundes sogar günstiger als Frolic. Für riesige TA-Rechnungen hätte ich notfalls meine Eltern anpumpen können, die gab's aber zum Glück nicht.
Luxus, der über Halsband/Leine und Körbchen mit alter Wolldecke rausging, hatte meine Hündin nicht und hat ihn garantiert auch nie vermißt, weil sie den ganzenTag alles mitmachen durfte. Und ein bißchen Extra-Geld hat sie mir indirekt sogar auch noch eingebracht, weil wir auf Spaziergängen später öfter mal andere Hunde mitnahmen ,deren Halter sich erkenntlich zeigten.
Insofern: Wenn der Hund nicht schwerkrank wäre und extrem teure Medikamente brauchte, wäre selbst echte Armut für mich absolut kein Grund, sich zu trennen.
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Gemüse geb ich gedünstet/püriert, wenn der Hund es möglichst gut verwerten soll, roh püriert, wenn ich's vorwiegend als Ballast einsetzen will. Obst, Blätter & Kräuter fast immer roh, Ausnahme wären sowas wie Kohlrabiblätter, also dickes, "kohliges" Zeug.
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muemmel,
ich bin stolze 55, daher hab ich sogar noch einen Fotoschnipsel aus den Sechzigern: den ersten Terrier in meinem Leben. Auch wenn ich den bloß in den Ferien sah, weil er leider nicht uns, sondern Verwandten gehörte, war der schon sehrprägend: So ein Dorf-Foxterrierrüde, der heute wohl als Jack Russell laufen würde, vom Typ "geniales Ungeheuer".
Der Kerl war wirklich größenwahnsinnig und waghalsig bis zum Geht-Nicht-Mehr, aber sein Herz war mindestens so groß wie die Zähne. Wir Kinder haben ihn heiß geliebt (schon, weil er sich notfalls quer vor uns stellte und Erwachsene sehr giftig anknurrte, wenn sie uns auch nur schräg anguckten), und irgendwie war dieser spezielle Typ von Wahnsinnsköter für mich offenbar lebensprägend - ich find diese Spinner auch all die Jahre später immer noch unwiderstehlich:
Externer Inhalt img5.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Terrier neigen übrigens generell, sogar wenn gut sozialisiert, zu Problemen mit Gleichgeschlechtlichen - google mal unter Terrier und "same sex aggression", und du wirst gut fündig werden. Stammt natürlich vom jagdlichen Einsatz: um auf Füchse (im Grunde ja Artgenossen, nicht etwa Beute wie ein Hase oder eine Ratte!) zu gehen, brauchst du schon ein erhöhtes Maß an Bereitschaft, aggressiv auf Artgenossen zu reagieren.
Bei kleinen Terriern wie den Russells ist diese innerartliche Giftigkeit nochmal gut verstärkt, heftiger als z.B. beim großen Airedale, denn die Zwerge müssen es ja auch noch mit einem gleich großen Artgenossen aufnehmen, und einem sehr gefährlichen dazu - da brauchst du schon entsprechende Motivation. Wenn auf diese Grundlage noch das ganz normale "ich kann fremde Kerle nicht ausstehen!" eines erwachsenen Rüden rechnest, kann da schon einiges zusammenkommen.
Sollte sich aber trotzdem in Maßen halten: ein Russel zum Beispiel arbeitete ursprünglich einer Meute großer Foxhounds zu, und wer die übermäßig anstänkerte, lebt enicht lange. Aber ein gewisser Knacks im Sozialverhalten ist solchen Typen tatsächlich angezüchtet, den sollte man als Halter also möglichst von vornherein in den Griff zu kriegen versuchen.
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Das erste, wirklich das aller- allererste wäre für mich, den Garten oder zumindet ein Stück davon sicher - sicher! - einzuzäumen. Wenn dein Hund erstmal durch ein paar blöde Zufälle raushat, wieviel Spaß selbständiges Erkunden (um nicht gleich Jagen zu sagen!) macht, könnte es nämlich deutlich schwerer haben, ihn danach noch hinter einem Zaun zu halten.
Wenn er sein neues Revier gleich mit fixen Grenzen vorfindet, wird er die leichter als gegeben akzeptieren.