Wer das mit den 16 Wochen wirklich hundegerecht machen möchte, sollte dabei auch mal an die Hündin denken und müßte dann eigentlich unbedingt einen "Vaterrüden" parat haben: Normalerweise zieht sich eine Hündin so um die siebte, achte Woche ziemlich komplett aus der Erziehung raus, nimmt eine deutliche Auszeit von den kleinen Nervensägen, und stattdessen übernimmt der Vater.
Das war in der kompletten Haushunde-Familie, die ich begleiten durfte, auch sehr schön zu sehen: Da lag die Hündin so ab der siebten Woche ganz entspannt abseits im Gras und erholte sich, während der Rüde das Kleinzeug hingebungsvoll bekasperte und disziplinierte.
Insofern hat nicht nur die Hündin erstmal genug, ein Welpe von um die acht Wochen ist meist durchaus bereit dafür, seine "Hauptbezugsperson" zu wechseln - und wer sagt, denn, daß Hundekontakte nach dem Umzug abbrechen müssen?
Hier wär nochmal mein Achteinhalbwochenwelpe, der am ersten Tag seinen zum Vorstellungsbesuch vorbeikommenden neuen Erzieher nach allen Regeln der Hunde-Etikette höflich begrüßt - und der Rüde hat dann auch einen richtig tollen Job gemacht: