Hier ebenfalls: acht Welpen, nie Box. Wozu auch?
Beiträge von terriers4me
-
-
Have fun - sollte in diesem Mix wirklich ein Patterdale drin sein, wird sich da jedenfalls keiner über einen Mangel an Jagdtrieb und "Raubzeug(sprich:Katzen-)schärfe" beklagen können!
-
Herzlichen Glückwunsch, Sandy! Mit diesem Umdenken hast du dir und garantiert auch einigen Tieren viel Elend erspart. Abgesehen davon, daß dieser Welpe garantiert nicht klein bleibt (ich würde auch auf so Schäferhundgröße tippen!) und auf den Bildern schon sichtbar krank (verpilzt) aussieht würdest, du mit jedem Cent in diesen Siff automatisch neues Tierelend produzieren. Sowas hat nichts mit Armut, Tierschutz-Anfängen oder sonstwas zu tun - das ist einfach krank.
Dein Wunschwelpe wartet sicher schon irgendwo anders auf dich - ich drück dir die Daumen ,daß du ihn findet!
-
Zitat
Ich möchte anmerken, dass wir heute einen Hasen gezeigt und benannt haben.
Wir sind sehr stolz.
Wow, Fusselflitz - das ist echt Grund zum Stolzsein! Hasen sind ja wirklich sowas wie die Königsklasse, nicht nur, weil sie sich so lange drücken, sondern weil sie dazu gemeinerweise auch noch einen so vergleichsweise schwachen Eigengeruch haben, daß sie auch für den Hund unverhofft auftauchen können.
Hase war übrigens auch der Grund für unseren ersten epic fail: Hund mußte ganz dringend, war also entsprechend abgelenkt, ging den erlaubten Schritt vom Feldweg hinter einen Ginster - und bekam einen dicken Hasen, der sich genau da gedrückt hatte, regelrecht ins Gesicht.
Da hält einen knapp einjährigen Terrier dann leider nix mehr - ich hab noch einen Hund so schnell seinen Haufen vergessen sehen. Daß unser Training wenigstens nicht ganz vergeblich gewesen war, zeigte sich dann am Ende eines Wahnsinnsspurts über einen leeren Acker, als der Hase in ein Feldgehölz schlüpfte.
Hund blieb verwirrt stehen, weil der optische Reiz weg war, und genau in diesem "ach du Scheiße, was mach ich hier?"-Moment, in dem das Gehirn sichbar wieder zu arbeiten begann, hab ich dann gepfiffen - und der Terrier kam über die mehreren hundert Meter genausoschnell zurückgerast, wie er abgegangen war.
Das war bis jetzt die eine, die einzige Situation, die ich beim besten Willen nicht hätte vermeiden können - jeder, wirklich jeder andere Jagdansatz hat sich vorher angekündigt.
-
Russells sind als Wenigriecher bekannt - dafür brechen die aber im Dauerhaaren alle Rekorde.
-
Wenn das so ist, wie du schilderst, würde ich persönlich mir da überhaupt keinen Kopf machen, mich darauf verlassen ,daß die Züchterin euch sagen würde, wenn sie diese spezielle Hündin für total unpassend hält - und mich ansonsten auf den Welpen freuen.
-
Ich kann dir da nur aus eigener Erfahrung erzählen, denn ich habe mir verrückterweise noch nie einem Welpen selbst ausgesucht. Es wurden einmal die Übriggebliebene, die nicht so "niedlich" war wie die Geschwister, dann kam die einzige noch freie Hündin im Wurf, dann eine, die zwar für mich ausgesucht wurde, aber nicht von mir, jetzt gefolgt von einem Blind Date, bei dessen Auswahl ich mich voll auf die Züchterin verlassen habe.
Und was soll ich dir sagen? JEDE von ihnen wurde der beste Hund der Welt und der ideale Hund für mich!
Wenn ihr euch also schon über den Typ/die Rasse/vielleicht sogar die Blutlinie eures zukünftigen Hundes und die damit verbundenen Eigenschaften im Klaren seid und der Züchterin vertrauen könnt, hätte ich an eurer Stelle da überhaupt kein Problem. Ob ein Welpe zu euch passt oder nicht, könnt ihr eh nicht beim Kurzbesuch feststellen.
-
Und weil das mit den rangehüteten Rehen so ein wunderbares Kopfkino war, gibt's hier zum Dank und zum Lachen über meine Hundehalter-Blödheit zwei Schnappschüsse aus einer Situation, die sehr leicht zur dritten Ernstfalljagd in Fräulein Terriers dreijährigem Leben hätte werden können.
Zeigt wunderbar deutlich, daß die meisten ungeplanten Jagdausflüge eine gemeinsame Ursache haben: Mensch ist schlichtweg zu doof, rechtzeitig die Signale zu lesen. Hier waren sie sogar deutlicher als ein "Ich geh gleich ab, und zwar genau in die Richtung, in die ich zeige"-Neonschild überm Hundekopf:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Zuhause wäre genau das der Moment gewesen, in den ich den Hund kurz fürs brave Anzeigen gelobt, schleunigst zu mir gerufen und erstmal dicht bei mir gehalten hätte.
Das war aber nicht zuhause, sondern am zweiten Urlaubstag an der Steilküste, in einem Gebiet, in dem es sowohl von Wild als auch von Katzen dermaßen wimmelt, daß der Terrier aus dem Vorsteh-Modus überhaupt nicht wieder rauskam, selbst wenn da nichts war - die Pfote fuhr schon hoch, wenn da irgendwo ein Halm raschelte.
Auf diesem kleinen, inoffiziellen Hundeauslauf-Fleckchen unterhalb des Dorfes fühlte ich mich aber sicher, denn da war a.)kein Stück Wild zu sehen, und b.) standen oben viele hohe Gartenzäune, so daß ich an überhaupt keine Ernstfallmöglichkeit gedacht habe.
Epic fail, denn eine Nanosekunde später sah ich genau DAS:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Vor Schreck hab ich nochmal auf den Auslöser gedrückt, und dann getan ,was ich nur sehr selten tue: Mit meiner "Dir fällt gleich her Himmel auf den Kopf!!!"-Stimme nach dem abgehende Terrier gebrüllt. Und, oh Wunder, als es zu steil wurde, schlug sie tatsächlich einen Bogen und kam zurückgerast.
Früh am nächsten Morgen durften wir dann erleben, daß genau da die zwei Dorf-Rehe wechselten, die am liebesten ganz dicht an den Häusern grasten, und für die die Gartenzäune absolut kein Hindernis waren. Hätten die da noch in Deckung rumgestanden, hätte das schlimmstenfalls eine Jagd durch die mindestens zehn Kilometer Wald zur Rechten geben können.
SO blöd, mich mit diesem Hund irgendwo sicher zu fühen, werde ich hoffentlich kein zweites Mal sein! -
Wir haben die Grundlage eher umgekehrt hinbekommen: Der Welpe lief im sicheren Gelände ausschließlich frei, und wir haben den Folgetrieb zum Spielen/Üben ausgenutzt: Ich hab versucht, abzuhauen, erst mit einem kurzen Pfiff als Signal, dann ohne Ankündigung - und je schneller der Zwerg mich erwischt hat, desto reichlicher fiel die Belohnung aus.
Da Terrier, im Gegensatz zu ihrem Ruf, enorm gefällig sind, schnell und gerne lernen, und Reaktionsgeschwindigkeit ihr großes Plus ist, fand die Kleine diese "Jagd" von Anfang an super. Als sie drei Monate alt war, hatte ich schon keine Chance mehr, so blitzschnell flog der Zwerg mich schon auf jedes Stehenbleiben hin an:
Externer Inhalt www.fotos-hochladen.netInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Bei uns läuft es also draußen eher so, daß nicht ich auf den Hund aufpasse, sondern daß es der Job des Hundes ist, mich bei allem, was er tut, trotzdem auf dem Schirm zu behalten.
-
Wobei: irgendwann und -wo hab ich mal gelesen, daß ein Hütehund, der ernsthaft das Wildern anfinge, -zigmal effizienter und gefährlicher sei als sogar ein Jagdhund, und daß deshalb Collies früher in so einem Fall sofort "abgetan" wurden, weil sie mit dieser weggefallenen Hemmschwelle dann auch schnell das Schafereißen anfingen.
War irgendwas Älteres, Englischsprachiges, fällt mir leider partout nicht mehr ein, aber - ist da irgendwas dran?