Das soll jetzt kein Angriff auf die TS, sein ,aber: diese schmalzige Seesterngeschichte hat theoretisch mit Hunde-Retten ungefähr so viel zu tun wie Äpfel mit Handgranten, nämlich gar nix. Daß sie praktisch offenbar wirklich als Handlungsmuster gilt, zeigt eine gewisse Sparte des "Hauptsache nach D geworfen"-Tier"schutzes" ja leider nur zu deutlich.
Schmeißt du einen Seestern ins Wasser, ist die glorreiche Rettungstat ja auch schon abgeschlossen, du kannst weiterspazieren und dich gut fühlen: der Stern versorgt sich von da an wieder selbst. (Daß er das auf Kosten anderer Meeresfauna tut, sprich: daß Seesterne Räuber sind, die ganze Biotope verwüsten können ,ist nur ein ironischer Tierschutz-Kontrapunkt am Rande.)
Für einen in ein völlig fremdes Umfeld geschmissenen Hund müßtest du, wenn du ihn eben wirklich retten willst, anschließend etwa ein Jahrzehnt die volle Verantwortung übernehmen, no matter what - und da sehe ich dann doch einen entscheidenden Unterschied.