Beiträge von terriers4me

    Abgesehen davon, daß mein ansonsten sehr rassetypischer LZ-Airedale ein sanfter Engel ohne auch nur die Spur von terriertypischem Eigensinn war, müßte ich da auch ziemlich passen - ich hatte und kenne bis jetzt fast nur rassetypische Rassehunde.

    Als Ausnahme fällt mir aktuell höchstens ein Russell ein, der so gut wie nicht jagt - der ist allerdings ein Mix, auch wenn man ihm das äußerlich nicht ansieht.

    Hat mein Airedale auch so gehalten - einen saubereren Hund hatte ich nie wieder.

    Aber ein Gegenargument hätt ich jetzt auch: Die Köter sind LEBENSGEFÄHRLICH. Mir hat vorhin ein Tutnix in voller Fahrt das linke Knie gerammt und so lädiert, wie das bisher noch nichtmal ein Pferd geschafft hat, von Hunden ganz zu schweigen.

    Frauchen fand's total normal:"Das ist eben immer so, wenn man einen Hund hat!" - das sollten sich deine Freunde vielleicht mal gut merken....

    (Daß das für mich das erste Mal in über 30 Jahren war, brauchst du ihnen ja nicht mitzuerzählen!)

    Ich finde den geschilderten TA erfreulich selbstlos auf Tierschutz bedacht - würde er vorrangig an seinen Geldbeutel denken und die Hunde wären ihm egal, würde er garantiert nicht zur Abgabe eines zukünftigen Dauerpatienten mit ausgesprochen guter Gewinnaussicht raten....

    Genau in dem Moment, in dem unsere alte Hündin starb, hat ihr Sohn ein Wolfsgeheul angestimmt, wie ich es nie von einem Hund gehört habe - das ging wirklich durch und durch.

    Er hat die tote Hündin dann noch einmal kurz beschnüffelt - und dann ist er, fast vom Fleck weg, aufgelebt wie nie zuvor. Er fing sogar, als immerhin Neunjähriger, plötzlich an, vergnügt zu spielen, kasperte auf Spaziergängen wie nie, war lebhaft und aufgeschlossen und zeigte auf jede nur erdenkliche Weise, wie froh er war, endlich Einzelhund zu sein.

    Bei uns war's also: starke Reaktion im Moment des Todes - und dann war alles "abgehakt".

    Beides, komischerweise - war ich mit Großen wie dem hier unterwegs, fand ich die immer ganz schnell klein, knuffig & kuschelig.

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    ...und wenn ich heute die Zwergin mit anderen Hunden sehe, wunder ich mich immer, wie mini die wirklich ist - im Alltag kommt sie mir nicht so vor. Seltsam, wie sich die persönliche Perspektive verschiebt.

    In einer Tannenschonung mit diesen fast bodenebenen Quirlen kann er sich wohl schnell so verwickeln, daß er da schlicht nicht mehr drankommt - und Nylon ist vermutlich auch sehr widerstandsfähig?

    Und es scheint ja tatsächlich so zu sein, daß viele Hunde gar nicht auf so eine Idee kämen - sonst wäre die Aussetz-Methode mit Anbinden ja unmöglich?

    Der Unterschied liegt zwar meist eher zwischen Indivuduum und Individuum, aber bei den Kleinen hab ich mich vorsichtshalber für Hündinnen entschieden. Ein körperlich kleiner, aber rassetypisch dreister Rüde lebt mir in unserer großen und sehr gemischten Hundegesellschaft hier einfach zu gefährlich - die Hündinnen schlüpfen da doch eher diplomatisch durch.